In der Steiermark genießt man „schwarzes Gold“, wenn das dunkle Kürbiskernöl für Salate, aber auch andere Speisen, verwendet wird. Mit seinem nussigen Aroma ist das Öl ein besonderes Genussmittel.
Die fruchtbaren Böden der
Steiermark sind im Frühjahr fast allerorts von leuchtend gelben und orangen Blüten bedeckt. Daraus wachsen durch das besondere Klima von Wärme und Feuchtigkeit bis zum Herbst goldene Kürbisse mit dunkelgrünen Streifen. Die Kerne dieser Kürbisse veredeln die Steirer zu einer besonderen Spezialität, dem
Kürbiskernöl.
Einzigartig dunkelgrün, nach Nuss duftend und intensiv im Geschmack eroberte das
Steirische Kürbiskernöl in den letzten Jahren als kulinarisches Aushängeschild der Steiermark die internationale Spezialitäten-Küche. Es verströmt wohlige, klare und reine Geschmacksnoten, die an dunkle Schokolade, Kaffee, Kakao, Walnuss oder Brotrinde erinnern.
Für dieses köstliche Genusserlebnis darf immer nur reines Kürbiskernöl verwendet werden, daher schützt die Europäische Union die Bezeichnung „Steirisches Kürbiskernöl". Mit dem
Siegel „g.g.A." (geschützte geografische Angabe) kann man also sicher sein, ungepanschtes Kürbiskernöl aus der Steiermark zu genießen.
Aber Vorsicht: So köstlich das von den Steirern genannte „Kernöl" viele Speisen veredelt, so hartnäckig sind die Flecken, die es auf Kleidungsstücken hinterlässt. Aber keine Sorge, dafür haben die Steirer einen Spezialtipp: Wäschestück einfach waschen und anschließend ins Freie hängen. Die Kraft der steirischen Sonne lässt den Fleck nämlich wie durch ein Wunder spurlos verschwinden.
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von:
