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Burgen und Schlösser in Vorarlberg

Schattenburg

Hohenbregenz, Gebhardsberg
Vom einstigen Schloss in Vorarlbergs Hauptstadt sind heute unter anderem noch Tor, Ringmauer, Zwinger und die Außenmauer der Kapelle erkennbar. Im 14. Jahrhundert erstmal erwähnt, wechselte es 1451 zum Teil in den Besitz der Stadt Bregenz, ehe es 1647 erobert und zerstört wurde. Aus den Trümmern wurde dann Schloss Gebhardsberg mit Kapelle erbaut. Diese fiel 1791 einem Brand zum Opfer. Nach großzügigen Restaurierungen ist das Schloss heute Wallfahrtskirche und Aussichtswarte.

Schattenburg
Feldkirchs heutiges Wahrzeichen diente ursprünglich dem Schutz der Stadt und ihrer Bürger. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1138 und seit damals hat die Schattenburg zahlreiche Bauperioden durchlebt. Im 12. Jahrhundert wurden Bergfried und Palas errichtet, 1500 erfolgte der Ausbau der Verteidigungsanlagen. Ihren Namen erhielt die Schattenburg vom mittelhochdeutschen Wort „Schade“, was soviel wie „Schutz“, „Schirm“ bedeutet. Zu besichtigen gibt es auch noch ein Heimatmuseum und den Aussichtsturm.

Burg Glopper
Über eine steile Auffahrt und eine Zugbrücke gelangt man zur 1343 erbauten Burg, unter der sich ein reizender Teich und ein in Felsen gehauener Brunnen befindet. Der Name „Glopper“ leitet sich vom Wort „Gelauber“ (Laubwald) her. Nach einem Brand Anfang des 15. Jahrhunderts wurde sie wiederaufgebaut und durch eine Kapelle ergänzt.

Schloss Hohenems
Der italienische Renaissancebau mit Vorhof, Rustikaportal und dem mit Allianzwappen gezierten Innenhof stammt aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Zu Berühmtheit gelangte die Bibliothek des Grafen von Hohenems, als in ihr 1755 die Handschrift „C“ des Nibelungenliedes gefunden wurde. Zwei Jahrzehnte danach tauchte eben dort auch die Handschrift „A“ auf. Das sehr gut erhaltene Schloss beherbergt Ausstellungen und dient als Veranstaltungsort für Konzerte und diverse Kultur-Events.

Burgruine Tosters
Seit dem 13. Jahrhundert besteht diese Burg bereits, die, wie viele andere Vorarlberger Burgen, in den Appenzeller Kriegen, 1405, zerstört wurde. Anschließend wurde sie wieder aufgebaut. Unterhalb der Anlage liegt das St. Corneli-Kirchlein, das einst wohl als Burgkapelle diente. Daneben befindet sich eine 1000-jährige, geschützte Eibe. Der Besuch der Burg, die bereits seit 1685 verfällt, lohnt sich allemal. Die Aussichtswarte belohnt den Besuch mit herrlicher Fernsicht.




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