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Aktivität: Europa Wien
Als sich am Beginn des 19. Jahrhunderts Tiroler Sängerschaften auf Tourneen durch die Städte Europas begaben und der Stadtbevölkerung den Brauch des Jodelns näher brachten, machten die Wiener mit dieser Gesangsform Bekanntschaft.
Mehr zum Jodeln der Wiener
Ob Lobau oder Alte Donau, Donauinsel oder Donaukanal - in Wien sind Ufer und Strände nicht weit. Die Wiener nützen sie zur Erholung, zu Spiel und Sport, oder zu genüsslichen Stunden in den Strandcafés, Bars und Restaurants.
In Wien wird die Ostertradition großgeschrieben. Neben künstlerisch gestaltetem Osterschmuck werden auch Kunsthandwerk und traditionelle österreichische Gaumenfreuden angeboten.
Ostermärkte in Wien
Radfahren und Sightseeing passen zusammen: Wer auf dem Donauradweg in Wien einen Zwischenstopp einlegt, kann auf der Ringstraßen-Radrunde die imperialen Bauten bestaunen. Wer ohne Rad anreist, findet Material zum Ausleihen, vom City- bis zum E-Bike.
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Kulturelle Höhepunkte in Schönbrunn und der Altstadt von Wien, in Salzburg und Graz, reizvolle Landschaften in der Wachau und am Neusiedlersee, atemberaubendes Bergpanorama der Region Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut und die erste moderne Bergbahn Europas am Semmering, ein Meisterwerk der Ingenieurskunst des 19. Jh: 8 Welterbestätten, jede für sich eine Reise wert.
Österreichs Welterbestätten
Im Süden Wiens, vom Wienerwald bis zu Rax und Schneeberg, erstreckt sich eine botanische Rarität: der größte und nördlichste Schwarzföhrenwald Europas. Er birgt mehr als ein Geheimnis – und Bäume, die Gesichter schneiden.
Pechgewinnung in Niederösterreich
Der Neusiedler See ist der westlichste Steppensee Europas und der größte See Österreichs. Die Region und der gleichnamige Nationalpark zählen zum Welterbe.
Neusiedler See
In der Naturlandschaft des Marchfelds, eine knappe Autostunde von Wien entfernt, erstreckt sich das imposante Schloss Hof mit seinem prachtvollen Terrassengarten, der zu den schönsten Barockgärten Europas zählt.
Schloss Hof
Kaum eine halbe Autostunde von Wien entfernt liegt hinter schützenden Mauern Stift Heiligenkreuz, die größte Zisterzienser-Abtei Europas. 900 Jahre Klosterleben begegnen einem hier. Heiligenkreuz ist Sehenswürdigkeit und sinnliches Erlebnis zugleich.
Klosterleben im Stift Heiligenkreuz
Die Bahnlinie Wien-Triest bestand Mitte des 19. Jahrhunderts bereits, allerdings mit einem Makel: Zwischen Gloggnitz und Mürzzuschlag klaffte noch eine Lücke, die Carl Ritter von Ghega schloss. Nach seinen Plänen bauten 20.000 Arbeiter die erste vollspurige Bergbahn Europas, die bis heute nur wenige Änderungen erfahren hat.
Das Werk Carl Ritter von Ghegas bestaunen
Geb.: 14. März 1804 in Leopoldstadt, heute Wien
Gest.: 25. September 1849 in Wien
Österreichs Landschaft ist durchzogen von einer Vielzahl an Bächen und Flüssen, die zu den saubersten Europas gehören und in den meisten davon lässt sich herrlich baden.
Flussbäder in Österreich
Geb.: 13. Juli 1841 in Wien
Gest.: 11. April 1918 in Wien
"Es kann daher nicht befremden zu hören, dass in der Baukunst der höchste Ausdruck menschlichen, an das Göttliche streifenden Könnens erblickt wird."
Walzerseligkeit und der schiere Melodienzauber haben die Wiener Operette in der ganzen Welt berühmt gemacht. Ein ganz besonderes Erlebnis sind die Aufführungen auf der riesigen Freiluftbühne der Seefestspiele Mörbisch.
Seefestspiele Mörbisch
Walzerseligkeit und der Melodienzauber haben die Wiener Operette in der ganzen Welt berühmt gemacht. In Wien und Baden hat sie das ganze Jahr Saison, während sich die Kurstadt Ischl allsommerlich dem Komponisten Lehár verschrieben hat. Den Höhepunkt des Operettensommers aber bilden vor traumhafter Naturkulisse die Seefestspiele Mörbisch.
Operette in Österreich
Mit der Französischen Revolution 1789 und der folgenden Machtergreifung Napoleons ändert sich vieles: Österreich wird in die Napoleonischen Kriege hineingezogen und wirkt 1814/15 als Gastgeber des Wiener Kongresses an der Neuordnung des Kontinents mit.
Vom Biedermeier zum Jugendstil
Geb.: 7. Juli 1860 in Kalischt, Böhmen
Gest.: 18. Mai 1911 in Wien
"Ich muss oben bleiben. Ich kann mich durch nichts irritieren oder gar herunterzerren lassen. Es ist schwer genug, mich immer oben zu halten."
Kapriole, Courbette, Levade heißen die beeindruckenden Sprünge der Lipizzaner, die in der Spanischen Hofreitschule in Wien ihr Publikum verzaubern. Das Wissen über die Hohe Schule der klassischen Reitkunst wird seit über 400 Jahren mündlich weitergegeben. Sind die weißen Hengste fertig ausgebildet, werden sie als "Professor" angesprochen.
Spanische Hofreitschule - die Hohe Schule der Reitkunst
Geb: 27. Januar 1756 in Salzburg
Gest.: 5. Dezember 1791 in Wien
„Die Musik soll auch in der schaudervollsten Lage niemals das Ohr beleidigen, sondern doch dabei vergnügen, folglich allzeit Musik bleiben.“