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Easy Rider

Austria Classic Tour: Die wohl heißesten 3.000 Kilometer
Mit 100 Sachen „Vom wilden Kaiser zum Mann im Salz“ glühen. Auf „Schräglagen mit Geschichte Richtung Enns-Baden-Rust“ abfahren. Oder wie wäre es mit „Spaghetti-Kurven für Fortgeschrittene“? Auf den 3.000 wohl heißesten Kilometern Österreichs, der Austria Classic Tour, ist für jeden Biker das Passende dabei: Zehn abwechslungsreiche Tagestouren im Baukastensystem mit einer Streckenlänge von 230 bis 450 Kilometern verbinden die 17 „Kleinen Historischen Städte“ mit kurvigen Panorama-Strecken, steilen Alpenpässen, romantischen Wegen und geschwungenen Hügeln. Zudem bieten 30 „Biker-Hotels“ Extra-Komfort wie sichere Abstellplätze, Trockenräume fürs Outfit sowie Tipps für Ausflüge. Ein Großteil der Gastgeber kennt die schönsten Strecken aus eigener Motorraderfahrung. Wichtige Informationen rund um Easy Rider auf 3.000 km bietet ein Tourenbuch mit Straßenkarten, genauen Kilometerangaben sowie Auskünften über Mautstellen, Passhöhen und Straßensperrzeiten inklusive 30 Bikerhotels und Stadtplänen.
Info: www.khs.info
Niederösterreich: Auf Entdeckungstour entlang der Moststraße
Für Biker-Fans der sanften Art: Die Moststraße, die ganz einfach über die A1 zu erreichen ist, führt auf Landes- und Gemeindestraßen durch zwei Dutzend Gemeinden im Mostviertler Hügelland. Wie ein riesiger Garten präsentiert sich jener Teil im Südwesten Niederösterreichs, in dem sich die Menschen ganz dem Most, dem vergorenen Birnensaft, verschrieben haben. Auf Hunderttausenden von Bäumen wächst das edle Obst - begünstigt vom milden Klima südlich der Donau - und prägt den Reiz der Landschaft ebenso wie die idyllischen Dörfer und Vierkanthöfe. Vor allem die verträumten Panoramastrecken zwischen Behamberg und Kürnberg mit der Kaiserin-Elisabeth-Warte, die Routen zwischen Ertl und Seitenstetten mit der Aussichtswarte Voralpenblick sowie zwischen Neuhofen und Euratsfeld zeigen die pittoreske Schönheit der Hügellandschaft mit ihren verstreuten Weilern.
Info: www.moststrasse.at
Oberösterreich: Rund um den Hausruck
Den Ausgangspunkt dieser rund 190 km langen Route bildet Vöcklabruck, von wo es auf der B1 an Attnang Puchheim, Schwanenstadt und Lambach vorbei zunächst nach Wels geht. Von der bekannten Messestadt biegt die Strecke auf der B137 nach Wallern und Bad Schallerbach ab und verläuft weiter nach Grießkirchen. Dort fährt man auf der B141 nach Ried im Innkreis, vorbei an Neuhofen und Pramet, über den Hausruck nach Frankenburg und weiter bis St. Georgen im Attergau. Der Teil ab Grießkirchen besticht durch wunderschöne Ausblicke auf die malerische Gegend. Landschaftlich nicht minder attraktiv und daher auch sehr beliebt bei Motorradfahrern ist der nächste Streckenabschnitt, der vom Ort Attersee rund um den gleichnamigen Salzkammergutsee führt. Von Seewalchen aus verläuft schließlich die letzte Teilstrecke auf der B151, an Lenzing und Timelkam vorbei, zurück nach Vöcklabruck.
Info: www.oberoesterreich.at
Tiroler High Feeling
Aufgrund der vielen Schräglagen ist diese Tour eine besondere Herausforderung nicht nur für die Biker, sondern auch für die Seitenprofile der Reifen. Die 372 km lange Route führt von Mittersill in Salzburg zunächst die Felbertauernstraße hinauf und nach dem Felbertauerntunnel wieder ins Tal hinunter bis Matrei. Weiter geht es nach Huben, danach folgt die Qual der Wahl. Variante Nr. 1: Zuerst einmal das Kalsertal hinauf und dort das wunderschöne Alpenpanorama genießen. Variante Nr. 2: Die Route von Huben aus über den Stallersattel oder über Lienz und Sillian nach Südtirol. Der Passübergang Stallersattel verbindet das österreichische Defereggental mit dem italienischen Antholzertal und ist von Mitte Mai bis Anfang November täglich von 5.30 Uhr bis 22.15 Uhr geöffnet. Auch Variante Nr. 3 – die Strecke von Lienz nach Bruneck – hat ihre landschaftlichen und fahrerischen Reize: Von Toblach, Brixen und Sterzing geht es über den Brenner nach Innsbruck. Die B171 führt weiter über Hall in Tirol, Wattens und Schwaz nach Strass. Über den Gerlospass und die Krimmler Wasserfälle gelangt man schließlich wieder zurück nach Mittersill.
Info: www.tirol.at
Vorarlberg: Biken im Ländle
Die abwechslungsreiche Landschaft Vorarlbergs macht Motorradfahrten zu einem echten Vergnügen. Zu den schönsten Strecken gehört die Silvretta Hochalpenstraße, die sich von Partenen im hintersten Montafon bis auf die Bielerhöhe auf 2.032 m schlängelt. Vorbei an den Staumauern des Vermuntsees führt die Strecke, die mit ihren 32 Kehren auf einer Länge von 23 km um sechs Kehren mehr zählt als die doppelt so lange Großglocknerstraße, zum Madlener Haus und zum Silvrettastausee. Die über 100 Jahre alte Flexenstraße, die durch zahlreiche Lawinengalerien geschützt ist, führt den Biker Richtung Lech und Zürs. Die Hochtann-
bergstraße verbindet Schröcken mit Warth und mutet mit ihren Serpentinen auch im Sommer abenteuerlich an, schwebt doch etwa eine ganze Kurve „bodenlos“ als Brücke über dem Hang. Die 1938 erbaute Bödelestraße mit ihrem eindrucksvollen Blick auf das Rheintal führt vorbei am beliebten Skigebiet Bödele zum 1.148 m hohen Losenpass. Die Bundesstraße zwischen Bregenz und Hörbranz verläuft schließlich – eingeklemmt zwischen Bahngleisen und Pfänderhang – entlang des Bodenseeufers. Die Umgebung aller fünf Traumstraßen lädt auch zur Erkundung per pedes ein - vor allem die Bergstraßen sind Ausgangspunkte für herrliche Spaziergänge und Wanderungen.
Info: www.vorarlberg-tourism.at
Steiermark: Route über die Apfel-, Wein- und Schlösserstraße
Die bekanntesten Themenstraßen der Steiermark mit dem Motorrad entdecken: Die 260 km lange Route führt zunächst von Gleisdorf auf der B54 nach Hartberg. Dieser Streckenabschnitt trägt auch den Namen „Steirische Apfelstraße“ und ist auf einer Länge von 25 km von mehr als einer Million Obstbäumen gesäumt. Zentrum der Region ist das Apfeldorf Puch, das für die Herstellung von Most, Schnaps und Honig sowie für sein Kunsthandwerk bekannt ist. Für einen erfrischenden Sprung in den nahen Stubenbergsee wird bei heißen Temperaturen sicher gerne die Lederkluft mit der Badehose getauscht. Wieder retour am „heißen Stuhl“ geht die Tour ins burgenländische Oberwart mit den Weinbergen von Rechnitz, dem Csaterberg und dem Eisenberg. Durch die malerischen Weinberge schlängelt sich die nächste Teilstrecke Richtung Güssing und über den Grenzübergang Heiligenkreuz und Eltendorf auf der B57 nach Jennersdorf. In Eltendorf lohnt es sich, Halt zu machen: Ein Uhudlerpfad führt ins historische Kellerviertel und auf den Hochkogel. Der letzte Abschnitt ist Teil der „Steirischen Schlösserstraße und erstreckt sich über Fehring, Feldbach und Ilz bis nach Gleisdorf.
Info: www.steiermark.com
Steiermark: Rund um die Eisenerzer Alpen
Easy Rider auf rasanten 220 Kilometern: Der Start erfolgt in Hohentauern, danach geht es Richtung Möderbrugg bis nach St. Oswald. Eine wenig befahrene Straße führt den Gaalbach entlang durch kleine Ortschaften nach Seckau. Unterwegs bietet sich ein kurzer Abstecher zum Formel 1-erprobten A1 Ring an. Weiter geht es parallel zur Autobahn bis Feistritz, hier sollte zwecks schnelleren Vorankommens die Autobahn bis zum Knoten St. Michael gewählt werden. Wieder retour auf Bundesstraßen gilt es auf die B113 Richtung Trieben und Liezen abzuzweigen. In Traboch schließlich führt die B115 Richtung Trofaiach. Entlang der österreichischen Eisenstraße geht es nun Richtung Norden nach Hieflau, wo die Biker auf die Enns treffen. Die weiteren Etappen: Flussabwärts bis nach Altenmarkt, danach Richtung St. Gallen über den Buchauer Sattel nach Admont. Genau Richtung Süden führt dann das letzte Stück dieser Route den Lichtmessbach hinauf, anschließend wieder in das Paltental hinab und über Trieben zum Ausgangspunkt Hohentauern.
Info: www.steiermark.com
Dachsteinrundfahrt durch drei Bundesländer
Die Dachsteinrundfahrt mit Start in Irdning ist eine Dreiländerfahrt durch die Steiermark, Salzburg und Oberösterreich. Nach einem imposanten Blick auf den Grimming geht es parallel zur Ennstaler Bundesstraße nach Stein an der Enns und nach einem kurzen Stück auf der B 146 weiter in das wunderschöne Ramsauerland, mit herrlichem Blick auf den Dachstein. Wer will, kann hier einen Abstecher auf die ganzjährig befahrbare Dachsteinstraße machen, die bei einer Länge von 6,3 Kilometern einen Höhenunterschied von 1.150 m überwindet und einige der eindrucksvollsten Panoramen der Ostalpen bietet. Der Nahblick auf die grüne Hochfläche der Ramsau, der Fernblick auf die Gipfel der Schladminger Tauern und vor allem die kilometerlange und bis zu 1.000 Meter hohe Wandflucht der Dachsteinsüdwände liefern unvergessliche Eindrücke. Endpunkt der Dachsteinstraße ist die Talstation der berühmten Dachstein-Südwandseilbahn, die über 1.000 stützenlose (!) Höhenmeter zum Panoramarestaurant Bergstation Hunerkogel (2.700 m) führt, einem der schönsten Aussichtspunkte der Ostalpen am Rand des ewigen Eises des Dachsteingletschers. Die Fahrt entlang der Salzburger Dolomitenstraße geht ins Salzkammergut, das nicht nur wegen seiner Seen bestechend schön ist. Geheimtipp zum Schluss: Ein Abstecher ins autofreie Pürgg am Rückweg nach Irdning.
Info: www.steiermark.com
Tour durch Kärnten und die Obersteiermark
Steile Berg-Passagen, gemixt mit landschaftlicher Schönheit: Diese Route durch das nördliche Kärnten und die angrenzende Obersteiermark geizt nicht mit Reizen. Klagenfurt ist der Ausgangspunkt der Genuss-Tour, zunächst folgt der Biker der B70 Richtung Wien bis zur Abzweigung der B92 und fährt auf dieser kleineren Bundesstraße über die Ortschaft Brückl nach Eberstein am westlichen Ende der Saualpe (empfehlenswert: ein Abstecher zur Steinerhütte). Über Klein St. Paul und Hüttenberg geht es weiter nach Neumarkt und auf einer kleinen Straße nach St. Lambrecht und Murau, wo die ehemalige Burg Grünfels besichtigt werden kann. Die nächste Etappe: Entlang der Murtalbahn Richtung Westen nach Predlitz über die Turracherhöhe mit dem Turrachsee. Die weniger gut ausgebaute Abfahrt auf der Kärntner Seite zählt mit einem Gefälle von bis zu 23% zu einer der steilsten Straßen Österreichs. Sind die Gurktaler Alpen einmal überwunden, stehen als nächstes Bad Kleinkirchheim, Radenthein, Afritz am Ossiacher See, Villach (mit einem Fahrzeugmuseum) sowie Velden am Wörthersee am Streckenplan. Zum gemütlichen Ausklang geht’s entlang des Wörthersee-Südufers Richtung Klagenfurt. Ein letzter Einkehrschwung: Der Pyramidenkogel, der zu einem Rundblick über die Kärntner Seenlandschaft einlädt.
Info: www.kaernten.at
Mit 100 Sachen „Vom wilden Kaiser zum Mann im Salz“ glühen. Auf „Schräglagen mit Geschichte Richtung Enns-Baden-Rust“ abfahren. Oder wie wäre es mit „Spaghetti-Kurven für Fortgeschrittene“? Auf den 3.000 wohl heißesten Kilometern Österreichs, der Austria Classic Tour, ist für jeden Biker das Passende dabei: Zehn abwechslungsreiche Tagestouren im Baukastensystem mit einer Streckenlänge von 230 bis 450 Kilometern verbinden die 17 „Kleinen Historischen Städte“ mit kurvigen Panorama-Strecken, steilen Alpenpässen, romantischen Wegen und geschwungenen Hügeln. Zudem bieten 30 „Biker-Hotels“ Extra-Komfort wie sichere Abstellplätze, Trockenräume fürs Outfit sowie Tipps für Ausflüge. Ein Großteil der Gastgeber kennt die schönsten Strecken aus eigener Motorraderfahrung. Wichtige Informationen rund um Easy Rider auf 3.000 km bietet ein Tourenbuch mit Straßenkarten, genauen Kilometerangaben sowie Auskünften über Mautstellen, Passhöhen und Straßensperrzeiten inklusive 30 Bikerhotels und Stadtplänen.
Info: www.khs.info
Niederösterreich: Auf Entdeckungstour entlang der Moststraße
Für Biker-Fans der sanften Art: Die Moststraße, die ganz einfach über die A1 zu erreichen ist, führt auf Landes- und Gemeindestraßen durch zwei Dutzend Gemeinden im Mostviertler Hügelland. Wie ein riesiger Garten präsentiert sich jener Teil im Südwesten Niederösterreichs, in dem sich die Menschen ganz dem Most, dem vergorenen Birnensaft, verschrieben haben. Auf Hunderttausenden von Bäumen wächst das edle Obst - begünstigt vom milden Klima südlich der Donau - und prägt den Reiz der Landschaft ebenso wie die idyllischen Dörfer und Vierkanthöfe. Vor allem die verträumten Panoramastrecken zwischen Behamberg und Kürnberg mit der Kaiserin-Elisabeth-Warte, die Routen zwischen Ertl und Seitenstetten mit der Aussichtswarte Voralpenblick sowie zwischen Neuhofen und Euratsfeld zeigen die pittoreske Schönheit der Hügellandschaft mit ihren verstreuten Weilern.
Info: www.moststrasse.at
Oberösterreich: Rund um den Hausruck
Den Ausgangspunkt dieser rund 190 km langen Route bildet Vöcklabruck, von wo es auf der B1 an Attnang Puchheim, Schwanenstadt und Lambach vorbei zunächst nach Wels geht. Von der bekannten Messestadt biegt die Strecke auf der B137 nach Wallern und Bad Schallerbach ab und verläuft weiter nach Grießkirchen. Dort fährt man auf der B141 nach Ried im Innkreis, vorbei an Neuhofen und Pramet, über den Hausruck nach Frankenburg und weiter bis St. Georgen im Attergau. Der Teil ab Grießkirchen besticht durch wunderschöne Ausblicke auf die malerische Gegend. Landschaftlich nicht minder attraktiv und daher auch sehr beliebt bei Motorradfahrern ist der nächste Streckenabschnitt, der vom Ort Attersee rund um den gleichnamigen Salzkammergutsee führt. Von Seewalchen aus verläuft schließlich die letzte Teilstrecke auf der B151, an Lenzing und Timelkam vorbei, zurück nach Vöcklabruck.
Info: www.oberoesterreich.at
Tiroler High Feeling
Aufgrund der vielen Schräglagen ist diese Tour eine besondere Herausforderung nicht nur für die Biker, sondern auch für die Seitenprofile der Reifen. Die 372 km lange Route führt von Mittersill in Salzburg zunächst die Felbertauernstraße hinauf und nach dem Felbertauerntunnel wieder ins Tal hinunter bis Matrei. Weiter geht es nach Huben, danach folgt die Qual der Wahl. Variante Nr. 1: Zuerst einmal das Kalsertal hinauf und dort das wunderschöne Alpenpanorama genießen. Variante Nr. 2: Die Route von Huben aus über den Stallersattel oder über Lienz und Sillian nach Südtirol. Der Passübergang Stallersattel verbindet das österreichische Defereggental mit dem italienischen Antholzertal und ist von Mitte Mai bis Anfang November täglich von 5.30 Uhr bis 22.15 Uhr geöffnet. Auch Variante Nr. 3 – die Strecke von Lienz nach Bruneck – hat ihre landschaftlichen und fahrerischen Reize: Von Toblach, Brixen und Sterzing geht es über den Brenner nach Innsbruck. Die B171 führt weiter über Hall in Tirol, Wattens und Schwaz nach Strass. Über den Gerlospass und die Krimmler Wasserfälle gelangt man schließlich wieder zurück nach Mittersill.
Info: www.tirol.at
Vorarlberg: Biken im Ländle
Die abwechslungsreiche Landschaft Vorarlbergs macht Motorradfahrten zu einem echten Vergnügen. Zu den schönsten Strecken gehört die Silvretta Hochalpenstraße, die sich von Partenen im hintersten Montafon bis auf die Bielerhöhe auf 2.032 m schlängelt. Vorbei an den Staumauern des Vermuntsees führt die Strecke, die mit ihren 32 Kehren auf einer Länge von 23 km um sechs Kehren mehr zählt als die doppelt so lange Großglocknerstraße, zum Madlener Haus und zum Silvrettastausee. Die über 100 Jahre alte Flexenstraße, die durch zahlreiche Lawinengalerien geschützt ist, führt den Biker Richtung Lech und Zürs. Die Hochtann-
bergstraße verbindet Schröcken mit Warth und mutet mit ihren Serpentinen auch im Sommer abenteuerlich an, schwebt doch etwa eine ganze Kurve „bodenlos“ als Brücke über dem Hang. Die 1938 erbaute Bödelestraße mit ihrem eindrucksvollen Blick auf das Rheintal führt vorbei am beliebten Skigebiet Bödele zum 1.148 m hohen Losenpass. Die Bundesstraße zwischen Bregenz und Hörbranz verläuft schließlich – eingeklemmt zwischen Bahngleisen und Pfänderhang – entlang des Bodenseeufers. Die Umgebung aller fünf Traumstraßen lädt auch zur Erkundung per pedes ein - vor allem die Bergstraßen sind Ausgangspunkte für herrliche Spaziergänge und Wanderungen.
Info: www.vorarlberg-tourism.at
Steiermark: Route über die Apfel-, Wein- und Schlösserstraße
Die bekanntesten Themenstraßen der Steiermark mit dem Motorrad entdecken: Die 260 km lange Route führt zunächst von Gleisdorf auf der B54 nach Hartberg. Dieser Streckenabschnitt trägt auch den Namen „Steirische Apfelstraße“ und ist auf einer Länge von 25 km von mehr als einer Million Obstbäumen gesäumt. Zentrum der Region ist das Apfeldorf Puch, das für die Herstellung von Most, Schnaps und Honig sowie für sein Kunsthandwerk bekannt ist. Für einen erfrischenden Sprung in den nahen Stubenbergsee wird bei heißen Temperaturen sicher gerne die Lederkluft mit der Badehose getauscht. Wieder retour am „heißen Stuhl“ geht die Tour ins burgenländische Oberwart mit den Weinbergen von Rechnitz, dem Csaterberg und dem Eisenberg. Durch die malerischen Weinberge schlängelt sich die nächste Teilstrecke Richtung Güssing und über den Grenzübergang Heiligenkreuz und Eltendorf auf der B57 nach Jennersdorf. In Eltendorf lohnt es sich, Halt zu machen: Ein Uhudlerpfad führt ins historische Kellerviertel und auf den Hochkogel. Der letzte Abschnitt ist Teil der „Steirischen Schlösserstraße und erstreckt sich über Fehring, Feldbach und Ilz bis nach Gleisdorf.
Info: www.steiermark.com
Steiermark: Rund um die Eisenerzer Alpen
Easy Rider auf rasanten 220 Kilometern: Der Start erfolgt in Hohentauern, danach geht es Richtung Möderbrugg bis nach St. Oswald. Eine wenig befahrene Straße führt den Gaalbach entlang durch kleine Ortschaften nach Seckau. Unterwegs bietet sich ein kurzer Abstecher zum Formel 1-erprobten A1 Ring an. Weiter geht es parallel zur Autobahn bis Feistritz, hier sollte zwecks schnelleren Vorankommens die Autobahn bis zum Knoten St. Michael gewählt werden. Wieder retour auf Bundesstraßen gilt es auf die B113 Richtung Trieben und Liezen abzuzweigen. In Traboch schließlich führt die B115 Richtung Trofaiach. Entlang der österreichischen Eisenstraße geht es nun Richtung Norden nach Hieflau, wo die Biker auf die Enns treffen. Die weiteren Etappen: Flussabwärts bis nach Altenmarkt, danach Richtung St. Gallen über den Buchauer Sattel nach Admont. Genau Richtung Süden führt dann das letzte Stück dieser Route den Lichtmessbach hinauf, anschließend wieder in das Paltental hinab und über Trieben zum Ausgangspunkt Hohentauern.
Info: www.steiermark.com
Dachsteinrundfahrt durch drei Bundesländer
Die Dachsteinrundfahrt mit Start in Irdning ist eine Dreiländerfahrt durch die Steiermark, Salzburg und Oberösterreich. Nach einem imposanten Blick auf den Grimming geht es parallel zur Ennstaler Bundesstraße nach Stein an der Enns und nach einem kurzen Stück auf der B 146 weiter in das wunderschöne Ramsauerland, mit herrlichem Blick auf den Dachstein. Wer will, kann hier einen Abstecher auf die ganzjährig befahrbare Dachsteinstraße machen, die bei einer Länge von 6,3 Kilometern einen Höhenunterschied von 1.150 m überwindet und einige der eindrucksvollsten Panoramen der Ostalpen bietet. Der Nahblick auf die grüne Hochfläche der Ramsau, der Fernblick auf die Gipfel der Schladminger Tauern und vor allem die kilometerlange und bis zu 1.000 Meter hohe Wandflucht der Dachsteinsüdwände liefern unvergessliche Eindrücke. Endpunkt der Dachsteinstraße ist die Talstation der berühmten Dachstein-Südwandseilbahn, die über 1.000 stützenlose (!) Höhenmeter zum Panoramarestaurant Bergstation Hunerkogel (2.700 m) führt, einem der schönsten Aussichtspunkte der Ostalpen am Rand des ewigen Eises des Dachsteingletschers. Die Fahrt entlang der Salzburger Dolomitenstraße geht ins Salzkammergut, das nicht nur wegen seiner Seen bestechend schön ist. Geheimtipp zum Schluss: Ein Abstecher ins autofreie Pürgg am Rückweg nach Irdning.
Info: www.steiermark.com
Tour durch Kärnten und die Obersteiermark
Steile Berg-Passagen, gemixt mit landschaftlicher Schönheit: Diese Route durch das nördliche Kärnten und die angrenzende Obersteiermark geizt nicht mit Reizen. Klagenfurt ist der Ausgangspunkt der Genuss-Tour, zunächst folgt der Biker der B70 Richtung Wien bis zur Abzweigung der B92 und fährt auf dieser kleineren Bundesstraße über die Ortschaft Brückl nach Eberstein am westlichen Ende der Saualpe (empfehlenswert: ein Abstecher zur Steinerhütte). Über Klein St. Paul und Hüttenberg geht es weiter nach Neumarkt und auf einer kleinen Straße nach St. Lambrecht und Murau, wo die ehemalige Burg Grünfels besichtigt werden kann. Die nächste Etappe: Entlang der Murtalbahn Richtung Westen nach Predlitz über die Turracherhöhe mit dem Turrachsee. Die weniger gut ausgebaute Abfahrt auf der Kärntner Seite zählt mit einem Gefälle von bis zu 23% zu einer der steilsten Straßen Österreichs. Sind die Gurktaler Alpen einmal überwunden, stehen als nächstes Bad Kleinkirchheim, Radenthein, Afritz am Ossiacher See, Villach (mit einem Fahrzeugmuseum) sowie Velden am Wörthersee am Streckenplan. Zum gemütlichen Ausklang geht’s entlang des Wörthersee-Südufers Richtung Klagenfurt. Ein letzter Einkehrschwung: Der Pyramidenkogel, der zu einem Rundblick über die Kärntner Seenlandschaft einlädt.
Info: www.kaernten.at
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