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Burgenland: Stätten seines Wirkens

Schloss Esterházy, © Burgenland Tourismus/Ingo Folie
Schloss Esterházy
Schloss Esterházy ist das Wahrzeichen der Landeshauptstadt Eisenstadt und das bedeutendste Kulturdenkmal des Burgenlandes. Sein musikgeschichtlicher Stellenwert als Schaffensraum Joseph Haydns verleiht ihm auch heute noch eine besondere Atmosphäre, die vor allem im Haydnsaal spürbar wird. Hier konnte Joseph Haydn sein Talent als Komponist frei entfalten und hier wurden zahlreiche seiner Werke erstmals zur Aufführung gebracht.
Das Schloss hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Nachdem 1649 die einstige Burg in das Eigentum der Familie Esterházy gelangt war, veranlasste Fürst Paul I. den Ausbau seiner nunmehrigen Hauptresidenz zu einem barocken Schloss. In dieser umfassenden Umbauphase errichtete man zwischen 1663 und 1672 unter anderem den großen Saal im Nordtrakt, der heute als „der Haydnsaal“ weltberühmt ist, und die Schlosskapelle im Westtrakt. Der zweite große Umbau erfolgte unter Nikolaus II. Fürst Esterházy. Aus dieser Bauphase stammen die Veränderungen im neoklassizistischen Stil, ferner wurden der dem Haydnsaal vorgelagerte Gartensaal sowie der Säulenportikus mit den imposanten Auffahrten auf beiden Seiten errichtet. Schloss Esterházy vereint somit auf außergewöhnliche Art und Weise barocken Glanz, klassizistische Strenge und Einflüsse aus dem österreichischen Biedermeier.
Heute ermöglicht ein Besuch der einstigen Hauptresidenz der Fürsten Esterházy faszinierende Einblicke in das Leben und Wirken der Fürstenfamilie Esterházy und des großen Komponisten Joseph Haydn.

Haydnsaal
Der Haydnsaal ist das Prunkstück von Schloss Esterházy und der größte Saal im Schloss. Er zählt nicht nur zu den schönsten, sondern auch zu den akustisch besten Konzertsälen der Welt.
Unter Paul I. Fürst Esterházy als Gesamtkunstwerk konzipiert, wurde er vorerst als Ball- und Festsaal verwendet und diente in seiner Ausstattung der Repräsentation: Man wollte es dem Kaiser zumindest gleich tun und engagierte für die Fresken denselben Künstler, der auch am Habsburgerhof tätig war: den italienischen Meister Carpoforo Tencalla.
Heute ist der Haydnsaal zentrale Spielstätte der Haydn Festspiele und idealer Rahmen für unvergessliche Konzertabende, zu denen Jahr für Jahr Haydn-Fans aus aller Welt nach Eisenstadt pilgern. Das unverwechselbare Ambiente bildet heute wie zu Lebzeiten Joseph Haydns die beeindruckende Kulisse für Aufführungen von Kammermusik, Sinfonien, Oratorien und Opern auf künstlerisch höchstem Niveau. Mit den Klängen von Haydns Musik schwingt nicht nur die Aura eines herausragenden Komponisten mit, sondern der Geist einer ganzen Epoche. Diesem besonderen Zauber kann sich wohl kaum ein Besucher des Haydnsaales entziehen.

Empiresaal
Der kleine, bezaubernde Empiresaal war der ehemalige Speisesaal des Schlosses und wurde um 1800 in die jetzt noch bestehende Form umgestaltet. Hier wurde unter anderem Haydns „Kaiserquartett“ uraufgeführt. Heute dient er als Aufführungsstätte für Kammer- und Solo-Konzerte.

Schlosskapelle
Die ersten Sakralwerke für den Esterházyschen Fürstenhof wurden für die Schlosskapelle geschrieben. Die Orgel auf der Empore zählt zu den sieben „Eisenstädter Haydnorgeln“ und ist eine der repräsentativsten Orgeln Österreichs aus der Epoche des Klassizismus. Die Konzerte in der Schlosskapelle werden vom Programm her so gewählt, dass sie der Würde des Raumes entsprechen, aber auch die Mystik und Intimität für das Publikum spürbar machen.
www.schloss-esterhazy.at
Link zur interaktiven Karte

Eisenstädter Schlosspark
Der weitläufige, 50 Hektar große Schlosspark im Herzen von Eisenstadt grenzt unmittelbar an das Schloss Esterházy an und wurde Anfang des 19. Jhts im Stil eines klassizistischen Landschaftsgartens umgestaltet. Die Gewächshäuser bargen schon damals mit rund 70.000 Pflanzen Kostbarkeiten, die sogar die kaiserliche Sammlung in Schönbrunn übertrafen. Durch begeisterte Berichte ob seiner großen Vielfalt an exotischen Gewächsen wurde der Garten der Esterházys in ganz Europa berühmt.
Im Haydn-Jahr 2009 wird um den Leopoldinentempel eine eigene Aufführungsstätte für Open-air Opernaufführungen geschaffen - hier können Gäste des Burgenlandes einen Opernabend der besonderen Art erleben.
Im 18. und 19. Jahrhundert wurde neben Schloss und Garten auch die Orangerie in die Planung gesellschaftlicher Großereignisse der Fürsten Esterházy mit einbezogen, denn die illuminierten Schlossanlagen bildeten eine einmalige Kulisse für Theater- und Ballveranstaltungen. Auch heute bietet die Orangerie im Esterházyschen Schlosspark einen unverwechselbaren Rahmen für Veranstaltungen der besonderen Art: Im Haydn-Jahr ist sie u.a. Schauplatz einer großen internationalen Orchideenausstellung, bei der eine Orchideen-Neuzüchtung auf den Namen „Joseph Haydn“ getauft und erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird.
Sakrale Wirkungsstätten
Dom St. Martin
Der Dom zu Eisenstadt ist dem Landespatron des Burgenlandes, dem Heiligen Martin, geweiht und Joseph Haydn war auch hier kirchenmusikalisch tätig. Die Orgel der „Stadtpfarrkirche” gehört zu den sieben „Eisenstädter Haydnorgeln“, auf denen der Meister selbst spielte. Auch Joseph Haydns Vorgänger als Kapellmeister am Esterházyschen Fürstenhof, Gregor Joseph Werner, schrieb etliche Werke für diese Kirche. Im Domarchiv finden sich noch Manuskripte und Aufführungsmaterialien aus dieser Zeit.
Franziskanerkirche
Neben der Bergkirche und dem Dom St. Martin findet sich in der Franziskanerkirche eine weitere „Haydn-Orgel“, auf der Joseph Haydn selbst gespielt hat.
Im angrenzenden Kloster ist das Diözesanmuseum Eisenstadt untergebracht. Dort wird im Haydn-Jahr 2009 ein Teil der großen Ausstellung „Phänomen Haydn“ gezeigt.
Spitalskirche der „Barmherzigen Brüder“
Auch die Spitalskirche der „Barmherzigen Brüder“ kann mit einer „Haydn-Orgel“, auf der Joseph Haydn selbst gespielt hat, aufwarten.
Landesmuseum Burgenland
Im überdachten Innenhof des Burgenländischen Landesmuseums ist die sogenannte „Ältere Haydnorgel“ ausgestellt. Diese Orgel stand ursprünglich in der Bergkirche. Viele Messen von Joseph Haydn wurden auf ihr von ihm selbst aufgeführt. Im Haydn-Jahr beherbergt das Landesmuseum einen Teil der Hauptausstellung „Phänomen Haydn“.
Schloss Esterházy ist das Wahrzeichen der Landeshauptstadt Eisenstadt und das bedeutendste Kulturdenkmal des Burgenlandes. Sein musikgeschichtlicher Stellenwert als Schaffensraum Joseph Haydns verleiht ihm auch heute noch eine besondere Atmosphäre, die vor allem im Haydnsaal spürbar wird. Hier konnte Joseph Haydn sein Talent als Komponist frei entfalten und hier wurden zahlreiche seiner Werke erstmals zur Aufführung gebracht.
Das Schloss hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Nachdem 1649 die einstige Burg in das Eigentum der Familie Esterházy gelangt war, veranlasste Fürst Paul I. den Ausbau seiner nunmehrigen Hauptresidenz zu einem barocken Schloss. In dieser umfassenden Umbauphase errichtete man zwischen 1663 und 1672 unter anderem den großen Saal im Nordtrakt, der heute als „der Haydnsaal“ weltberühmt ist, und die Schlosskapelle im Westtrakt. Der zweite große Umbau erfolgte unter Nikolaus II. Fürst Esterházy. Aus dieser Bauphase stammen die Veränderungen im neoklassizistischen Stil, ferner wurden der dem Haydnsaal vorgelagerte Gartensaal sowie der Säulenportikus mit den imposanten Auffahrten auf beiden Seiten errichtet. Schloss Esterházy vereint somit auf außergewöhnliche Art und Weise barocken Glanz, klassizistische Strenge und Einflüsse aus dem österreichischen Biedermeier.
Heute ermöglicht ein Besuch der einstigen Hauptresidenz der Fürsten Esterházy faszinierende Einblicke in das Leben und Wirken der Fürstenfamilie Esterházy und des großen Komponisten Joseph Haydn.

Haydnsaal
Der Haydnsaal ist das Prunkstück von Schloss Esterházy und der größte Saal im Schloss. Er zählt nicht nur zu den schönsten, sondern auch zu den akustisch besten Konzertsälen der Welt.
Unter Paul I. Fürst Esterházy als Gesamtkunstwerk konzipiert, wurde er vorerst als Ball- und Festsaal verwendet und diente in seiner Ausstattung der Repräsentation: Man wollte es dem Kaiser zumindest gleich tun und engagierte für die Fresken denselben Künstler, der auch am Habsburgerhof tätig war: den italienischen Meister Carpoforo Tencalla.
Heute ist der Haydnsaal zentrale Spielstätte der Haydn Festspiele und idealer Rahmen für unvergessliche Konzertabende, zu denen Jahr für Jahr Haydn-Fans aus aller Welt nach Eisenstadt pilgern. Das unverwechselbare Ambiente bildet heute wie zu Lebzeiten Joseph Haydns die beeindruckende Kulisse für Aufführungen von Kammermusik, Sinfonien, Oratorien und Opern auf künstlerisch höchstem Niveau. Mit den Klängen von Haydns Musik schwingt nicht nur die Aura eines herausragenden Komponisten mit, sondern der Geist einer ganzen Epoche. Diesem besonderen Zauber kann sich wohl kaum ein Besucher des Haydnsaales entziehen.

Empiresaal
Der kleine, bezaubernde Empiresaal war der ehemalige Speisesaal des Schlosses und wurde um 1800 in die jetzt noch bestehende Form umgestaltet. Hier wurde unter anderem Haydns „Kaiserquartett“ uraufgeführt. Heute dient er als Aufführungsstätte für Kammer- und Solo-Konzerte.

Schlosskapelle
Die ersten Sakralwerke für den Esterházyschen Fürstenhof wurden für die Schlosskapelle geschrieben. Die Orgel auf der Empore zählt zu den sieben „Eisenstädter Haydnorgeln“ und ist eine der repräsentativsten Orgeln Österreichs aus der Epoche des Klassizismus. Die Konzerte in der Schlosskapelle werden vom Programm her so gewählt, dass sie der Würde des Raumes entsprechen, aber auch die Mystik und Intimität für das Publikum spürbar machen.
www.schloss-esterhazy.at
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Eisenstädter Schlosspark
Der weitläufige, 50 Hektar große Schlosspark im Herzen von Eisenstadt grenzt unmittelbar an das Schloss Esterházy an und wurde Anfang des 19. Jhts im Stil eines klassizistischen Landschaftsgartens umgestaltet. Die Gewächshäuser bargen schon damals mit rund 70.000 Pflanzen Kostbarkeiten, die sogar die kaiserliche Sammlung in Schönbrunn übertrafen. Durch begeisterte Berichte ob seiner großen Vielfalt an exotischen Gewächsen wurde der Garten der Esterházys in ganz Europa berühmt.
Im Haydn-Jahr 2009 wird um den Leopoldinentempel eine eigene Aufführungsstätte für Open-air Opernaufführungen geschaffen - hier können Gäste des Burgenlandes einen Opernabend der besonderen Art erleben.
Im 18. und 19. Jahrhundert wurde neben Schloss und Garten auch die Orangerie in die Planung gesellschaftlicher Großereignisse der Fürsten Esterházy mit einbezogen, denn die illuminierten Schlossanlagen bildeten eine einmalige Kulisse für Theater- und Ballveranstaltungen. Auch heute bietet die Orangerie im Esterházyschen Schlosspark einen unverwechselbaren Rahmen für Veranstaltungen der besonderen Art: Im Haydn-Jahr ist sie u.a. Schauplatz einer großen internationalen Orchideenausstellung, bei der eine Orchideen-Neuzüchtung auf den Namen „Joseph Haydn“ getauft und erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird.
Sakrale Wirkungsstätten
Dom St. Martin
Der Dom zu Eisenstadt ist dem Landespatron des Burgenlandes, dem Heiligen Martin, geweiht und Joseph Haydn war auch hier kirchenmusikalisch tätig. Die Orgel der „Stadtpfarrkirche” gehört zu den sieben „Eisenstädter Haydnorgeln“, auf denen der Meister selbst spielte. Auch Joseph Haydns Vorgänger als Kapellmeister am Esterházyschen Fürstenhof, Gregor Joseph Werner, schrieb etliche Werke für diese Kirche. Im Domarchiv finden sich noch Manuskripte und Aufführungsmaterialien aus dieser Zeit.
Franziskanerkirche
Neben der Bergkirche und dem Dom St. Martin findet sich in der Franziskanerkirche eine weitere „Haydn-Orgel“, auf der Joseph Haydn selbst gespielt hat.
Im angrenzenden Kloster ist das Diözesanmuseum Eisenstadt untergebracht. Dort wird im Haydn-Jahr 2009 ein Teil der großen Ausstellung „Phänomen Haydn“ gezeigt.
Spitalskirche der „Barmherzigen Brüder“
Auch die Spitalskirche der „Barmherzigen Brüder“ kann mit einer „Haydn-Orgel“, auf der Joseph Haydn selbst gespielt hat, aufwarten.
Landesmuseum Burgenland
Im überdachten Innenhof des Burgenländischen Landesmuseums ist die sogenannte „Ältere Haydnorgel“ ausgestellt. Diese Orgel stand ursprünglich in der Bergkirche. Viele Messen von Joseph Haydn wurden auf ihr von ihm selbst aufgeführt. Im Haydn-Jahr beherbergt das Landesmuseum einen Teil der Hauptausstellung „Phänomen Haydn“.
Weitere Informationen zu den Originalschauplätzen im Burgenland erhalten Sie beim Burgenland Tourismus.
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