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Strauß, Johann (1825 - 1899)

Bereits 1844 macht er sich gegen den Willen des Vaters aber mit Unterstützung seiner Mutter als Kapellmeister und Komponist selbständig und damit zum Rivalen seines Vaters. Nach dem Tod von Johann Strauß Vater erklärt er sich zu dessen Nachfolger und musikalischem Erben. Mit Energie und unermüdlichem Einsatz komponiert und spielt er sich in die Herzen der Wiener. Für jeden größeren Anlaß, seien es Bälle, seien es Feierlichkeiten angesehener Firmen oder aktuelle Anlässe der Stadt, gibt es ein eigenes Stück zu schaffen, das ins Ohr geht und im Gedächtnis des Publikums haften bleibt. Nicht nur die Heimatstadt Wien kann Strauß durch seine Musik bezaubern. Er unternimmt Konzertreisen, um den Ruhm des Ensembles durch Meldungen aus dem Ausland zu steigern – so gastiert er mehrere Sommer im russischen Pawlowsk nahe St. Petersburg und unternimmt eine große Tournee durch die USA – und pflegt Freundschaften auch zu den „ernsten“ Musikern seiner Zeit, von denen einige ihm durchaus Respekt zollen. Das Repertoire der Kapelle umfaßt nicht nur leichte Unterhaltungsmusik, sondern auch Werke Wagners und anderer Opernkomponisten. Johann, der die Leitung der Kapelle oft seinen Brüdern Josef und Eduard übergibt, komponiert mehrere Operetten, die große Bekanntheit erlangen, wie zum Beispiel „Die Fledermaus“, „Eine Nacht in Venedig“ oder „Der Zigeunerbaron“. Seine Konzertwalzer klingen durch die Ballsäle der ganzen Welt und mit dem Donauwalzer (eigentlich „An der schönen blauen Donau“) kreiert er die heimliche österreichische Nationalhymne. Der Walzerkönig Johann Strauß stirbt am 3. Juni 1899 in Wien.
Schicken Sie ein Live-Bild vom Johann Strauß-Denkmal im Wiener Stadtpark an Ihre Freunde!
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