
Mai bis September
Zwischen Mai und September verbuchten die Beherbergungsbetriebe rd. 17,1 Mio. Gäste (+623.000 bzw. +3,8%) und 59,0 Mio. Nächtigungen (+1,5 Mio. bzw. +2,7%). Die Aufenthaltsdauer betrug 3,4 Nächte (-0,1 Nächte).
Die Nachfrage aus dem Ausland verlief deutlich dynamischer als aus dem Inland, die Aufenthaltsdauer der internationalen Gäste wurde bei 3,7 Nächten gehalten, obwohl die Ankünfte stärker gestiegen sind als die Nächtigungen. Möglich war dies durch leichte Steigerungen der Aufenthaltsdauer der Gäste aus Tschechien, Ungarn, Polen, der Slowakei, Slowenien, Ukraine, Norwegen, Australien, den arabischen Ländern (ohne VAE, SA), Südkorea (je +0,1 Nächte) und Finnland (+0,2 Nächte).
Die Aufenthaltsdauer der inländischen Gäste verkürzte sich von 3,1 auf 3,0 Nächte.
Ein Blick auf die präferierten Unterkunftsarten macht deutlich, dass 5-/4-Stern-Betriebe (+3,1%), gewerbliche (+7,3%) und private Ferienwohnungen (+4,4%) überdurchschnittlich zulegten. 2/1-Stern Betriebe bauten ihre Nächtigungen um 2,8% aus, Privatquartiere verloren hingegen 2,6% ihres Aufkommens.
Laut vorläufigen Berechnungen[1] stiegen die Tourismusumsätze um 2,5% und erreichten ein Volumen von 9,5 Mrd. €. Real stagnierten die Umsätze (+0,2%), der Qualitätsindikator realer Aufwand je Nächtigung ging um 2,4% zurück. Damit setzte sich der bereits langfristig anhaltende Trend in Richtung des Konsums von kostengünstigeren Angebotskomponenten fort: Nach Abschluss der Sommersaison dürfte der reale Aufwand je Nächtigungen um etwa ein Zehntel unter dem Niveau des Jahres 2000 liegen.
Das Triumvirat an der Spitze der internationalen Märkte entwickelte sich positiv. Die Nächtigungen aus Deutschland wurden um eine halbe Million (+523.000 NÄ bzw. +2,4%) auf 22,3 Mio. gesteigert. Der Nächtigungszuwachs aus den Niederlanden machte rd. +178.000 bzw. +5,3% aus, womit die Holländer mit 3,5 Mio. Nächtigungen zu Buche stehen. Die Eidgenossen sorgten für 2 Mio. Nächtigungen (+ 86.000 bzw. +4,4%).
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