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Die letzten Jahre
Wachsende Schulden
Ende 1787 übersiedelt das Ehepaar wieder in die Innenstadt (Tuchlauben 27), nach einem halben Jahr erneut in die Vorstadt (Währinger Straße 26 - beide Häuser existieren nicht mehr). An der Währinger Straße entstehen Mozarts letzte Sinfonien: Es-Dur (KV 543), g-Moll (KV 550) und C-Dur (KV 551). Mozarts Auftritte in Wien werden seltener. Seine finanzielle Situation ist dauerhaft kritisch, er muß immer wieder Schulden machen.
Reise nach Berlin
Nach einem halben Jahr, Anfang 1789, erfolgt die nächste Übersiedlung ins Haus ”Zur Mutter Gottes” am Judenplatz. Von April bis Juni unternimmt Mozart eine Reise nach Berlin. Von König Friedrich Wilhelm II. von Preußen erhält er kleinere Kompositionsaufträge, die er nicht mehr alle ausführen wird. Im Haus ”Zur Mutter Gottes” entstehen das Klarinettenquintett (KV 581) und die Oper ”Cosi fan tutte” (KV 588), die am 26. Januar 1890 im k. k. Nationaltheater uraufgeführt wird.
Reise nach Frankfurt
Am 20. Februar 1790 stirbt in Wien Kaiser Joseph II. Sein Nachfolger ist Leopold II., der im Oktober in Frankfurt zum deutschen Kaiser gekrönt werden soll. Mozart reist mit seinem Schwager zu den Krönungsfeier lichkeiten - der erhoffte künstlerische Erfolg bleibt jedoch aus, und seine Enttäuschung ist groß.
Das Müllersche ”Kunst-Cabinet”
Ein gewisser Graf Deym-Müller eröffnet in der Himmelpfortgasse eine Art Panoptikum mit Wachsfiguren. Die Besucher hören hier auch Musikstücke, die von Automaten, sogenannten Flötenuhren, gespielt werden. Deym-Müller bestellt bei mehreren Komponisten Werke für seine Musikautomaten; Mozart schreibt insgesamt drei bedeutende Kompositionen ”für eine Walze in einer kleinen Orgel”, die im Müllerschen Kunst-Cabinet stündlich gespielt werden (KV 594, 608, 616).
Die letzte Wohnung
Während Mozart in Frankfurt weilt, übersiedelt seine Frau in die Rauhensteingasse. In dieser Wohnung entstehen so bedeutende Werke wie das Klarinettenkonzert (KV 622), die ”Zauberflöte” (KV 620) und das unvollendete Requiem (KV 626).
Mozart in Baden bei Wien
Constanze Mozart verbringt längere Kuraufenthalte in Baden bei Wien. Sie wohnt beim Regens chori der Badner Stadtpfarrkirche, Anton Stoll (Renngasse 4), für den Mozart das berühmte Ave verum (KV 618) schreibt.
Die Zauberflöte
1789 übernimmt Emanuel Schikaneder die Leitung des ”Theaters auf der Wieden” im ”Freihaus” (Wiedner Hauptstraße 10 / Margaretenstraße 10-16). Um das Theater aus finanziellen Nöten zu retten, bestellt er bei Mozart eine Oper auf sein eigenes Textbuch. Dieser beginnt mit der Komposition im Mai 1791, und am 30. September wird ”Die Zauerflöte” (KV 620) mit großem Erfolg uraufgeführt.
Das Requiem
Mozarts legendenumwobene letzte Komposition ist eigentlich ein Auftragswerk für einen reichen Musikliebhaber, der gerne dirigiert hat und das Requiem als sein eigenes Opus zum Gedenken an seine verstorbene Frau aufführen wolle. Mozart nahm den Auftrag im Juli 1791 von einem geheimnisvollen Boten des anonymen Auftraggebers entgegen. Er wußte nicht, daß er für den Grafen Franz Walsegg-Stuppach arbeitet, der das Requiem nach Mozarts Tod tatsächlich eigenhändig abgeschrieben mit seiner Unterschrift als eigene Komposition versehen hat. Mozart arbeitete bis zu seinem Tode an diesem Auftrag.
Ende 1787 übersiedelt das Ehepaar wieder in die Innenstadt (Tuchlauben 27), nach einem halben Jahr erneut in die Vorstadt (Währinger Straße 26 - beide Häuser existieren nicht mehr). An der Währinger Straße entstehen Mozarts letzte Sinfonien: Es-Dur (KV 543), g-Moll (KV 550) und C-Dur (KV 551). Mozarts Auftritte in Wien werden seltener. Seine finanzielle Situation ist dauerhaft kritisch, er muß immer wieder Schulden machen.
Reise nach Berlin
Nach einem halben Jahr, Anfang 1789, erfolgt die nächste Übersiedlung ins Haus ”Zur Mutter Gottes” am Judenplatz. Von April bis Juni unternimmt Mozart eine Reise nach Berlin. Von König Friedrich Wilhelm II. von Preußen erhält er kleinere Kompositionsaufträge, die er nicht mehr alle ausführen wird. Im Haus ”Zur Mutter Gottes” entstehen das Klarinettenquintett (KV 581) und die Oper ”Cosi fan tutte” (KV 588), die am 26. Januar 1890 im k. k. Nationaltheater uraufgeführt wird.
Reise nach Frankfurt
Am 20. Februar 1790 stirbt in Wien Kaiser Joseph II. Sein Nachfolger ist Leopold II., der im Oktober in Frankfurt zum deutschen Kaiser gekrönt werden soll. Mozart reist mit seinem Schwager zu den Krönungsfeier lichkeiten - der erhoffte künstlerische Erfolg bleibt jedoch aus, und seine Enttäuschung ist groß.
Das Müllersche ”Kunst-Cabinet”
Ein gewisser Graf Deym-Müller eröffnet in der Himmelpfortgasse eine Art Panoptikum mit Wachsfiguren. Die Besucher hören hier auch Musikstücke, die von Automaten, sogenannten Flötenuhren, gespielt werden. Deym-Müller bestellt bei mehreren Komponisten Werke für seine Musikautomaten; Mozart schreibt insgesamt drei bedeutende Kompositionen ”für eine Walze in einer kleinen Orgel”, die im Müllerschen Kunst-Cabinet stündlich gespielt werden (KV 594, 608, 616).
Die letzte Wohnung
Während Mozart in Frankfurt weilt, übersiedelt seine Frau in die Rauhensteingasse. In dieser Wohnung entstehen so bedeutende Werke wie das Klarinettenkonzert (KV 622), die ”Zauberflöte” (KV 620) und das unvollendete Requiem (KV 626).
Mozart in Baden bei Wien
Constanze Mozart verbringt längere Kuraufenthalte in Baden bei Wien. Sie wohnt beim Regens chori der Badner Stadtpfarrkirche, Anton Stoll (Renngasse 4), für den Mozart das berühmte Ave verum (KV 618) schreibt.
Die Zauberflöte
1789 übernimmt Emanuel Schikaneder die Leitung des ”Theaters auf der Wieden” im ”Freihaus” (Wiedner Hauptstraße 10 / Margaretenstraße 10-16). Um das Theater aus finanziellen Nöten zu retten, bestellt er bei Mozart eine Oper auf sein eigenes Textbuch. Dieser beginnt mit der Komposition im Mai 1791, und am 30. September wird ”Die Zauerflöte” (KV 620) mit großem Erfolg uraufgeführt.
Das Requiem
Mozarts legendenumwobene letzte Komposition ist eigentlich ein Auftragswerk für einen reichen Musikliebhaber, der gerne dirigiert hat und das Requiem als sein eigenes Opus zum Gedenken an seine verstorbene Frau aufführen wolle. Mozart nahm den Auftrag im Juli 1791 von einem geheimnisvollen Boten des anonymen Auftraggebers entgegen. Er wußte nicht, daß er für den Grafen Franz Walsegg-Stuppach arbeitet, der das Requiem nach Mozarts Tod tatsächlich eigenhändig abgeschrieben mit seiner Unterschrift als eigene Komposition versehen hat. Mozart arbeitete bis zu seinem Tode an diesem Auftrag.
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