
Österreichs Präsidenten speisen von Tellern aus dem Hause Augarten, Staatsgäste erhalten die edle Keramik als offizielles Geschenk, Reisende leisten sich die teuren Vasen und Figuren gerne als urösterreichisches Souvenir.
In exakter Handarbeit und anspruchsvoller künstlerischer Gestaltung – heute entwerfen international anerkannte Designer neue Serien – vereint Augarten Tradition mit zeitgenössischem Kunstverständnis. Die Manufaktur, in der sämtliches Augarten-Porzellan gefertigt wird, liegt idyllisch in Wiens ältestem Barockgarten zwischen Nebengebäuden des Schlosses Augarten.
An Wochentagen öffnet die Porzellanmanufaktur um 9:30 Uhr ihre Türen für Besucher: Zwischen Brennöfen und Türmen aus halbfertigem Geschirr kann man bei Führungen den Handwerkern zusehen, wie sie hochkonzentriert und bedächtig Lipizzanerfiguren zusammenfügen, Tassen glasieren, Teller drehen oder Vasen mit Chinoiserien und Biedermeiermotiven bemalen. Dabei finden sie aber stets Zeit, um sich mit den Gästen über ihre Arbeit zu unterhalten. Und das Beste: Man kann auch selbst Hand anlegen und eigene Stücke unter professioneller Anleitung modellieren und bemalen – und später gebrannt mit nach Hause nehmen.
Neben einem Museum gibt es auch ein Alt-Wiener Restaurant, einen Shop und Werkräume für Kreativkurse.
www.augarten.at

Im Museumsdorf Niedersulz tummeln sich Haustiere alter Rassen. Der alte Holzbackofen wird angeheizt und Weinviertler Bauernbrot gebacken. An Thementagen, wie „Waschtag“, „Drischl dreschn“ oder „Federn schleiß´n“ dürfen Besucher alte Arbeitstechniken ausprobieren.
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