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Zum Dreiländereck in der Buckligen Welt

© Schubert und Franzke
Nun, zum Dreiländereck in der südlichsten Buckligen Welt - wo die Grenzen von Niederösterreich, Steiermark und Burgenland zusammenstoßen - führen markierte Routen, auf denen bis in die frühen 20er Jahre - bis Deutsch-Westungarn zu Österreich kam - dunkle Gestalten unterwegs waren, um heiße Ware von einem Land ins andere zu transportieren.
Wandert man auf alten Schmugglerrouten, so wandert man auf eher einsamen Wegen. Und der markierte Weg von Gschaidt führt auch durch eine dünn besiedelte und einst sehr verlassene Gegend, was heute nicht gerade als Nachteil empfunden wird, zumal das stellenweise enge Tal des Willersdorfer Baches viel Romantik ausstrahlt.
Zwanzig Ochsen und viel Bier
Das Dreiländereck hat man durch einen obeliskartigen Stein gekennzeichnet. Auf dessen drei Seiten prangen die Farben der angrenzenden Bundesländer. Die Wappen werden immer wieder nachgefärbelt, damit man jederzeit weiß, auf wessen "Hoheitsgebiet" man sich gerade befindet. Im nahen Ofenegg erzählt man, daß zwanzig Ochsen notwendig waren, um den ansehnlichen Grenzstein an den ihm zugedachten Platz zu befördern. Über den Bierkonsum der Kutscher macht man sagenhafte Angaben.
Die zweite Hälfte der Runde verläuft auf Wegen im vorwiegend freien Gelände. Schmuggler gab es dort mangels ausreichender Verstecke sicher nicht. Dies bedeutet für den Wanderer keinen Nachteil, denn von vielen Punkten genießt er eine wunderschöne Aussicht zum Geschriebenstein, zu der auf einem Basaltkegel thronenden Riegersburg, zum Hochwechsel und zu Bergen rund um Hartberg mit dem bekannten Masenberg.
Wegbeschreibung
Vom hochgelegenen Gschaidt in der Buckligen Welt steigt man auf der blauen Markierung in das Tal des Willersdorfer Baches ab, passiert den Weiler Loipersdorf und gelangt schließlich zum Dreiländereck.
Nun folgt - ebenfalls blau markiert - der Anstieg nach Ofenegg. Weiter geht es auf der Straße Richtung Hattmannsdorf bis knapp nach einer Rechtskurve. Dort zweigt nach links - schlecht gekennzeichnet - die rote Markierung ab, die über einen Rücken mit Kapelle und nach Querung eines Grabens nach Burgerschlag führt. Auf schmaler Straße kehrt man nach Gschaidt zurück.
Die Gehzeiten:
- Gschaidt - Dreiländereck 1/2 Stunden,
- Dreiländereck - Ofenegg 3/4 Stunde,
- Ofenegg - Gschaidt 1 3/4 Stunden;
Gesamt 4 Stunden.
Höhendifferenz: 300 m
Anreise:
Über die Südautobahn bis zur Abfahrt Krumbach, Bundesstraße 55 bis Abzweigung Sägemühle nach Hochneukirchen-Gschaidt.
Information
Gemeinde Hochneukirchen-Gschaidt
Tel. 02648 / 206
Wandert man auf alten Schmugglerrouten, so wandert man auf eher einsamen Wegen. Und der markierte Weg von Gschaidt führt auch durch eine dünn besiedelte und einst sehr verlassene Gegend, was heute nicht gerade als Nachteil empfunden wird, zumal das stellenweise enge Tal des Willersdorfer Baches viel Romantik ausstrahlt.
Zwanzig Ochsen und viel Bier
Das Dreiländereck hat man durch einen obeliskartigen Stein gekennzeichnet. Auf dessen drei Seiten prangen die Farben der angrenzenden Bundesländer. Die Wappen werden immer wieder nachgefärbelt, damit man jederzeit weiß, auf wessen "Hoheitsgebiet" man sich gerade befindet. Im nahen Ofenegg erzählt man, daß zwanzig Ochsen notwendig waren, um den ansehnlichen Grenzstein an den ihm zugedachten Platz zu befördern. Über den Bierkonsum der Kutscher macht man sagenhafte Angaben.
Die zweite Hälfte der Runde verläuft auf Wegen im vorwiegend freien Gelände. Schmuggler gab es dort mangels ausreichender Verstecke sicher nicht. Dies bedeutet für den Wanderer keinen Nachteil, denn von vielen Punkten genießt er eine wunderschöne Aussicht zum Geschriebenstein, zu der auf einem Basaltkegel thronenden Riegersburg, zum Hochwechsel und zu Bergen rund um Hartberg mit dem bekannten Masenberg.
Wegbeschreibung
Vom hochgelegenen Gschaidt in der Buckligen Welt steigt man auf der blauen Markierung in das Tal des Willersdorfer Baches ab, passiert den Weiler Loipersdorf und gelangt schließlich zum Dreiländereck.
Nun folgt - ebenfalls blau markiert - der Anstieg nach Ofenegg. Weiter geht es auf der Straße Richtung Hattmannsdorf bis knapp nach einer Rechtskurve. Dort zweigt nach links - schlecht gekennzeichnet - die rote Markierung ab, die über einen Rücken mit Kapelle und nach Querung eines Grabens nach Burgerschlag führt. Auf schmaler Straße kehrt man nach Gschaidt zurück.
Die Gehzeiten:
- Gschaidt - Dreiländereck 1/2 Stunden,
- Dreiländereck - Ofenegg 3/4 Stunde,
- Ofenegg - Gschaidt 1 3/4 Stunden;
Gesamt 4 Stunden.
Höhendifferenz: 300 m
Anreise:
Über die Südautobahn bis zur Abfahrt Krumbach, Bundesstraße 55 bis Abzweigung Sägemühle nach Hochneukirchen-Gschaidt.
Information
Gemeinde Hochneukirchen-Gschaidt
Tel. 02648 / 206



