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Höhenwanderung in den Kitzbüheler Alpen

© Schubert und Franzke
Die Region besteht vorwiegend aus Grauwacke und Schiefer mit eingelagerten Kalkzonen (Kitzbüheler Horn oder Großer Rettenstein). Der ständige Gesteinswechsel führte zu einer besonders reichen Flora bis weit in den Herbst hinein. Der Almrausch bildet an manchen Stellen Dickichte, Enzian und auch der Echte Speik sind keine Seltenheit.
Zum Genuss wird eine Höhenwanderung durch die Sicht auf die umliegenden Gebirgsgruppen, deren Formen sich drastisch von den Kitzbüheler "Grasbergen" abheben. Da leuchten die weißen Mauern des Wilden Kaisers, der Loferer und Leoganger Steinberge, des Steinernen Meeres und des Hochkönigs, da glänzen die Gletscher der Hohen Tauern, die über die südlichen Kämme hervorlugen.
Wunderschön der Blick auf Kitzbühel und dessen Umgebung. Die Stadt, deren Namen sich von einem Herrn Chizzo ableitet, hatte einst durch den Bergbau große wirtschaftliche Bedeutung. Die Gruben auf der nahen Kelchalm zählten zu den ältesten in den Ostalpen, ihre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit vor rund 3000 Jahren zurück.
Auf- und Abstieg kann man sich ersparen
Viele der Kitzbühel umgebenden Erhebungen sind mit Seilbahnen oder Sesselliften erschlossen, die der Wanderer nützt, um bequem die Höhen zu erreichen. Auch den mitunter steilen und die Gelenke beanspruchenden Abstieg kann man sich ersparen.
Die Höhenwege, auch jener vom Alpenhaus zur Bichlalm, stellen keine besonderen konditionellen Anforderungen oder bieten gar Schwierigkeiten. Die Almen sind bewirtschaftet, auf der Lämmerbichlalm findet man ein reichliches Angebot an bodenständiger Kost. Am Weg liegt eine kleine Holzkapelle, die den heiligen Sylvester und Leonhard geweiht ist. Sie vermittelt ein Bild unverfälschter, alter bäuerlicher Kultur.
Wegbeschreibung
Man fährt mit der Hornbahn zwei Teilstrecken zum Alpenhaus und wandert dann auf der roten Markierung Richtung Lämmerbichlalm bzw. Bichlalm.
Nach Überquerung eines Rückens geht es lange sanft bergab bis zur Pfeiferalm, dann folgt ein kurzer, leichter Anstieg zur Lämmerbichlalm. Ein Stück zurück, bei der malerischen, hölzernen Kapelle wechselt man auf den Weg zur Bichlalm und gelangt hinauf in den Sattel zwischen Stuck- und Hochetzkogel.
Nun sind Abstecher auf die beiden Kuppen möglich. Vom Sattel erfolgt ein kurzer steiler Abstieg zur Jausenstation Bichlalm.
Die Gehzeiten:
- Alpenhaus - Lämmerbichlalm 1 3/4 Stunden,
- Lämmerbichlalm - Sattel 1/2 Stunde,
- Abstecher zum Hochetzkogel etwa 1/4 Stunde,
- zum Stuckkogel eine knappe 3/4 Stunde, Sattel -
Jausenstation Bichlalm 1/4 Stunde;
Gesamt 2 3/4 bzw. 3 1/2 Stunden.
Höhendifferenz: 300 bzw. 400 m.
Anreise
Westautobahn A1
Information
Tourismusverband Kitzbühel
Tel. 05356 / 62 155-0 Fax 05356 / 62 307
Zum Genuss wird eine Höhenwanderung durch die Sicht auf die umliegenden Gebirgsgruppen, deren Formen sich drastisch von den Kitzbüheler "Grasbergen" abheben. Da leuchten die weißen Mauern des Wilden Kaisers, der Loferer und Leoganger Steinberge, des Steinernen Meeres und des Hochkönigs, da glänzen die Gletscher der Hohen Tauern, die über die südlichen Kämme hervorlugen.
Wunderschön der Blick auf Kitzbühel und dessen Umgebung. Die Stadt, deren Namen sich von einem Herrn Chizzo ableitet, hatte einst durch den Bergbau große wirtschaftliche Bedeutung. Die Gruben auf der nahen Kelchalm zählten zu den ältesten in den Ostalpen, ihre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit vor rund 3000 Jahren zurück.
Auf- und Abstieg kann man sich ersparen
Viele der Kitzbühel umgebenden Erhebungen sind mit Seilbahnen oder Sesselliften erschlossen, die der Wanderer nützt, um bequem die Höhen zu erreichen. Auch den mitunter steilen und die Gelenke beanspruchenden Abstieg kann man sich ersparen.
Die Höhenwege, auch jener vom Alpenhaus zur Bichlalm, stellen keine besonderen konditionellen Anforderungen oder bieten gar Schwierigkeiten. Die Almen sind bewirtschaftet, auf der Lämmerbichlalm findet man ein reichliches Angebot an bodenständiger Kost. Am Weg liegt eine kleine Holzkapelle, die den heiligen Sylvester und Leonhard geweiht ist. Sie vermittelt ein Bild unverfälschter, alter bäuerlicher Kultur.
Wegbeschreibung
Man fährt mit der Hornbahn zwei Teilstrecken zum Alpenhaus und wandert dann auf der roten Markierung Richtung Lämmerbichlalm bzw. Bichlalm.
Nach Überquerung eines Rückens geht es lange sanft bergab bis zur Pfeiferalm, dann folgt ein kurzer, leichter Anstieg zur Lämmerbichlalm. Ein Stück zurück, bei der malerischen, hölzernen Kapelle wechselt man auf den Weg zur Bichlalm und gelangt hinauf in den Sattel zwischen Stuck- und Hochetzkogel.
Nun sind Abstecher auf die beiden Kuppen möglich. Vom Sattel erfolgt ein kurzer steiler Abstieg zur Jausenstation Bichlalm.
Die Gehzeiten:
- Alpenhaus - Lämmerbichlalm 1 3/4 Stunden,
- Lämmerbichlalm - Sattel 1/2 Stunde,
- Abstecher zum Hochetzkogel etwa 1/4 Stunde,
- zum Stuckkogel eine knappe 3/4 Stunde, Sattel -
Jausenstation Bichlalm 1/4 Stunde;
Gesamt 2 3/4 bzw. 3 1/2 Stunden.
Höhendifferenz: 300 bzw. 400 m.
Anreise
Westautobahn A1
Information
Tourismusverband Kitzbühel
Tel. 05356 / 62 155-0 Fax 05356 / 62 307



