Newsletter Abo
Service
Österreich:
0810 101818Deutschland:
0180 2101818Schweiz:
0842 101818E-Mail: urlaub@austria.info
Weitere Websites
Frankl, Viktor Emil (1905-1997)

Copyright: IMAGNO/Viktor Frankl Institut
Viktor E. Frankl wird am 26. März 1905 in Wien als Sohn einer jüdischen Beamtenfamilie geboren. Nach der Reifeprüfung studiert er Medizin, widmet sich dabei insbesondere der Depression und dem Suizid. Er nimmt Kontakt zu Sigmund Freud und Alfred Adler auf und stellt die Sinnfrage ins Zentrum der Suizidprävention. Vorträge, etwa auf Kongressen in Düsseldorf, Frankfurt und Berlin, machen die Fachwelt auf ihn aufmerksam.
Von 1933 bis 1937 leitet Frankl im Psychiatrischen Krankenhaus Wien den "Selbstmörderinnenpavillon". 1938 verbieten ihm die Nazis, arische Patienten zu behandeln. 1940 übernimmt Frankl die neurologische Abteilung im Rothschild-Spital, dem einzigen Krankenhaus in Wien, das damals noch jüdische Patienten behandelt. Dort widersetzt er sich durch gefälschte Gutachten der Euthanasie. 1941 heiratet er und wird 1942 mit seiner Frau und seinen Eltern ins Ghetto Theresienstadt und von dort ins Konzentrationslager deportiert. Frankl verliert während der Nazi-Greuel seine Familie und macht unsägliches Leid durch. Seine KZ-Erfahrungen verarbeitet er in dem Buch "Trotzdem Ja zum Leben sagen", das 9 Millionen Mal verkauft wird.
1946 wird Frankl Vorstand der Wiener Neurologischen Poliklinik, an der er bis 1971 wirkt. 1947 heiratet er zum zweiten Mal. 1955 erhält er den Professorentitel für Neurologie und Psychiatrie an der Universität Wien. Die von Frankl geschaffene Logotherapie ("Logos" = Sinn) gilt bald neben der Psychoanalyse von Sigmund Freud und der Individualpsychologie von Alfred Adler als "Dritte Wiener Richtung". Frankl wird Gast-Professor einiger amerikanischer Universitäten und erhält 29 Ehrendoktorate.
Der sprachgewandte Wissenschafter verfasst unzählige Artikel und Monographien sowie insgesamt 32 Bücher, die in bis zu 20 Sprachen übersetzt werden. Einige davon sprechen auch das breite Publikum an – so etwa "Der Mensch auf der Suche nach Sinn" (1972). In Wien kennt man Viktor Frankl auch als exzellenten Bergsteiger, nach dem drei schwierige Klettersteige in den Wiener Hausbergen benannt sind. Der "Ehrenbürger der Stadt Wien" stirbt am 2. September 1997 an Herzversagen.
Viktor Frankl-Institut
Viktor Frankl-Zentrum Wien
Von 1933 bis 1937 leitet Frankl im Psychiatrischen Krankenhaus Wien den "Selbstmörderinnenpavillon". 1938 verbieten ihm die Nazis, arische Patienten zu behandeln. 1940 übernimmt Frankl die neurologische Abteilung im Rothschild-Spital, dem einzigen Krankenhaus in Wien, das damals noch jüdische Patienten behandelt. Dort widersetzt er sich durch gefälschte Gutachten der Euthanasie. 1941 heiratet er und wird 1942 mit seiner Frau und seinen Eltern ins Ghetto Theresienstadt und von dort ins Konzentrationslager deportiert. Frankl verliert während der Nazi-Greuel seine Familie und macht unsägliches Leid durch. Seine KZ-Erfahrungen verarbeitet er in dem Buch "Trotzdem Ja zum Leben sagen", das 9 Millionen Mal verkauft wird.
1946 wird Frankl Vorstand der Wiener Neurologischen Poliklinik, an der er bis 1971 wirkt. 1947 heiratet er zum zweiten Mal. 1955 erhält er den Professorentitel für Neurologie und Psychiatrie an der Universität Wien. Die von Frankl geschaffene Logotherapie ("Logos" = Sinn) gilt bald neben der Psychoanalyse von Sigmund Freud und der Individualpsychologie von Alfred Adler als "Dritte Wiener Richtung". Frankl wird Gast-Professor einiger amerikanischer Universitäten und erhält 29 Ehrendoktorate.
Der sprachgewandte Wissenschafter verfasst unzählige Artikel und Monographien sowie insgesamt 32 Bücher, die in bis zu 20 Sprachen übersetzt werden. Einige davon sprechen auch das breite Publikum an – so etwa "Der Mensch auf der Suche nach Sinn" (1972). In Wien kennt man Viktor Frankl auch als exzellenten Bergsteiger, nach dem drei schwierige Klettersteige in den Wiener Hausbergen benannt sind. Der "Ehrenbürger der Stadt Wien" stirbt am 2. September 1997 an Herzversagen.
Viktor Frankl-Institut
Viktor Frankl-Zentrum Wien
Hotels/Unterkünfte
Links zum Thema
Anzeige



