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Vorarlberg: architektonische Hightlights

Die vielen Holzbauten prägen das Landschaftsbild in Vorarlberg. Deren Architektur ist schlicht, natürlich und nachhaltig, einerseits traditionell und gleichzeitig weltoffen – genauso wie die Menschen, die hier leben. Eine Rundreise durch die Vorarlberger Baukultur und Mentalität.

Bregenzerwaldhaus © Österreich Werbung/Wiesenhofer
Bregenzerwaldhaus © Österreich Werbung/Wiesenhofer
Festspiel Kongresshaus Bregenz, Vorarlberg © Marco Mathis / Archiv Vorarlberg Tourismus
Festspiel Kongresshaus Bregenz, Vorarlberg © Marco Mathis / Archiv Vorarlberg Tourismus
Feuerwehr Kulturhaus Hittisau © Christoph Lingg / Archiv Bregenzerwald Tourismus
Feuerwehr Kulturhaus Hittisau © Christoph Lingg / Archiv Bregenzerwald Tourismus
Schwarzenberg in Vorarlberg © Peter Mathis / Archiv Vorarlberg Tourismus
Schwarzenberg in Vorarlberg © Peter Mathis / Archiv Vorarlberg Tourismus
Moderne Holzbauarchitektur im Bregenzerwald © Christoph Lingg / Archiv Bregenzerwald Tourismus
Moderne Holzbauarchitektur im Bregenzerwald © Christoph Lingg / Archiv Bregenzerwald Tourismus

Nachhaltige und anspruchsvolle Architektur
Einmal in Vorarlberg angekommen, kann man sich eines sicher sein: Man befindet sich in einem Land der Pioniere. Und zwar wenn es darum geht, Architektur mit der herrlichen Naturlandschaft, Bautechnik mit Energieeffizienz und Baukultur mit der Vorarlberger Mentalität zu verknüpfen.

Erster Halt auf der architektonischen Rundreise durch das westlichste Bundesland ist daher im Bregenzerwald. Genauer gesagt in den Orten Schwarzenberg oder Sulzberg. Hier kann man auf den ersten Blick erkennen, was die Vorarlberger Architektur und Bautechnik ausmachen. Hier bedient man sich der wichtigsten, nachwachsenden Ressource in der Region: Holz. Dementsprechend ist das Landschaftsbild geprägt von den vielen unterschiedlichen Holzbauten.

Einzigartige Holzarchitektur prägt die Landschaft
Früher war der Holzbau ein Abbild für landwirtschaftliche Häuser, heute prägt er hier den gesamten Alltag. Daraus ergibt sich ein lebhaftes Miteinander von Tradition und Moderne. Traditionell sind die alten Maisäß-Häuser mit ihren kleinen Fenstern. Modern dagegen ist die zeitgenössische Holzarchitektur, die Holz mit großen Glasflächen und Stahl kombiniert. Ein Paradebeispiel dafür ist das Feuerwehr- und Kulturhaus in Hittisau. Die Juppenwerkstatt in Riefensberg ist dagegen ein imposanter alter Holzbau, der in einzigartigem Zusammenspiel aus dicken Holzpfosten und großen Glasplatten Alt und Neu in einem vereint.

Eines haben alle diese Holzbauten gemeinsam: Diese einfachen Grundrisse. Diese Geradlinigkeit in der Konstruktion, unaufdringlich und authentisch. Man könnte meinen, die Architektur entspricht der Mentalität der Einheimischen. Die Leute kommen hier auf einen direkt zu, ohne aufdringlich zu sein. Sie sind natürlich und authentisch, aber ebenso weltoffen. Sie gehen sehr sorgsam mit ihrer Natur um. Genauso wie es die Bautechnik tut – der sparsame Umgang mit den Ressourcen und energieeffizientes Bauen steht in Vorarlberg im Vordergrund.

Europas Zentrum für zeitgenössische Architektur
Nicht umsonst gilt die Region zwischen Bregenz und Feldkirch als „das“ Zentrum zeitgenössischer Architektur in Europa. Bei einem Vorarlberger Architekten ein Praktikum zu machen ist so begehrenswert wie bei einem Starkoch eine Lehre zu absolvieren. Nächste Station ist daher gleich Bregenz, die Hauptstadt. Auf der Bregenzer Kulturmeile kommen Architektur- und Kulturfans gleichermaßen auf ihre Rechnung. Das Festspielhaus und das Kunsthaus sind geprägt von Stahl, Glas und Beton. Dass der Sinn für Nachhaltigkeit aber nicht bei den Holzbauten endet, beweisen die Opernveranstaltungen im Festspielhaus oder die Bregenzer Festspiele auf der Seebühne. Die Gäste werden hier mit saisonalen Bioprodukten verköstigt, etwa mit den vielen Käsesorten aus der Region.

Architektur, Natur und Vorarlberger Gemütlichkeit
Wenn man von Architektur spricht, dürfen selbstverständlich die sakralen Bauten nicht fehlen. Vor allem wenn sie so einzigartig sind wie die Basilika Rankweil. Die imposante mittelalterliche Kirchenburg wacht auf dem Hügel wie ein riesiges Monument über die umliegenden Dörfer. Die Aussicht von hier ist ein Genuss. Genauso wie die regionalen Speisen. Die Gaststuben sind hier Ausdruck der österreichischen Gemütlichkeit und der kulinarischen Spezialitäten. Speziell ist etwa der sogenannte Käsdönnala, ein Käsefladen. Stolz erzählt man hier, dass die Zutaten rein biologisch angebaut werden. Schließlich gehen hier nicht nur die Bauchtechniker schonend mit der Natur um, sondern auch die Küchenchefs.

Exkursionen zur zeitgenössischer Architektur:
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