Österreich Werbung
Austrian National Tourist Office
Schriftgröße: A A A | Ihre Länderseite:
 
 
     Sitemap

Home > Über Österreich > Bekannte Persönlichkeiten > Wissenschaft


Newsletter Abo
Holen Sie sich kostenlos aktuelle Urlaubstipps, Angebote und Gewinnspiele aus erster Hand.

Newsletter abonnieren

Service
Österreich:
0810 101818
Deutschland:
0180 2101818
Schweiz:
0842 101818

UEFA Euro 2008™

Weitere Websites

Kulinarisch Reisen

Zurück Zurück

Pauli, Wolfgang (1900-1958)

"Wer dieses reife und groß angelegte Werk studiert, möchte nicht glauben, dass der Verfasser ein Mann von einundzwanzig Jahren ist." So urteilte einst Albert Einstein über den Physiker Wolfgang Pauli, der schon in jungen Jahren sensationelle Entdeckungen zur Quantentheorie machte und dafür mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde.

Copyright: IMAGNO/Ullstein
Copyright: IMAGNO/Ullstein

Wolfgang Pauli wird am 25. April 1900 in Wien als Sohn eines Arztes und Professors für Biochemie geboren. Er studiert Physik in München, wo sein Lehrer Arnold Sommerfeld Paulis ungewöhnliche Begabung erkennt und den Studenten mit einer Zusammenfassung der Relativitätstheorie für die Enzyklopädie der Mathematischen Wissenschaften beauftragt. Paulis Arbeit erregt in der Fachwelt erhebliches Aufsehen und gilt lange Zeit als die beste Zusammenfassung von Einsteins Ideen.

Pauli widmet sich in der Folge intensiv der Quantentheorie, deren Gültigkeit er in seiner Dissertation 1921 grundlegend anzweifelt. 1921/22 wird Pauli Assistent des bedeutenden Physikers Max Born in Göttingen, arbeitet dann kurze Zeit in Hamburg und wird bald schon von Niels Bohr, Entwickler des nach ihm benannten Atommodells, nach Kopenhagen eingeladen. 1923 kehrt Pauli nach Hamburg zurück und wird dort 1926 zum Professor ernannt. 1924 gelingt ihm die Entdeckung des "Ausschließungsprinzips", in Fachkreisen auch "Pauli-Prinzip" genannt, das wesentliche Aussagen über die Zustände von Elektronen ermöglicht. Die außerordentliche Bedeutung seiner Entdeckung für die moderne Physik wird 1945 mit der Verleihung des Nobelpreises für Physik gewürdigt.

1928 wird Pauli an die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich berufen, der er bis an sein Lebensende angehört. In Zürich glückt Pauli 1930 eine weitere wichtige Entdeckung – die des später "Neutrino" genannten neutralen Teilchens, mit dessen Annahme wichtige Probleme der Kernphysik gelöst werden. Von 1940 bis 1946 arbeitet Pauli am Institute for Advanced Studies in Princeton (USA), kehrt dann nach Zürich zurück, um sich weiter der Quantentheorie zu widmen und eine viel beachtete Diskussion mit dem Physiker Werner Heisenberg über dessen einheitliche Theorie der Materie ("Weltformel") zu führen. Heute gilt Pauli als einer der bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts, dessen Werk auch ein tiefes philosophisches Interesse durchzieht. Wolfgang Pauli stirbt am 15. Dezember 1958 in Zürich.

Informationen der Nobelstiftung zu Wolfgang Pauli




Hotels/Unterkünfte


Links zum Thema

Anzeige
Aktuelle Top-Urlaubsangebote, Gewinnmöglichkeiten und Gutscheine Top-Urlaubsangebote mit Gewinnmöglichkeiten hier