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Abwechslungsreiche Großstadtwanderung

Im Laufe der Jahrhunderte finden sich nicht weniger als 70 Schreibweisen für den Namen "Kahlenberg". Allerdings bezeichnete man damit bis 1629 den heutigen Leopoldsberg. Der heutige Kahlenberg hieß Sau- oder Schweinsberg. Den ganzen, bei der Donau beginnenden Höhenzug nannte man noch vor wenigen Jahrzehnten Kahlengebirge.

© Schubert & Franzke

Bei einer Überschreitung eines Teiles des "Kahlengebirges" braucht man die Stadtgrenzen nicht zu verlassen und findet trotzdem viel Interessantes und Abwechslungsreiches. Zudem ist die Aussicht vom Kahlen- und vom Leopoldsberg zu Recht berühmt.

Man wandert ein kurzes Stück auf der Trasse der einstigen Zahnradbahn, die leider nach dem Ersten Weltkrieg eingestellt wurde. Später entstand auf dieser Trasse die Höhenstraße. Und man wird auch an das Türkenjahr 1683 erinnert, denn das Entsatzheer begann seinen Sturm auf die Osmanen von den Höhen des Kahlen- und Leopoldsberges.

Die Wanderung ist unbeschwerlich und lässt sich zudem auf dem Kahlen- und dem Leopoldsberg leicht abbrechen, da man mit dem städtischen Bus zurückfahren kann.

Wegbeschreibung
Von der Endstation der Buslinie 39 A in Sievering wandert man ein Stück Richtung Höhenstraße und zweigt bald nach rechts auf die gelbe Markierung in den Gspöttgraben ab. Man steigt zum Caritasheim auf, quert die Höhenstraße und erreicht die Kreuzeiche. Es folgt ein kurzer Anstieg, dann hält man sich rechts und wandert auf der roten Markierung über die Sulzwiese zum Kahlenberg und weiter über die Josefinenhütte bis zum Leopoldsberg. Über den Nasenweg steigt man zum Kahlenbergerdorf ab und wandert am Ufer der Donau nach Nußdorf zur Straßenbahnlinie D.

Die Gehzeiten:
- Endstation 39 A - Kreuzeiche ¾ Stunde,
- Kreuzeiche - Kahlenberg ½ Stunde,
- Kahlenberg - Leopoldsberg ½ Stunde,
Leopoldsberg - Kahlenbergerdorf -
Nußdorf 1 ½ Stunden;
Gesamt 3 ¼ Stunden.
Höhendifferenz: knapp 300 m im Aufstieg,
400 m im Abstieg.

Information
Wien-Tourismus
Tel. 01/211 140
Stadtinformation
Tel. 01/525-500


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