Lienzer Dolomiten klingt doch freundlicher als „Die Unholden", so wie das Kletterparadies nahe Lienz vor wenigen Jahrzehnten noch hieß. Und Bergspitzen wie „Böses Weibele" oder „Wilde Senner" waren auch kein Hinweis auf besondere Gemütlichkeit am Seil. Für die Saison 2009 hat das Alpinforum Lienz Routen wie den Laserz- oder Madonnen-Klettersteig neu gesichert und ausgebaut. In der Dolomitenstadt Lienz findet im Sommer als Sonderveranstaltung das „Bergsportfestival" statt - u.a. mit Ausrüstungs-Tips sowie mit geführten Touren und Shuttle-Diensten zum Klettergarten Kreithof. Der
Panoramaklettersteig entlang der Lienzer Dolomitenspitzen gilt als längster seiner Art in den Alpen. Für die Entwicklung des richtigen Gefühls für luftige Höhen ist der „Treepark" am Tristacher See gedacht. Der Hochseilgarten mit Hängebrücken, schmalen Stege sowie mit Seilen verbundenen Riesenfichten bietet sogar eine Schleuder, die für einen kurzen Freiflug sorgt - natürlich gesichert, versteht sich.
Ein anderer Kletterhotspot Osttirols liegt in den
Hohen Tauern. Senkrechtstarter gehen von Kals aus den Klettersteig auf die Blauspitze (2.575 m), welcher von der Bergstation der Kalser Bergbahnen leicht erreichbar ist. Rund drei Stunden braucht man bis ganz nach oben. Zahlreiche geschulte Bergführer begleiten die Bergsteiger sicher auf die Gipfel. Kals bietet wie auch Lienz für die jüngsten Kletter bereits Kurse an. Kinderklettern auf eigenen Wänden und Felsabschnitten kann bei den örtlichen Bergführerbüros gebucht werden.

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