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Schneider, Romy (1938-1982)

Copyright: IMAGNO/Ullstein
Romy Schneider kommt am 23. September 1938 als Tochter des Schauspieler-Ehepaars Magda Schneider und Wolf Albach-Retty in Wien zur Welt. Sie wächst bei ihrer Großmutter in Berchtesgaden auf, 1945 lassen sich ihre Eltern scheiden, das Kind kommt für einige Jahre in ein Internat. 1953 steht Magda Schneider in dem Film "Wenn der weiße Flieder wieder blüht" vor der Kamera – als Filmtochter gibt die leibliche Tochter ihr Debüt.
Bald darauf schon tritt die Jugendliche als Romy Schneider auf und erhält die Rolle, die ihre Laufbahn entscheiden sollte: Von 1955 bis 1957 dreht sie an der Seite von Karlheinz Böhm drei legendär gewordene "Sissi"-Filme. Sie machen Romy Schneider nicht nur international populär, sondern verleihen ihr auch das Image des "süßen Mädels", das sie in der Folge nur schwer abstreifen kann.
Während der Dreharbeiten zur Verfilmung von Arthur Schnitzlers "Liebelei" (1958) verliebt sie sich in den Filmschauspieler Alain Delon und zieht mit ihm nach Paris. Durch ihn lernt sie den italienischen Regisseur Luchino Visconti kennen, der ihr 1961 die Hauptrolle in einem vielbeachteten Theaterstück an der Seite von Delon gibt. In der Folge arbeitet sie mit namhaften Filmregisseuren wie Otto Preminger, Claude Chabrol und Orson Welles zusammen und avanciert in den 1970er-Jahren an der Seite von Michel Piccoli und Yves Montand zum Zugpferd des französischen Films.
1964 geht die Beziehung mit Delon in die Brüche, Romy Schneider unternimmt einen Selbstmordversuch. Bald darauf lernt sie den Berliner Boulevard-Regisseur Harry Meyen kennen, den sie 1966 heiratet. Im selben Jahr kommt ihr Sohn David zur Welt. 1975 lässt sie sich von Meyen scheiden und heiratet ihren Sekretär Daniel Biasini. 1977 wird Tochter Sarah geboren. 1981, kurz nach dem Scheitern der zweiten Ehe, verunglückt Sohn David beim Überklettern eines Eisengitters tödlich. Gerüchte über Medikamentenmissbrauch und Rauschgiftkonsum machen die Runde. Romy Schneider stirbt am 29. Mai 1982 mit nur 43 Jahren in Paris an Herzversagen. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen u.a. "Das Mädchen und der Kommissar" (1971), "Trio Infernal" (1973), "Nachtblende" (1974) und "Die Spaziergängerin von Sans-Souci" (1981).
Romy Schneider Archiv
Bald darauf schon tritt die Jugendliche als Romy Schneider auf und erhält die Rolle, die ihre Laufbahn entscheiden sollte: Von 1955 bis 1957 dreht sie an der Seite von Karlheinz Böhm drei legendär gewordene "Sissi"-Filme. Sie machen Romy Schneider nicht nur international populär, sondern verleihen ihr auch das Image des "süßen Mädels", das sie in der Folge nur schwer abstreifen kann.
Während der Dreharbeiten zur Verfilmung von Arthur Schnitzlers "Liebelei" (1958) verliebt sie sich in den Filmschauspieler Alain Delon und zieht mit ihm nach Paris. Durch ihn lernt sie den italienischen Regisseur Luchino Visconti kennen, der ihr 1961 die Hauptrolle in einem vielbeachteten Theaterstück an der Seite von Delon gibt. In der Folge arbeitet sie mit namhaften Filmregisseuren wie Otto Preminger, Claude Chabrol und Orson Welles zusammen und avanciert in den 1970er-Jahren an der Seite von Michel Piccoli und Yves Montand zum Zugpferd des französischen Films.
1964 geht die Beziehung mit Delon in die Brüche, Romy Schneider unternimmt einen Selbstmordversuch. Bald darauf lernt sie den Berliner Boulevard-Regisseur Harry Meyen kennen, den sie 1966 heiratet. Im selben Jahr kommt ihr Sohn David zur Welt. 1975 lässt sie sich von Meyen scheiden und heiratet ihren Sekretär Daniel Biasini. 1977 wird Tochter Sarah geboren. 1981, kurz nach dem Scheitern der zweiten Ehe, verunglückt Sohn David beim Überklettern eines Eisengitters tödlich. Gerüchte über Medikamentenmissbrauch und Rauschgiftkonsum machen die Runde. Romy Schneider stirbt am 29. Mai 1982 mit nur 43 Jahren in Paris an Herzversagen. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen u.a. "Das Mädchen und der Kommissar" (1971), "Trio Infernal" (1973), "Nachtblende" (1974) und "Die Spaziergängerin von Sans-Souci" (1981).
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