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Durch die Raabklamm von Morantsch nach Arzberg

Die im Gebiet der Teichalm entspringende Raab beginnt ihren Lauf zur 265 km entfernten Mündung bei Györ in die Donau mit einem Paukenschlag, um nicht zu sagen: mit einem Kanonendonner. Sie durchbricht auf einer Länge von ca. 8 km das Bergland und bildet die längste Klamm Österreichs - und eine der schönsten obendrein.

© Schubert und Franzke

Die Raabklamm steht unter Naturschutz. Nicht nur ihrer Schönheit wegen; sie weist eine bemerkenswerte Flora und eine interessante Geologie auf. Man findet Gesteine unterschiedlichen Alters und verschiedener Entstehungszeiten.

Aus vielen Gründen geschützt
Der Weg durch die Klamm ist harmlos und weist keine nennenswerten Steigungen auf. Der Abstecher zur Uhuwand mit dem Winkelsteig hat alpinen Charakter. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: es existieren keine Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zwischen Arzberg und Morantsch. Daher muss man aus drei Möglichkeiten wählen:
  • man sucht sich einen Partner mit Auto, das man in Arzberg abstellt

  • man chartert einen nicht gerade billigen Taxibus

  • man kehrt zu Fuß durch die Klamm zurück

  • Wegbeschreibung
    Vom Jägerwirt in Morantsch bei Weiz geht es die Raab aufwärts, wobei man anfangs hoch über dem Fluss bleibt. Man passiert die Burg Gutenstein und erreicht den Talgrund. Nach einem kleinen Stausee zweigt nach rechts der Steig durch den Winkel ab.
    Bald ist man nach dem Abstecher zur Höhe wieder in der Talsohle, erreicht die bekannte Hangbrücke und marschiert weiter nach Arzberg. Der Rückweg erfolgt wieder durch die Klamm, wobei man den Winkel auslässt.

    Gehzeiten:
    - Gasthaus Jäger - Winkel - Arzberg 3 ½ Stunden,
    - Arzberg - Gasthaus Jäger 3 Stunden;
    Gesamt 6 ½ Stunden.
    Höhendifferenz: samt Winkel rund 200 m.

    Anreise
    Über die Südautobahn und die Wechselbundesstraße, Ausfahrt Gleisdorf.

    Information
    Tourismusverband Weiz
    Tel. 03172 / 4774


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