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Waldmüller, Ferdinand Georg (1793 - 1865)

Copyright: MAGNO/Austrian Archives
Geboren wird Waldmüller am 15. Jänner 1793 in Wien als Sohn eines "Bierwirths". Neben dem Studium an der hiesigen Akademie, bildet er sich autodidaktisch und auf Reisen weiter. Ab 1811 arbeitet er drei Jahre als Zeichenlehrer in Zagreb (Agram), um sich nach seiner Rückkehr ganz der Porträtmalerei zu widmen. 1814 heiratet er die Sängerin Katharina Weidner, "welche ich", so Waldmüller, "in Agram kennen gelernt hatte; eine Verbindung, welche durchaus nicht harmonisch war." Der Maler tyrannisiert seine Frau mit permanent schlechter Laune, Wutausbrüchen und Tobsuchtsattacken. Die Ehe zerbricht schließlich 1822.
In den 1830er-Jahren gelingen Waldmüller zahlreiche überaus wirklichkeitsgetreue Porträts, seit 1830 wirkt er auch als Akademie-Professor. Er gilt als aufbrausend und geltungssüchtig und wird nach einer Auseinandersetzung mit der Akademie 1857 bei halben Bezügen pensioniert. Erst ein Jahr vor seinem Tod wird ihm die volle Pension zugestanden.
Nach der Phase der Porträtmalerei wendet sich der auch als Kunstschriftsteller tätige Maler der Landschafts- und vor allem der Genre-Darstellung zu. Oft rückt er das bäuerliche Leben ins Bild, so wie es ihm in Wiens Umgebung begegnet. Dabei mischen sich immer wieder sozialkritische Töne in sein Schaffen: Gemälde wie "Der Notverkauf" (1857), "Fronleichnamsmorgen" (1857) und "Die Klostersuppe" (1858) zeugen davon. In seinen Landschaften gilt Waldmüller als Meister der Licht-Schatten-Komposition, die er bei zahlreichen Italienfahrten eingehend studiert hat. Waldmüller stirbt am 23. August 1865 in Wien. Seine eindrucksvollsten Gemälde sind heute in der Österreichischen Galerie im Wiener Belvedere sowie im Wien Museum Karlsplatz zu bewundern.
In den 1830er-Jahren gelingen Waldmüller zahlreiche überaus wirklichkeitsgetreue Porträts, seit 1830 wirkt er auch als Akademie-Professor. Er gilt als aufbrausend und geltungssüchtig und wird nach einer Auseinandersetzung mit der Akademie 1857 bei halben Bezügen pensioniert. Erst ein Jahr vor seinem Tod wird ihm die volle Pension zugestanden.
Nach der Phase der Porträtmalerei wendet sich der auch als Kunstschriftsteller tätige Maler der Landschafts- und vor allem der Genre-Darstellung zu. Oft rückt er das bäuerliche Leben ins Bild, so wie es ihm in Wiens Umgebung begegnet. Dabei mischen sich immer wieder sozialkritische Töne in sein Schaffen: Gemälde wie "Der Notverkauf" (1857), "Fronleichnamsmorgen" (1857) und "Die Klostersuppe" (1858) zeugen davon. In seinen Landschaften gilt Waldmüller als Meister der Licht-Schatten-Komposition, die er bei zahlreichen Italienfahrten eingehend studiert hat. Waldmüller stirbt am 23. August 1865 in Wien. Seine eindrucksvollsten Gemälde sind heute in der Österreichischen Galerie im Wiener Belvedere sowie im Wien Museum Karlsplatz zu bewundern.
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