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Weitläufig und vielfältig: Der Bodensee

In der letzten Eiszeit (vor 115.000 bis 10.000 Jahren) schob sich aus dem Rheintal ein Gletscher und formte im Voralpenland ein Becken. In dieser Mulde erstreckt sich heute der 63 km lange, 14 km breite und bis zu 254 m tiefe Bodensee, welcher zur Schweiz (27 % Uferanteil), zu Deutschland (62 %) und zu Österreich (11 %) gehört. An Hochsommertagen erreicht die Wassertemperatur 26° C, in den letzten 1.000 Jahren fror der See über 30 Mal zur Gänze zu, sodass man ihn – zuletzt etwa 1963 – zu Fuß überqueren konnte.
Eigentlich besteht der Bodensee aus zwei Seen, dem Obersee (mit 473 km² der weit größere Teil) und dem Untersee, die bei Konstanz durch den vier Kilometer langen "Seerhein" verbunden sind. Der Rhein - der wichtigste der mehr als 200 Zuflüsse - mündet bei Hard in Österreich in den Obersee, durchfließt den Bodensee und verlässt ihn beim Schweizer Städtchen Stein. Um die Rheinmündung ("Rheindelta") ist ein ca. 2.000 ha großes Naturschutzgebiet mit Flachwasser, Feuchtwiesen und Auwäldern entstanden, in dem rund 330 Vogelarten ihr Brut- und Rastgebiet gefunden haben.
Den See erleben mit der "Weißen Flotte"
Schon seit der Jungsteinzeit ab ca. 3.000 v. Chr. wurde das Seeufer besiedelt. Die Kelten bewohnten um 400 v. Chr. einen Ort, der im "Brigantium" der alten Römer aufging – der heutigen Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz. Die Bregenzer Festspiele, in deren Zentrum allsommerlich Aufführungen auf der weltgrößten Seebühne mit Platz für 7.000 Zuschauer stehen, haben die Stadt zum international renommierten Kulturzentrum gemacht.
Dass sämtliche Wassersportarten auf dem Bodensee ausgeübt werden, versteht sich von selbst. Wobei übrigens die bis zu 3,5 m hohen Wellen durchaus gefährlich werden können. Die "Weiße Flotte" der alteingesessenen Bodensee-Schifffahrt bedient nicht nur reguläre Fährverbindungen zwischen den bedeutendsten Städten am Ufer, sondern bietet auch Ausflugsfahrten zu den attraktiven Bodensee-Inseln – etwa der Blumeninsel Mainau, der Klosterinsel Reichenau und Lindau.
Links:
Region Bodensee-Vorarlberg
Bregenz
Bregenzer Festspiele
Vorarlberg Lines
Eigentlich besteht der Bodensee aus zwei Seen, dem Obersee (mit 473 km² der weit größere Teil) und dem Untersee, die bei Konstanz durch den vier Kilometer langen "Seerhein" verbunden sind. Der Rhein - der wichtigste der mehr als 200 Zuflüsse - mündet bei Hard in Österreich in den Obersee, durchfließt den Bodensee und verlässt ihn beim Schweizer Städtchen Stein. Um die Rheinmündung ("Rheindelta") ist ein ca. 2.000 ha großes Naturschutzgebiet mit Flachwasser, Feuchtwiesen und Auwäldern entstanden, in dem rund 330 Vogelarten ihr Brut- und Rastgebiet gefunden haben.
Den See erleben mit der "Weißen Flotte"
Schon seit der Jungsteinzeit ab ca. 3.000 v. Chr. wurde das Seeufer besiedelt. Die Kelten bewohnten um 400 v. Chr. einen Ort, der im "Brigantium" der alten Römer aufging – der heutigen Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz. Die Bregenzer Festspiele, in deren Zentrum allsommerlich Aufführungen auf der weltgrößten Seebühne mit Platz für 7.000 Zuschauer stehen, haben die Stadt zum international renommierten Kulturzentrum gemacht.
Dass sämtliche Wassersportarten auf dem Bodensee ausgeübt werden, versteht sich von selbst. Wobei übrigens die bis zu 3,5 m hohen Wellen durchaus gefährlich werden können. Die "Weiße Flotte" der alteingesessenen Bodensee-Schifffahrt bedient nicht nur reguläre Fährverbindungen zwischen den bedeutendsten Städten am Ufer, sondern bietet auch Ausflugsfahrten zu den attraktiven Bodensee-Inseln – etwa der Blumeninsel Mainau, der Klosterinsel Reichenau und Lindau.
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