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Viele wertvolle Tipps

Österreichs Skilehrer sind speziell dafür ausgebildet, Wiedereinsteiger schnell und sicher zum Erfolg zu führen.

Skifahrer entspannen im Liegestuhl © TVB Tirol / Bernd Ritschel

Zurück auf die Piste: 
Die Skischulen bieten maßgeschneiderte Angebote und Serviceleistungen

Es geht nicht um sportliche Ambitionen und Leistungsdruck. Ski fahren soll den Wiedereinsteigern vor allem Spaß machen, und dazu muss man sie sanft heranführen, versichert Rudi Lapper, Ausbildungsleiter beim Österreichischen Skischulverband. Dafür haben die Skischulen speziell entwickelte Angebotspakete zusammengestellt, bei denen hohe Servicequalität im Mittelpunkt steht.

 

Redaktion: Herr Lapper, was ist das Besondere an den speziellen Arrangements für Wiedereinsteiger?

Rudi Lapper: Wir wollen mit diesen Angeboten ganz auf die individuellen Bedürfnisse der Wiedereinsteiger eingehen und ihnen einen klaren Mehrwert bieten. Dazu gehören Kurse in kleinen Gruppen, die von Skilehrern geführt werden, die eigens dafür ausgebildet wurden. Auf Wunsch bieten wir natürlich auch Privatunterricht an.
 

Redaktion: Was unterscheidet den Gast, der nach einer Pause wieder mit dem Skifahren beginnt, von anderen Skischulgästen?

Rudi Lapper: Der Wiedereinsteiger hat eine besondere Erwartungshaltung. Er hat bereits Erfahrungen, kann sich also auf bekannte Verhaltensmuster stützen und mit schnellem Lernerfolg rechnen. Auf der anderen Seite ist es für ihn schwer einzuschätzen, wo nun seine Grenzen sind und wie weit er sich belasten kann.
 

Redaktion: Da wird die sorgfältige Betreuung durch den Skilehrer wichtig.

Rudi Lapper: Genau. Der Skilehrer weiß, welche Hemmschwellen typischerweise eine Rolle spielen und er kann den Gast sanft und gezielt zu ersten Erfolgserlebnissen führen.  Dabei geht es natürlich um Technik, aber auch oft um kleine Tipps, die viel ausmachen können. Die richtige Ausrüstung, die Wahl des Geländes, welche Technik wo am besten geeignet ist. Alleine hätte der Wiedereinsteiger viele Probleme und die Verletzungsgefahr wäre ungleich größer. Es geht doch vor allem darum, dass sich die Skifahrer wohlfühlen und dass sie Spaß auf der Piste haben.
 

Redaktion: Die österreichischen Skilehrer genießen ja weltweit einen sehr guten Ruf. Da sind die Erwartungen wohl besonders hoch.

Rudi Lapper: Und zu Recht. Wir haben die intensivste Skilehrerausbildung weltweit. Allein für den Staatlichen Skilehrer sind 120 Tage Ausbildung erforderlich. In den letzten Jahren wurde dazu die Didaktik deutlich vereinfacht mit dem Ziel, die Lernerfolge zu verbessern. Und das bringt gerade den Wiedereinsteigern spürbare Vorteile.