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Jelinek, Elfriede (geb. 1946)

Foto: APA
2004 erhielt sie als erste österreichische Schriftstellerin den Literaturnobelpreis für „den musikalischen Fluss von Stimmen und Gegenstimmen in Romanen und Dramen, die mit einzigartiger sprachlicher Leidenschaft die Absurdität und zwingende Macht der sozialen Klischees enthüllen“.
Seit Jahren tobt eine heftige Kontroverse zwischen denen, die durch ihre Texte und auch ihre öffentlich kundgetane politische Meinung bis hin zur Schmähung und Aggressivität provoziert werden, und jenen, die sie als Sprachkünstlerin feiern. Sie schreibt mit einem Zorn gegen Missstände im öffentlichen, politischen aber auch im privaten Leben der österreichischen Gesellschaft, wie ihn auch Thomas Bernhard zum Ausdruck brachte. Dabei benutzt sie einen sarkastischen, provokanten Stil, der von ihren Gegnern („Nestbeschmutzer“-Diskussion), aber auch von ihr selbst mitunter als obszön, blasphemisch, vulgär oder höhnisch beschrieben wird.
Der literarische Durchbruch gelingt ihr 1975 mit dem Roman „Die Liebhaberinnen“, der marxistisch-feministischen Karikatur eines Heimatromans. Es folgen die Dramen „Burgtheater“ und „Lust“ und der von Haneke verfilmte Roman „Die Klavierspielerin“.
Die Rückkehr ans Burgtheater dauert sechs Stunden: 1998 inszeniert Einar Schleef das „Sportstück“. 2003 bringt Christoph Schlingensief am Burgtheater „Bambiland“ auf die Bühne. Im selben Jahr hat Olga Neuwirths Musiktheater „Lost Highway“ Premiere, dessen Libretto von Elfriede Jelinek stammt.
Seit Jahren tobt eine heftige Kontroverse zwischen denen, die durch ihre Texte und auch ihre öffentlich kundgetane politische Meinung bis hin zur Schmähung und Aggressivität provoziert werden, und jenen, die sie als Sprachkünstlerin feiern. Sie schreibt mit einem Zorn gegen Missstände im öffentlichen, politischen aber auch im privaten Leben der österreichischen Gesellschaft, wie ihn auch Thomas Bernhard zum Ausdruck brachte. Dabei benutzt sie einen sarkastischen, provokanten Stil, der von ihren Gegnern („Nestbeschmutzer“-Diskussion), aber auch von ihr selbst mitunter als obszön, blasphemisch, vulgär oder höhnisch beschrieben wird.
Der literarische Durchbruch gelingt ihr 1975 mit dem Roman „Die Liebhaberinnen“, der marxistisch-feministischen Karikatur eines Heimatromans. Es folgen die Dramen „Burgtheater“ und „Lust“ und der von Haneke verfilmte Roman „Die Klavierspielerin“.
Die Rückkehr ans Burgtheater dauert sechs Stunden: 1998 inszeniert Einar Schleef das „Sportstück“. 2003 bringt Christoph Schlingensief am Burgtheater „Bambiland“ auf die Bühne. Im selben Jahr hat Olga Neuwirths Musiktheater „Lost Highway“ Premiere, dessen Libretto von Elfriede Jelinek stammt.
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