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Schönberg, Arnold (1874 - 1951)

Schönberg bildet sich autodidaktisch zum Komponisten aus, nimmt aber auch Unterricht bei seinem Freund Alexander von Zemlinksy. Er, der sehr bald schon selbst unterrichtet – seine ersten Schüler findet er über Inserate -, verdient sich seinen Lebensunterhalt zunächst als Chorleiter, als Bearbeiter und Instrumentator von Operettenmusik sowie als Pianist. Mit seinen ersten Werken, die noch im Geiste der Spätromantik angelegt sind, findet Schönberg das Ohr und Interesse seiner Zeitgenossen. Hier zeigt er sich beinflußt von J. Brahms, R. Wagner und R. Strauss. Die Auflösung der Harmonik, die bis dahin die Grundlage der Formbildung darstellte, respektive die atonale Musik gelten als musikalisches Gegenstück zur expressionistischen Malerei. Schönbergs Schaffen ist vielseitig, er komponiert nicht nur - unter anderem die sogenannten ”Gurrelieder”, Opern (”Die glückliche Hand”, ”Moses und Aron”), Chor- und Orcheterwerke, sondern verfaßt auch Schriften, wie z.B. die ”Harmonielehre” (1911).
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