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Erfolgreich in England

Der akzeptiert daraufhin ein lukratives Angebot des deutschen Impresarios Johann Peter Salomon, nach England zu gehen und seine Symphonien mit einem großen Orchester aufzuführen. Auf Mozarts Bedenken, dass er nicht einmal Englisch spreche, erwidert Haydn: "Meine Sprache versteht man durch die ganze Welt!"
Haydns Ankunft in England am 1. Jänner 1791 erregt großes Aufsehen – ebenso wie der Umstand, dass Haydn auf einem Hofball im St. James Palace vom Prinzen von Wales durch eine sichtbare Verbeugung begrüßt wird. Haydns Konzerte sind gesellschaftliche Ereignisse ersten Ranges.
Doch auch der Komponist wird von England nachhaltig beeindruckt: u. a. durch das unter der Patronanz des Königs stattfindende Händel-Fest in der Westminster Abbey. Im Juli 1791 wird Haydn das Ehrendoktorat für Musik der Universität Oxford verliehen. Die feierliche Zeremonie dauert drei Tage und findet im Sheldonian Theatre in Oxford statt.
Haydn verlässt erst Ende Juni 1792 nach zwei erfolgreichen Konzertreihen die Britische Insel. Sein Weg nach Wien führt über Bonn, wo er den begabten jungen Ludwig van Beethoven (1770-1827) kennen lernt.
1793 kauft er das damalige Vorstadthaus Obere Windmühle/Kleine Steingasse 73 (das heutige Haydnhaus in der Haydngasse) und bewohnt es ab 1797. Hier entstehen die Oratorien „Die Schöpfung“ und „Die Jahreszeiten“.
Im Jänner 1794 reist Haydn zum zweiten Mal nach England – neuerlich ein großer Erfolg. Die "Militärsymphonie", zu seinen Lebzeiten die populärste seiner Symphonien, wird uraufgeführt. Für seine beiden Londoner Aufenthalte hat Haydn 250 Werke komponiert – allein diese reichten aus, als würdiges Lebenswerk zu gelten.
Haydn findet auch offiziell Einlass in die Konzerte des englischen Königs Georg III. (1738-1820), dem er bei dieser Gelegenheit durch den Prinzen Georg von Wales (1762-1830) vorgestellt wird. Der englische König und seine Gemahlin Charlotte versuchen Haydn zu überreden, länger in England zu bleiben und bieten ihm eine Wohnung in Windsor an. Doch der Komponist kehrt auf den Kontinent zurück …
Haydns Ankunft in England am 1. Jänner 1791 erregt großes Aufsehen – ebenso wie der Umstand, dass Haydn auf einem Hofball im St. James Palace vom Prinzen von Wales durch eine sichtbare Verbeugung begrüßt wird. Haydns Konzerte sind gesellschaftliche Ereignisse ersten Ranges.
Doch auch der Komponist wird von England nachhaltig beeindruckt: u. a. durch das unter der Patronanz des Königs stattfindende Händel-Fest in der Westminster Abbey. Im Juli 1791 wird Haydn das Ehrendoktorat für Musik der Universität Oxford verliehen. Die feierliche Zeremonie dauert drei Tage und findet im Sheldonian Theatre in Oxford statt.
Haydn verlässt erst Ende Juni 1792 nach zwei erfolgreichen Konzertreihen die Britische Insel. Sein Weg nach Wien führt über Bonn, wo er den begabten jungen Ludwig van Beethoven (1770-1827) kennen lernt.
1793 kauft er das damalige Vorstadthaus Obere Windmühle/Kleine Steingasse 73 (das heutige Haydnhaus in der Haydngasse) und bewohnt es ab 1797. Hier entstehen die Oratorien „Die Schöpfung“ und „Die Jahreszeiten“.
Im Jänner 1794 reist Haydn zum zweiten Mal nach England – neuerlich ein großer Erfolg. Die "Militärsymphonie", zu seinen Lebzeiten die populärste seiner Symphonien, wird uraufgeführt. Für seine beiden Londoner Aufenthalte hat Haydn 250 Werke komponiert – allein diese reichten aus, als würdiges Lebenswerk zu gelten.
Haydn findet auch offiziell Einlass in die Konzerte des englischen Königs Georg III. (1738-1820), dem er bei dieser Gelegenheit durch den Prinzen Georg von Wales (1762-1830) vorgestellt wird. Der englische König und seine Gemahlin Charlotte versuchen Haydn zu überreden, länger in England zu bleiben und bieten ihm eine Wohnung in Windsor an. Doch der Komponist kehrt auf den Kontinent zurück …
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