Platz nehmen, entspannen und sich vom Ober verwöhnen lassen – bei einem kleinen Braunen im Kaffeehaus. Diese Institution verkörpert ein Stück Wiener Lebensgefühl, das auch außerhalb der Bundeshauptstadt seine Anhänger gefunden hat.
Kaffeehäuser mit Tradition in ÖsterreichDer Grundstoff für die glamouröse Garderobe stilbewusster Afrikaner kommt aus Vorarlberg, ebenso wie der vieler Glanzstücke der Haute Couture: aus den Stickereien in Lustenau.
Stickerei in Lustenau, VorarlbergDas Lesachtaler Brot zeichnet sich durch schonende Zubereitung und besonderen Geschmack aus.
Brotherstellung im Kärntner LesachtalDie Bahnlinie Wien-Triest bestand Mitte des 19. Jahrhunderts bereits, allerdings mit einem Makel: Zwischen Gloggnitz und Mürzzuschlag klaffte noch eine Lücke, die Carl Ritter von Ghega schloss. Nach seinen Plänen bauten 20.000 Arbeiter die erste vollspurige Bergbahn Europas, die bis heute nur wenige Änderungen erfahren hat.
Das Werk Carl Ritter von Ghegas bestaunenVon Arnsdorf und Oberndorf nördlich der Stadt Salzburg trat 1818 das Weihnachtslied „Stille Nacht“ seinen Siegeszug um die ganze Welt an. Dem Text liegt ein Gedicht von Josef Mohr, Pfarrer in Oberndorf, zu Grunde. Die Melodie dazu komponierte Franz Xaver Gruber, der als Lehrer in Arnsdorf wirkte.
Auf den Spuren von Gruber und MohrMehr noch als über Tracht oder Volksmusik identifizieren sich die Bewohner des Ötztals über ihren Dialekt mit ihrer Heimat. Die Ötztaler Mundart blickt auf eine rund 900-jährige Tradition zurück.
Die Ötztaler MundartDas Wissen um Heilpflanzen und ihre Wirkung bei Erkrankungen geben die Pinzgauer Bauern von einer Generation an die nächste weiter – bis vor wenigen Jahren mündlich nach dem „Meister-Schüler-Prinzip“.
Heilwissen aus dem PinzgauDie UNESCO zeichnet nicht nur historische Bauten und Landschaften mit dem Prädikat „Weltkulturerbe“ aus, sondern auch Traditionen, Handwerkstechniken oder Brauchtum – und zwar als „immaterielles Kulturerbe“.
Als sich am Beginn des 19. Jahrhunderts Tiroler Sängerschaften auf Tourneen durch die Städte Europas begaben und der Stadtbevölkerung den Brauch des Jodelns näher brachten, machten die Wiener mit dieser Gesangsform Bekanntschaft.
Mehr zum Jodeln der WienerDas Restaurant Taubenkobel ist eines der besten des Landes – doch eine Light-Version in Form eines schmucken Bistros lässt Berührungsängste erst gar nicht aufkommen.
Nähere Infos zum TaubenkobelVom sanften Hügelland bis zum gletscherbedeckten Berggipfel, vom malerischen Weingarten bis zum romantischen Tannenwald, von der sanften Almwiese bis zur ursprünglichen Au am Fluss – Österreichs Regionen bieten eine reiche Palette imposanter Landschaftseindrücke.
Zu den schönsten Regionen in ÖsterreichEingelegtes Gemüse mit dem Gedanken an eine Not-Ration in Verbindung zu bringen, hieße, den Produkten von Staud’s gehörig Unrecht zu tun. Wer’s nicht glauben will, überzeugt sich am besten selbst, in Staud’s Pavillon am Wiener Yppenplatz.
Zu Staud‘sFrüchte zu veredeln ist das Handwerk, dem sich die Familie Gölles verschrieben hat. Im steirischen Vulkanland produziert sie ungewöhnliche Essige und Schnäpse für Gourmets.
Zur Manufaktur Gölles4 Hauben, 5 Sterne und der Patron ist Koch des Jahres. Wenn Gourmets aus aller Welt in das winzige Dorf Schützen pilgern, haben sie nur ein Ziel: den Taubenkobel.
Zum TaubenkobelErich Kasses ist, ganz offiziell, der langsamste Bäcker des Landes. Lernen Sie hier Österreichs einzigen Slow Baker kennen.
Mehr über Erich KassesDer Brauch der "Hochzeitsbäckerei", vor langer Zeit als Zeichen großer Gastfreundschaft entstanden, macht aus dem Burgenland ein Paradies für Naschkatzen – und aus einer Hobby-Köchin die berühmteste Zuckerbäckerin des Landes.
Aloisia's Mehlspeiskuchl im Südburgenland