Kultur und Genuss
Die Bregenzerwälder zeichnen sich seit jeher durch ihre Kreativität und Sorgfalt aus. Dabei gelten die Bewohner der Vorarlbergischen Region als Liebhaber kultureller sowie kulinarischer Genüsse. Die insgesamt zweiundzwanzig Bergdörfer im Bregenzerwald sind dementsprechend besonders liebevoll gestaltet und behutsam gepflegt. Die hübschen Dörfer
vereinen traditionellen Baustil mit moderner Architektur. Gleichsam sind auch die Grünflächen und Gärten der Gemeinden sorgsam angelegt.
Ihren Gästen bieten die Bregenzerwälder ebenfalls stilvolle Unterkünfte und ein beachtliches kulturelles Angebot. In den Wintermonaten zählt die Region an der westlichen Grenze Österreichs - nahe des Bodensees, der Schweiz und Liechtensteins - daher nicht nur zu den bekanntesten Wintersportgebieten, die sich wunderbar zum erholsamen Winterwandern eignen, sondern gilt auch unter Kulturliebhabern als beliebtes Ferienziel.
Zahlreiche regionale Hotels stellen exklusive Möglichkeiten bereit, den Winter im Brengenzerwald „sanft" zu verleben und dabei die Bregenzerwälder Lebenskultur zu vermitteln. In den Unterkünften liegen nicht nur relevante Veranstaltungsprogramme aus, die freundlichen Gastgeber organisieren auch Transfer sowie entsprechende Tickets für ihre Feriengäste. So ist beispielsweise der Hotel-Gasthof Sonne ein Partnerhotel der Bregenzer Festspiele und bietet den Festspielzeiten angepasste Nachtmenus an, das Hotel Rössle in Au gibt seinen Gästen persönliche Tipps zu regionalen Veranstaltungen und das Hotel Krone in Au stellt wöchentlich Führungen durch das Dorf sowie Kirchenbesichtigungen mit Orgelkonzerten bereit. Auch in den Unterkünften selber sind künstlerische Sehenswürdigkeiten zu finden. Ein denkmalgeschütztes Haus ist das zweihundertfünfzig Jahre alte Hotel Hirschen in Schoppernau. In dem Wellnesshotel, das neben Winterwandern und Entspannungsprogrammen auch diverse Konzerte und Lesungen anbietet, sind ein Landammannsaal aus der Jahrhundertwende, ein ehemaliger Dorfsaal für Aufführungen von Theaterstücken sowie ein Deckengemälde des spätbarocken Malers Gabriel Ignaz Thum zu sehen. Als kulturelle Besonderheit der Region ist auch die Bregenzerwälder „Käsestraße" zu nennen. Entlang dieser Egger Straße haben sich verschiedene Molkereibetriebe angesiedelt, die Interessierten Einblick in das traditionelle Käsehandwerk gewähren. Selber Sennen lernen können Besucher beim Molkekosmetik- und Getränkehersteller Ingo Metzler. In der ersten Sennschule Vorarlbergs stellen experimentierfreudige Kursteilnehmer in etwa vier Stunden eigenen Käse nach alter Produktionsweise her. Neben Käse lassen sich in den regionalen Gasthöfen auch weitere typische Bregenzerwälder Gerichte entdecken und genießen. Charakteristisch für die bäuerliche Bregenzerwälder Küche sind Zutaten, die der Landwirtschaft entstammen, wie Butter, Milch und Käse. Abhängig von der Jahreszeit verwendeten die Bregenzerwälder Bäuerinnen einst zudem etwas Fleisch und Speck sowie Kräuter und Beeren. Das berühmteste regionale Gericht sind die Käsknöpfle, eine besonders würzige Form der Käsespätzle. Darüber hinaus zählen „Stopfer", ein gerösteter Maisgrieß, oder „Ofakatz", eine Art Gugelhupf, zur traditionellen Küche. Diese und andere typische Speisen werden von einem Zusammenschluss von acht ansässigen Gasthöfen unter dem Schlagwort „MundArt" ihren Gästen kredenzt. Zu diesen gehören der Gasthof Adler und das Romantikhotel Hirschen in Schwarzenberg, der Gasthof Krone und der Gasthof „Das Schiff" in Hittisau, das Gasthaus Gams und das Hotel Post in Bezau, das Restaurant Schulhus in Krumbach sowie das Hotel Krone in Au. Auf diese Weise entdecken Besucher des Bregenzerwaldes, neben Sportmöglichkeiten, wie Winterwandern und Rodeln, auch kulinarische und kulturelle Eigenarten der Region.


Die Region Bregenzerwald ist Partner von Österreichs Wanderdörfern.
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