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Durchquerung des Lainzer Tiergartens

© Schubert & Franzke
Die Absperrung hatte noch ein Gutes, sie führte dazu, dass das Gebiet weitgehend im ursprünglichen Zustand erhalten blieb und heute als Lainzer Tiergarten zu den wichtigsten Erholungsgebieten der Großstadt zählt.
Auf dem Johannser Kogel stehen Eichen, die Sprösslinge waren, als Kolumbus Amerika entdeckte. Die Jagdberichte aus dem ehemaligen Saugarten wirken blutrünstig. Der in Sarajewo ermordete Thronfolger Franz Ferdinand (1863–1914) erlegte dort seinen 5000sten Hirsch und ballerte am 7. Jänner 1907 176 Stück Wild nieder. Das "Schussbuch" des hohen Herrn verzeichnet 274.889 Stück erlegtes Wild. Er brachte also im Durchschnitt pro Jahr 5400 Tiere zur Strecke, oder jeden Tag 14.
Natur und Kultur
Bei einer Wanderung im Lainzer Tiergarten lassen sich Natur und Kultur ideal unter einen Hut bringen. In der 1885 für Kaiserin Elisabeth (Sisi) erbauten Hermesvilla, die angeblich ihr Lieblingsaufenthalt war, finden ständig interessante Ausstellungen des Historischen Museums der Stadt Wien statt.
Auf dem Weg durch den nunmehr sehr ruhigen Tiergarten, der einen beachtlichen Bestand an Rotwild, Mufflons und Wildschweinen aufweist, genießt man vom "Wiener Blick" auf der Baderwiese eine nicht alltägliche Sicht auf die Bundeshauptstadt. Die Hubertuswarte auf dem Kaltbründlberg, dem höchsten Punkt des Lainzer Tiergartens, bietet eine außergewöhnlich beeindruckende Rundsicht.
Der Tiergarten ist in den Wintermonaten geschlossen, ausgenommen der Bereich zwischen dem Lainzer Tor und der Hermesvilla. Er darf bis zum Eintritt der Dunkelheit betreten werden.
Wegbeschreibung
Von der U-Bahnstation Hütteldorf quert man über den Hackinger Steg in die Auhofstraße und gelangt so zum Nikolaitor. Vorbei an der Nikolaikapelle steigt man zur Baderwiese mit dem "Wiener Blick" auf und wandert dann zum Gasthaus Rohrhaus. Aufstieg zum Kaltbründlberg mit der Hubertuswarte und Rückkehr zum Rohrhaus. Weiter geht es über die Hermesvilla zum Lainzer Tor. Mit dem Bus erreicht man die Straßenbahnlinie 62 und 60.
Die Gehzeiten:
- Hütteldorf – Rohrhaus 1 1/2 Stunden,
- Rohrhaus – Hubertuswarte und zurück 3/4 Stunde,
- Rohrhaus – Lainzer Tor 1 Stunde; Gesamt 3 1/4 Stunden.
Höhendifferenz: 300 m.
Anreise
Am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Nach Hütteldorf fährt die U-4, vom Lainzer Tor verkehren Busse zu den Straßenbahnlinien 60 und 62.
Information
Wien-Tourismus Tel. 01/211 140
Stadtinformation Tel. 01/525-500
Auf dem Johannser Kogel stehen Eichen, die Sprösslinge waren, als Kolumbus Amerika entdeckte. Die Jagdberichte aus dem ehemaligen Saugarten wirken blutrünstig. Der in Sarajewo ermordete Thronfolger Franz Ferdinand (1863–1914) erlegte dort seinen 5000sten Hirsch und ballerte am 7. Jänner 1907 176 Stück Wild nieder. Das "Schussbuch" des hohen Herrn verzeichnet 274.889 Stück erlegtes Wild. Er brachte also im Durchschnitt pro Jahr 5400 Tiere zur Strecke, oder jeden Tag 14.
Natur und Kultur
Bei einer Wanderung im Lainzer Tiergarten lassen sich Natur und Kultur ideal unter einen Hut bringen. In der 1885 für Kaiserin Elisabeth (Sisi) erbauten Hermesvilla, die angeblich ihr Lieblingsaufenthalt war, finden ständig interessante Ausstellungen des Historischen Museums der Stadt Wien statt.
Auf dem Weg durch den nunmehr sehr ruhigen Tiergarten, der einen beachtlichen Bestand an Rotwild, Mufflons und Wildschweinen aufweist, genießt man vom "Wiener Blick" auf der Baderwiese eine nicht alltägliche Sicht auf die Bundeshauptstadt. Die Hubertuswarte auf dem Kaltbründlberg, dem höchsten Punkt des Lainzer Tiergartens, bietet eine außergewöhnlich beeindruckende Rundsicht.
Der Tiergarten ist in den Wintermonaten geschlossen, ausgenommen der Bereich zwischen dem Lainzer Tor und der Hermesvilla. Er darf bis zum Eintritt der Dunkelheit betreten werden.
Wegbeschreibung
Von der U-Bahnstation Hütteldorf quert man über den Hackinger Steg in die Auhofstraße und gelangt so zum Nikolaitor. Vorbei an der Nikolaikapelle steigt man zur Baderwiese mit dem "Wiener Blick" auf und wandert dann zum Gasthaus Rohrhaus. Aufstieg zum Kaltbründlberg mit der Hubertuswarte und Rückkehr zum Rohrhaus. Weiter geht es über die Hermesvilla zum Lainzer Tor. Mit dem Bus erreicht man die Straßenbahnlinie 62 und 60.
Die Gehzeiten:
- Hütteldorf – Rohrhaus 1 1/2 Stunden,
- Rohrhaus – Hubertuswarte und zurück 3/4 Stunde,
- Rohrhaus – Lainzer Tor 1 Stunde; Gesamt 3 1/4 Stunden.
Höhendifferenz: 300 m.
Anreise
Am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Nach Hütteldorf fährt die U-4, vom Lainzer Tor verkehren Busse zu den Straßenbahnlinien 60 und 62.
Information
Wien-Tourismus Tel. 01/211 140
Stadtinformation Tel. 01/525-500




