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Villgratental: Einsame Spuren

Wenn der Eingang in ein Tal so schmal ist, dass sich gerade ein Wildbach und eine schmale Straße aneinander hindurchdrängeln können, dann lässt dies den Schluss auf ein "vergessenes" Stück Alpen zu...

Fasstauben © Osttirol Werbung
Um ein solches Stück Alpen handelt es sich im Villgratental in Osttirol. Hier sucht man vergeblich nach Massenabfertigung auf den Hütten und lautstarkem Aprés Ski. "Abgesehen vom Läuten der Kirchenglocken ist es in der Umgebung sehr ruhig" beschreibt ein einheimischer Zimmervermieter die Vorzüge seiner Pension in Innervillgraten.

Die 991 Einwohner zählende Ortschaft zählt mit ihrem bäuerlichen und ländlichen Charakter zu den urigsten und schönsten Bergdörfern Tirols. Die Almen – etwa die Oberstalleralm – mit ihren traditionellen Holzhäusern sind Geheimtipps für all jene, die die Einfachheit und Abgeschiedenheit suchen. Die Gäste erwartet hier nichts anderes als kaltes Fließwasser, ein Holzherd mit Warmwasserkessel, Brennholz vor dem Haus, ein paar Tassen und Teller und rustikale Betten.

Das Villgratental ist eines der letzten Täler in den Alpen, das man noch weitestgehend unberührt nennen darf. Zwar gibt es ein kleines Skigebiet im Hochpustertal, doch die meisten Gäste kommen des sanften Wintersports wegen. Skitouren gehen etwa, Winterwandern oder Rodeln. Das Villgratental ist nach eigenen Angaben kein Tourengebiet "der reißerischen Gipfel", sondern vielmehr eine Landschaft für Individualisten, die die Einsamkeit der Hochtäler suchen. Almtäler, Hochflächen und Berge bilden ein ideales Skitourengebiet für Touren bis auf 3000 Meter Seehöhe.

Ein Haubenrestaurant gibt es hier oben auch: der Gannerhof von Familie Mühlmann, gekrönt mit zwei Hauben im Gault Millau und zwei Sternen im A-la-Carte.

Tourismusinformation Innervillgraten
E-Mail: innervillgraten@hochpustertal.com
Web: www.innervillgraten.info