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Seen-Reich Kärnten

Nicht weniger als 1.270 Seen unterschiedlicher Größe und unterschiedlichen Charakters kann Kärnten sein eigen nennen – vom kleinen Gebirgs- bis zum weitläufigen Stausee.

Wörthersee in Maria Wörth / Kärtnen © Österreich Werbung / H.Wiesenhofer
Alle Kärntner Seen zusammen verfügen über 60 km² Fläche, wovon allein die vier größten – Wörthersee, Millstätter See, Ossiacher See und Weißensee – 50 km² umfassen. 200 der Kärntner Seen sind Badeseen – z.T. mit Seebädern, Campingplätzen und Gastronomie. Entstanden sind die Talseen in der letzten Eiszeit vor ca. 15.000 bis 12.000 Jahren, in den von den Gletschern ausgeschürften Wannen. In manchen Fällen ließen die Gletscher sogenannte "Toteislöcher" zurück. Darin befand sich zunächst Eis, nach dessen Abschmelzen sich Seen wie etwa der Magdalenensee bei Villach bildeten.

Geschätzt werden die Kärntner Seen insbesondere wegen der herrlichen Landschaften, von denen sie umgeben sind: Um den Weißensee und den Pressegger See zeichnen die schroffen Ketten der Kalkalpen eindrucksvolle Panoramen. Die Kuppen der Nockberge säumen den Millstätter See. Und der türkisblaue Wörthersee - mit über 19 km² Wasserfläche der größte See Kärntens - ist in eine sanfte Hügellandschaft gebettet. Das vielfältige touristische Angebot (Baden, Segeln, Surfen, Bootfahren, Wasserskilauf) macht ihn zum beliebten Jet-Set-Treff und sein Nordufer trägt daher den Beinamen "Riviera Österreichs".

Im Land des Wassers
Geringe Durchflutung, intensive Sonneneinstrahlung und Windarmut bewirken in den carinthischen Seen Badetemperaturen von Juni bis September, in Ufernähe misst man bis zu 28° C. Der tiefste und zugleich auch wasserreichste der Seen ist mit 141 Metern Tiefe der Millstätter See. Der 930 Meter hoch gelegene Weißensee am Fuße des Latschur (2.236 m) gilt mit einer Sichttiefe von bis zu zwölf Metern als einer der saubersten Alpenseen überhaupt. 630 der Kärntner Seen liegen über 1.000 Meter. Manche davon – insbesondere die echten Hochgebirgsseen – sind bis zu acht Monate im Jahr vereist. Und der Gradensee auf 2488 m in der Schobergruppe gelegen, schlummert sogar bis zu zehn Monate unter zwei Meter dickem Eis.

Doch nicht nur die Seen haben Kärnten den Beinamen "Land des Wassers" eingetragen, sondern auch die bizarre Schönheit von Wasserfällen, Klammen und Schluchten. Bekannt sind die Tscheppaschlucht mit der Teufelsbrücke und dem grandiosen Tschaukofall, die wildromantische Raggaschlucht sowie die Gaislochklamm im Drautal. Und der Fallbach-Wasserfall gilt als der schönste und mit 200 Metern als der höchste des Landes.