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Alt, Rudolf Ritter von (1812-1905)

Copyright: IMAGNO/Austrian Archives
Schon der Vater, Jakob Alt, hat als Künstler einen guten Namen. Der 1812 in Wien geborene Sohn Rudolf tritt ebenso wie sein 1821 geborener Bruder Franz in die väterlichen Fußstapfen, arbeitet im heimischen Atelier mit und koloriert die Lithographien des Vaters. Später studiert er an die Wiener Akademie bei Joseph Mössmer, um schließlich auf ausgedehnten Reisen sein Können zu vervollkommnen.
Bei Fußwanderungen durch die österreichische Alpenwelt und Norditalien widmet er sich ganz der Landschaftsmalerei. 1833 regt ihn ein Besuch Venedigs dazu an, auch Stadtlandschaften darzustellen. Rom, Neapel und Sizilien, die Seen der Lombardei sowie die Landschaften Galiziens, Böhmens, Dalmatiens und Bayerns inspirieren ihn. 1863 reist der Künstler auf die Krim, um den dortigen Besitz von Kaiserin Elisabeth zu malen. 1867 wird ihm eine Professur an der Wiener Akademie angeboten, die er jedoch ablehnt.
Als jungem Künstler geht es Rudolf von Alt vorwiegend um die realistische Darstellung – in seinen späten Bildern versucht er hingegen, durch eine lasierende, fast durchsichtige Malweise Licht und Stimmung bestmöglich einzufangen. Auf diese Weise nähert er sich stark den Bemühungen der französischen Impressionisten an. In seinen Stadtansichten zeichnet sich von Alt als Meister der Perspektive aus.
Rudolf von Alt ist Mitbegründer des Wiener Künstlerhauses und wird 1897 Ehrenpräsident der Wiener Secession. Am 12. März 1905 stirbt der Maler in Wien – der Stadt, die im Zentrum seines Spätwerks gestanden und deren Aufbruch in die Ära des Jugendstils er mit vorbereitet hat.
Bei Fußwanderungen durch die österreichische Alpenwelt und Norditalien widmet er sich ganz der Landschaftsmalerei. 1833 regt ihn ein Besuch Venedigs dazu an, auch Stadtlandschaften darzustellen. Rom, Neapel und Sizilien, die Seen der Lombardei sowie die Landschaften Galiziens, Böhmens, Dalmatiens und Bayerns inspirieren ihn. 1863 reist der Künstler auf die Krim, um den dortigen Besitz von Kaiserin Elisabeth zu malen. 1867 wird ihm eine Professur an der Wiener Akademie angeboten, die er jedoch ablehnt.
Als jungem Künstler geht es Rudolf von Alt vorwiegend um die realistische Darstellung – in seinen späten Bildern versucht er hingegen, durch eine lasierende, fast durchsichtige Malweise Licht und Stimmung bestmöglich einzufangen. Auf diese Weise nähert er sich stark den Bemühungen der französischen Impressionisten an. In seinen Stadtansichten zeichnet sich von Alt als Meister der Perspektive aus.
Rudolf von Alt ist Mitbegründer des Wiener Künstlerhauses und wird 1897 Ehrenpräsident der Wiener Secession. Am 12. März 1905 stirbt der Maler in Wien – der Stadt, die im Zentrum seines Spätwerks gestanden und deren Aufbruch in die Ära des Jugendstils er mit vorbereitet hat.
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