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Von den Alpen in die Ebene: Der Inn

Der Inn entspringt im Schweizer Engadin am Malojapass und gelangt bei Nauders nach Österreich, wo er zuerst durch das enge Tal des "Oberen Gerichts" entlang der Samnaungruppe fließt. Bei Landeck weitet sich das Oberinntal, das einst durch den "Inntalgletscher" zu einem U-förmigen Trogtal mit steilen Wänden geformt wurde.
Besiedelt ist das Inntal schon seit Urzeiten - bei Innsbruck hat man etwa Spuren aus der Jungsteinzeit gefunden. Der Inn war für den regionalen Handel und den überregionalen Verkehr stets bedeutend, schon die Via Claudia Augusta der alten Römer führte durchs Oberinntal. Später war die Region oft Zankapfel zwischen Bayern, Tirol und dem Habsburger-Reich sowie Aufmarschgebiet während des Tiroler Freiheitskampfes 1809. Zeugen der wechselvollen Geschichte sind nicht nur Festungen wie Landeck und Kufstein, sondern auch die prächtige Hofburg in Innsbruck sowie die Patrizierhäuser in den bedeutenden Städten am Fluss wie Landeck, Imst, Hall in Tirol, Schwaz, Wörgl und Kufstein.
Schärdings schmucke Bürgerhäuser
Unterhalb der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck beginnt das weite, fruchtbare Unterinntal. Hier sorgt der warme Föhn-Wind zwar einerseits für Kopfschmerz, doch lässt er andererseits Weizen, Mais und Obst bestens gedeihen. Das stärker industrialisierte Unterinntal gilt als einer der am dichtest besiedelten Ballungsräume Österreichs. Bei Kufstein schließlich bricht der Inn durch die Kalkklippen des Kaisergebirges, durchfließt Bayern, um von der Salzacheinmündung an die österreichische Staatsgrenze zu bilden.
Diesen Flussabschnitt prägen zahlreiche Kraftwerke. Bedeutendste Stadt in dieser Region ist das oberösterreichische Schärding mit seinen schmucken Bürgerhäusern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Bei Passau schließlich mündet der Fluss in die Donau, deren Wassermenge er mehr als verdoppelt. Insgesamt fließt der Inn 183 Kilometer auf österreichischem Staatsgebiet.
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Innsbruck Tourismus
Schärding
Besiedelt ist das Inntal schon seit Urzeiten - bei Innsbruck hat man etwa Spuren aus der Jungsteinzeit gefunden. Der Inn war für den regionalen Handel und den überregionalen Verkehr stets bedeutend, schon die Via Claudia Augusta der alten Römer führte durchs Oberinntal. Später war die Region oft Zankapfel zwischen Bayern, Tirol und dem Habsburger-Reich sowie Aufmarschgebiet während des Tiroler Freiheitskampfes 1809. Zeugen der wechselvollen Geschichte sind nicht nur Festungen wie Landeck und Kufstein, sondern auch die prächtige Hofburg in Innsbruck sowie die Patrizierhäuser in den bedeutenden Städten am Fluss wie Landeck, Imst, Hall in Tirol, Schwaz, Wörgl und Kufstein.
Schärdings schmucke Bürgerhäuser
Unterhalb der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck beginnt das weite, fruchtbare Unterinntal. Hier sorgt der warme Föhn-Wind zwar einerseits für Kopfschmerz, doch lässt er andererseits Weizen, Mais und Obst bestens gedeihen. Das stärker industrialisierte Unterinntal gilt als einer der am dichtest besiedelten Ballungsräume Österreichs. Bei Kufstein schließlich bricht der Inn durch die Kalkklippen des Kaisergebirges, durchfließt Bayern, um von der Salzacheinmündung an die österreichische Staatsgrenze zu bilden.
Diesen Flussabschnitt prägen zahlreiche Kraftwerke. Bedeutendste Stadt in dieser Region ist das oberösterreichische Schärding mit seinen schmucken Bürgerhäusern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Bei Passau schließlich mündet der Fluss in die Donau, deren Wassermenge er mehr als verdoppelt. Insgesamt fließt der Inn 183 Kilometer auf österreichischem Staatsgebiet.
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