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Vom Feuerkogel zum Großen Höllkogel

In früheren Zeiten dürfte man die verkarstete und mit Dolinen übersäte Hochfläche des Kalkstocks zwischen dem Traun- und dem Attersee nicht gerade als sehr einladend empfunden haben, sonst hätte man nicht Namen wie Höllengebirge, Höllkogel oder Totengraben gewählt. Der Große Höllkogel, höchster Punkt des Massivs, gilt als besonders schöner Aussichtspunkt, und jeder der an einem klaren Tag auf dem Gipfel stand, wird den Berg in höchsten Tönen loben.

© Schubert und Franzke

Vom Böhmerwald im obersten Mühlviertel bis zu den Gletschern des Dachsteins reicht die Sicht, vom mächtig aufragenden Traunstein bis zu den Hohen Tauern. Gar nicht zu reden vom Tiefblick in die malerischen Täler des Salzkammerguts.

Ein Berg der tausend Alpenblumen
An Abwechslung mangelt es bei einer Wanderung über die zerklüftete Hochfläche nicht, zumal tausende Alpenblumen den Felsen und Matten ein farbenprächtiges Bild verleihen.

Zwar sind auf dem Feuerkogel die wegen der Skipisten notwendigen Eingriffe in die Landschaft nicht zu übersehen, aber schon wenige Meter abseits präsentiert sich die Natur in ihrer vollen Schönheit.

Daß dies so bleibt, liegt an den Wanderern, die hoffentlich die Blumen nur bewundern, ansonsten aber unbehelligt lassen. Die Pflanzen - die oft zwei Jahrzehnte brauchen, bis sie ihre volle Größe erreicht haben - leiden ohnedies unter den schlechter gewordenen Umweltbedingungen.

Zu empfehlen ist ein früher Beginn der Tour, denn die Felsen und Latschen speichern die Sonnenwärme und schaffen in den Kesseln Temperaturen, die man eher in einer Gesundheitssauna erwarten würde. "Morgenstund‚ hat Gold im Mund", dieses Sprichwort könnte auf dem Feuerkogel und in dessen Umgebung entstanden sein. Schwierig ist die Tour, schon wegen der relativ geringen Höhenunterschiede, nicht.

Wegbeschreibung
Von der Bergstation der Feuerkogel-Seilbahn wandert man auf roter Markierung zum Alberfeldkogel. Ein Stück zurück und nach rechts auf die rote Markierung, die zur Riederhütte und auf den Großen Höllkogel führt. Auf der Anstiegsroute zurück in eine Mulde, dort hält man sich rechts und gelangt auf bekannter Route zur Abzweigung zum Alberfeldkogel. Wieder hält man sich rechts und kehrt über das Edltal zur Bergstation der Seilbahn zurück.

Gehzeiten:
- Bergstation - Alberfeldkogel ¾ Stunde,
- Alberfeldkogel - Riederhütte 2 Stunden,
- Riederhütte - Großer Höllkogel 1 Stunde,
- Großer Höllkogel - Bergstation 2 ½ Stunden;
Gesamt 6 ¼ Stunden.
Höhendifferenz: 500 m

Anreise:
Auf der Westautobahn A1 Ausfahrt Regau, auf der B145 nach Ebensee

Information
Tourismusverband Ebensee
Tel. 06133 / 8016, Fax 06133 / 4655


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