Das Schwarze Kameel ist weit mehr als nur ein Lokal und mit Gründungsjahr 1618 längst eine nicht wegzudenkende Wiener Institution.
Foto: Zum Schwarzen Kameel / Gustav Assem
Ursprünglich war in dem Haus Bognergasse 5 eine „Gewürzkrämerei“ zu Hause, die der Besitzer,
Johann Baptist Cameel, nach dem Erwerb im Jahr 1618 „Zum Schwarzen Kameel“ nannte – was das zweite „e“ im Namen erklärt. Auch wird die Lokalität noch heute „
Zum Stiebitz“ genannt, was wiederum an eine Besitzerfamilie erinnert, die hier zwei Jahrhunderte lang wirkte. Wie zu allen Zeiten ist das „Kameel“ auch heute noch ein Treffpunkt
für
ein ebenso
illustres wie buntes Publikum: von Wiener Prominenz und Gesellschaft bis hin zu Touristen
, die wenigstens einmal das Flair des wunderschönen und original erhaltenen Jugendstil-Ambientes atmen wollen.
Die Besitzerfamilie Friese betreibt ein
formidables Restaurant und eine
Imbiss- und Feinkostabteilung mit einer Vielzahl eigener Produkte. Legendär ist der
handgeschnittene Beinschinken, den man hier gerne mit Kren, Schwarzbrot und einem Glas Wein genießt. Feiner geht es natürlich im Restaurant zu, wo unter der kundigen Leitung von Maître Johann Georg Gensbichler
Klassiker der Wiener und internationalen Küche auf höchstem Niveau kredenzt werden. Dazu schöpft man aus einem
Weinkeller mit rund 800 verschiedenen Etiketten – da bleibt kein Wunsch unerfüllt.
www.kameel.at