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Suppé, Franz von (1819 - 1895)

Der Domkapellmeister Giovanni Cigalla führt ihn in die Grundkenntnisse der Musikpraxis ein. Beim Militärkapellmeister Giuseppe Ferrari lernt Suppè die Flöte zu spielen. Sie wird ihm das liebste Instrument bleiben. Die beiden Musiker bringen ihm auch die Grundregeln der Kompositionslehre bei, und so beginnt Suppè bald, eigene kleine Kompositionen zu schreiben. Nach dem Tod des Vaters 1835 Mutter und Sohn zum Vater der Mutter, der in Wien lebt. Suppé beginnt hier ein Medizinstudium, das er aber zugunsten der Musik bald aufgibt. Seine musikalische Aus- und Weiterbildung finanziert er sich unter anderem mit Italienischunterricht. Nach Abschluß seiner Studien gelingt es ihm 1840, eine Anstellung als Kapellmeister am Theater in der Josefstadt zu erlangen. In der Folgezeit hält er sich oft in Preßburg und Ödenburg auf, wo er Vorstellungen leitet. Franz von Suppé zählt neben Johann Strauß und Karl Millöcker zu den Hauptvertretern der klassischen Wiener Operette. Neben Operetten (“Die schöne Galathee”, “Banditenstreiche”, “Boccaccio”) komponiert er Sinfonien, Bühnenmusiken, eine Messe, ein Requiem und Opern. Franz von Suppé stirbt am 21. Mai 1895 in Wien.
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