Anzeige
Newsletter Abo
Service
Österreich:
0810 101818Deutschland:
0180 2101818Schweiz:
0842 101818E-Mail: urlaub@austria.info
Weitere Websites
Werfel, Franz (1890-1945)

Copyright: IMAGNO/Austrian Archives
Franz Werfel wird am 10 September 1890 in Prag geboren, wo er nach Schulabschluss den Militärdienst ableistet. Er ist mit zahlreichen Intellektuellen und Künstlern befreundet – u.a. mit Franz Kafka und Max Brod, später auch mit Karl Kraus und Rainer Maria Rilke.
1912 übersiedelt Werfel nach Leipzig, wo er eine Anstellung als Verlagslektor annimmt und als expressionistischer Lyriker mit den Gedichtbänden "Der Weltfreund" (1911), "Wir sind" (1913) und "Einander" (1915) frühe Erfolge feiert. Weniger gut angenommen werden seine Dramen "Spiegelmensch" (1921) und "Bocksgesang" (1922).
Im Ersten Weltkrieg dient der junge Dichter zuerst an der Front in Galizien, ab 1917 dann im Kriegspressequartier in Wien. Nach dem Krieg bleibt er in Wien, wo er Alma Mahler kennen lernt, die Witwe des Komponisten Gustav Mahler, die auch wenige Jahre mit dem Maler Walter Gropius verheiratet war. Ab 1920 entsteht Werfels umfangreiches episches Werk, in dem er unter Verwendung historischer Stoffe soziale Entwicklungen seiner Zeit, Humanität und Christentum thematisiert. In seinem Roman "Verdi" (1924) gestaltet er als Fan des großen Komponisten eine psychologische Studie. In "Die vierzig Tage des Musa Dagh" (1933) widmet er sich dem Freiheitskampf der Armenier.
Werfels größter Romanerfolg ist das 1941 entstandene "Das Lied der Bernadette", das 1943 mit Jennifer Jones in der Hauptrolle verfilmt wird. 1938 emigriert Werfel vor den Nationalsozialisten zuerst nach Frankreich, dann in die USA, wo er sich in Beverly Hills niederlässt und 1941 die amerikanische Staatsbürgerschaft annimmt. 1943 erkrankt Werfel schwer und stirbt schließlich am 26. August 1945 in Beverly Hills an einem Herzinfarkt. Seit 1975 ist der bedeutende Schriftsteller in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt. Franz Werfel verfasste 15 Dramen, neun Romane, zwei Romanfragmente sowie zahlreiche Gedichte, Novellen und Essays.
1912 übersiedelt Werfel nach Leipzig, wo er eine Anstellung als Verlagslektor annimmt und als expressionistischer Lyriker mit den Gedichtbänden "Der Weltfreund" (1911), "Wir sind" (1913) und "Einander" (1915) frühe Erfolge feiert. Weniger gut angenommen werden seine Dramen "Spiegelmensch" (1921) und "Bocksgesang" (1922).
Im Ersten Weltkrieg dient der junge Dichter zuerst an der Front in Galizien, ab 1917 dann im Kriegspressequartier in Wien. Nach dem Krieg bleibt er in Wien, wo er Alma Mahler kennen lernt, die Witwe des Komponisten Gustav Mahler, die auch wenige Jahre mit dem Maler Walter Gropius verheiratet war. Ab 1920 entsteht Werfels umfangreiches episches Werk, in dem er unter Verwendung historischer Stoffe soziale Entwicklungen seiner Zeit, Humanität und Christentum thematisiert. In seinem Roman "Verdi" (1924) gestaltet er als Fan des großen Komponisten eine psychologische Studie. In "Die vierzig Tage des Musa Dagh" (1933) widmet er sich dem Freiheitskampf der Armenier.
Werfels größter Romanerfolg ist das 1941 entstandene "Das Lied der Bernadette", das 1943 mit Jennifer Jones in der Hauptrolle verfilmt wird. 1938 emigriert Werfel vor den Nationalsozialisten zuerst nach Frankreich, dann in die USA, wo er sich in Beverly Hills niederlässt und 1941 die amerikanische Staatsbürgerschaft annimmt. 1943 erkrankt Werfel schwer und stirbt schließlich am 26. August 1945 in Beverly Hills an einem Herzinfarkt. Seit 1975 ist der bedeutende Schriftsteller in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt. Franz Werfel verfasste 15 Dramen, neun Romane, zwei Romanfragmente sowie zahlreiche Gedichte, Novellen und Essays.
Hotels/Unterkünfte
Links zum Thema



