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Ausflugstipps für Regenwetter

Auch wenn die Sonne einmal Pause macht, sind dem Unternehmungsgeist in Österreich keine Grenzen gesetzt. Es gibt viele spannende Alternativen bei Regen.

Das Halleiner Salzbergwerk: Abenteuer bei Schlechtwetter


Rutschen im Schaubergwerk und unterirdische Salzwelten sind der Stoff, aus dem die Abenteuer in Österreich sein können – auch, wenn einmal nicht die Sonne scheint. So aufregend und erlebnisreich, dass sogar die Eltern rufen: „Endlich Schlechtwetter!“. Denn das Salzbergwerk Hallein bei Salzburg ist eine der Attraktionen für Familien, die nach dem Motto begeistert: Abenteuer ohne Sonnenschein.

Es riecht nach kalter, feuchter Erde, die weißen Schutzjacken und -hosen aus robuster Baumwolle sind übergezogen, die Aufregung ist groß, die Menschenreihe auf dem schmalen Holzbrett des Grubenwagens komplett. Ab geht es mit dem Bergwerk-Wagerl tief hinein in den Bauch des Berges. Durch dieselben Stollen, die keltische Bergmänner vor 2500 Jahren händisch in den Halleiner Dürrnberg bei Salzburg geschlagen haben. Kostbares Salz wurde hier jahrhundertelang abgebaut – das „weiße Gold“, dem die Stadt Salzburg ihren Namen verdankt. Willkommen mitten im Abenteuer rundum Vergangenheit und Gegenwart! 

Entdeckungstour für die ganze Familie

Die Besucherkarawane geht nach der Fahrt mit dem Grubenwagen weiter zu Fuß von einer Attraktion zur nächsten: Auf meterlangen Bergmannsrutschen treffen wir am Hosenboden in rasantem Tempo beim illuminierten unterirdischen Salzsee ein. Lautlos auf der spiegelglatten Oberfläche schwebend, überquert das Floß mit seiner Besatzung das magisch leuchtend grüne Wasser – ein fast mystischer Moment.
Salzwelten Hallein, Familie auf der Rutsche © Salzwelten Hallein / C. Bergauer Salzwelten Hallein, Familie auf der Rutsche © Salzwelten Hallein / C. Bergauer

Die drei Salzwelten

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Neben dem Salzbergwerk Hallein in Salzburg gibt es noch je eines in Hallstatt und in der Steiermark. Das Salzwelten-Trio ist als historische Attraktion mit seinem abenteuerlichen Programm heiß begehrt als Ausflugsziel für Familien. Begonnen hatte alles mit natürlichen Solequellen, die sich vor Jahrmillionen gebildet haben und aus denen Salz gewonnen wurde. Zuerst von den Kelten, dann von den Römern. Um das wertvolle Mineral gab es Intrigen, Neid und Kriege: Wer es besaß, war mächtig und reich. Die Stadt Salzburg singt ein Lied davon – der barocke Prunk an Kirchen und herrschaftlichen Gebäuden hat seinen glänzenden Ursprung im Reichtum durch den Salzhandel.
 

Kinderführung mit der Grubenente Sally © Salzwelten Hallein / Peter Podpera Kinderführung mit der Grubenente Sally © Salzwelten Hallein / Peter Podpera

Grubenente „Sally"

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Die ganze Geschichte rund um den Salzburger Salzkrieg ist während der Bergführung zu erfahren – 200 Meter unter der Erde und 1000 Meter tief im Bergesinneren. Bei mehreren Wissensstationen hält die Gruppe, um die multimedialen Inszenierungen zu sehen, die lebendige Geschichte und Geschichten erzählen: Der „Mann im Salz“ – ein wenig gruselig, aber umso erstaunlicher – stammt aus der Keltenzeit, wurde verschüttet und 1616 beinah unversehrt samt Kleidung, Haut und Haar gefunden. Der in einer Felsnische ausgestellte Totenkopf ist zwar eine Nachbildung, aber zeigt anschaulich, wie Salz über Jahrhunderte konserviert.

Grubenente Sally“ führt Kinder zwischen 4 und 10 Jahren durch ein spannendes Programm, es geht um geheime Bergstollen und reiche Salzfürsten. Und vielleicht gibt es nach der Bergwerkstour einen echten Salzstein aus dem Salzwelten-Shop als Andenken? Bekanntlich soll Salz ja Glück und Gesundheit bringen. Vielleicht eine brauchbare Idee, nach der Bergwerkstour einen mitzunehmen – ein wenig Glaube an das Gute kann ja nie schaden!
 

  • Salzwelten, Hallein: Los geht die Fahrt in den Berg mit dem Grubenhunt © Salzwelten Hallein / Peter Podpera Salzwelten, Hallein: Los geht die Fahrt in den Berg mit dem Grubenhunt © Salzwelten Hallein / Peter Podpera

SalzburgerLand

Noch mehr Ideen für Natur und Kultur
Bei einem Rundgang durchs Haus der Natur in der Stadt Salzburg tauchen kleine Entdecker spielerisch in die Geheimnisse von Natur, Mensch und Technik ein. Gleich beim Eingang machen riesige Saurier aus längst vergangenen Tagen begreifbar, wie die Welt vor Millionen von Jahren aussah. Nur ein paar Schritte weiter bietet ein Blick in unser grenzenloses Universum außerirdische Erlebnisse: Meilensteine der Raumfahrt zeugen vom uralten Traum der Menschheit, in ferne Galaxien vorzudringen. Physik und Technik zum Anfassen gibt´s im Science Center, wo die Besucher mit Turbinen Strom erzeugen oder auf einer Hebebühne durch den Raum schweben. Und im benachbarten Aquarium lassen sich bunte Korallenriffe bestaunen.

Die Nationalparkwelten in Mittersill präsentieren die Fauna und Flora des Nationalparks Hohe Tauern im Rahmen einer interaktiven Ausstellung. Die Täler des Nationalparks aus der Perspektive eines Adlers überfliegen, in einen Murmeltierbau krabbeln oder das Bachbett aus der Sicht eines Kieselsteins betrachten: Das und noch viel mehr wartet in den Nationalparkwelten in Mittersill auf große und kleine Besucher. Über die Schatzkammer mit kostbaren Mineralien, 3D-Kino und Sagenhöhle geht’s weiter in die Bergwaldgalerie. Fotos, Hörproben und Relaxliegen erwarten Besucher im Ausstellungsbereich „Almsommer“, während bei „Wilde Wasser“ der Reichtum an Bächen, Bergseen, Mooren und Wasserfällen erklärt wird.

Weitere Ausflugsziele bei Regenwetter im SalzburgerLand

Die 5 sonnigsten Ideen bei Schlechtwetter im SalzburgerLand

Vorarlberg

Regenwandern in der Alpenregion Bludenz
Spezielle Regenwanderungen in der Alpenregion Bludenz – ob geführt oder auf eigene Faust unternommen – sind in der Broschüre „Wanderzeit“ mit einem Regenschirm gekennzeichnet und genau beschrieben. Die Auswahl reicht vom Stadtrundgang Bludenz über Wanderungen zu den Wasserfällen im Brandnertal und Klostertal, die bei Regen besonders schön und tosend zu Tale stürzen, bis zu den Alpwanderungen im Großen Walsertal, wo man mit einer köstlichen Alpjause belohnt wird.

Tirol

Blaues Wunder in Söll
Ein „blaues Wunder“ erleben Besucher im Söller Hexenwasser. Die innovative Indoor-Station lädt ein, das Element Wasser spielerisch zu erkunden und vermittelt die Lebensquelle auf neue Art: Neben einer Station zur Wasserverkostung, dem Strömungstisch oder der Wirbelstraße können Flussläufe nachgebaut, Wasser „gestrudelt“ und „gewirbelt“ oder Tropfen untersucht werden.
  • Hexenwasser Hochsoell Kinder turnen am Seil © Peter von Felbert Hexenwasser Hochsoell Kinder turnen am Seil © Peter von Felbert

Kärnten

Abenteuer Bergwerk
Auf eine Zeitreise begeben kann man sich bei Regenwetter zwar nicht auf Kärntens Bergen, aber darin. Im Schaubergwerk Terra Mystica entdeckt man die geheimnisvolle Welt des Bergbaus und im Granatium in Radenthein kann man selbst versuchen, einen edlen Granatstein aus dem Fels zu hauen. Ebenfalls sehenswert sind die Obir Tropfsteinhöhlen in Bad Eisenkappel mit einem 800 Meter langen unterirdischen Erlebnispark.

Raum zum Experimentieren
Im EXPI, dem „Haus voller Experimente“, in Gotschuchen im Rosental erleben Besucher spielerisch physikalische Phänomene. Auf einer überdachten Ausstellungsfläche von mehr als 400 m² warten zahlreiche Experimentierstationen auf neugierige Spürnasen. Da bestaunen Gäste beispielsweise, wie vor ihren Augen ein echter Tornado entsteht, versuchen sich als Fernsehmoderatoren vor einer originalen Blue-Box des ORF oder beobachten, wie in einem „Ames-Raum“ durch optische Täuschungen Personen ihre Größe verändern.

Weitere Ausflugsziele bei Regenwetter in Kärnten
 

Steiermark

Erlebnis am Bauernhof
Bei kühlem Wetter erwartet große und kleine Besucher am Bio-Kinderbauernhof Matlschweiger im steirischen Lassing ein „kuh-les“ Programm: In einem ruhigen Hochtal zwischen Schladming-Dachstein und dem Nationalpark Gesäuse gelegen, lädt Familie Matlschweiger zum Erlebnis am Bauernhof. Auf Wunsch schließen kleine Gäste ihren Besuch mit dem "Bauernhof-Diplom" ab: Der Blitzkurs gibt den Kindern tiefe Einblicke in eine aktive Bio-Landwirtschaft. Da heißt es, kräftig anpacken: beim Melken, Kühetreiben, Hühnereiersammeln, beim Brotbacken, in der Tischlerwerkstatt, beim Traktorfahren oder im Kräutergarten. Während die Kids verschiedenste Aufgaben absolvieren, können sich die Eltern ganz der Entspannung - etwa in der hauseigenen Wellnessoase oder der Bücherecke - widmen.
  • Urlaub am Bauernhof © Tirol Werbung  / Lisa Hörterer Urlaub am Bauernhof © Tirol Werbung / Lisa Hörterer

Oberösterreich

Die Sinne schärfen
In der Erlebniswelt Villa Sinnenreich in Rohrbach stellen Besucher ihre Wahrnehmung auf die Probe. Entdecken, ausprobieren, experimentieren und sich auch mal täuschen lassen: Bei einem Rundgang durch die Erlebniswelt werden die Sinne geschärft. Den Geschmackssinn aktiviert bereits die essbare Eintrittskarte. Besucher stürzen im Kaleidoskop in die Unendlichkeit, schwanken im „betrunkenen Würfel“ oder werden zu Riesen oder Zwergen. Außerdem können sie einen plastischen Abdruck ihres ganzen Körpers machen und elektronische Musik in Klangfiguren umwandeln.
 

Niederösterreich

Bei den Käsemachern
In Heidenreichstein im Waldviertel lassen sich die Käsemacher bei der Herstellung von Käse- und Antipasti-Spezialitäten über die Schulter blicken. Der Betrieb hat seinen Ursprung in einer kleinen Bauernkäserei, wo in traditioneller Handarbeit Käse hergestellt wurde. Heute beliefern die Käseprofis über 50 Länder mit ihrem schmackhaften Sortiment. Bei einer Führung durch die Käsemacherwelt erkunden Besucher die Schaukäserei und verkosten Gerichte mit und um den Käse im Restaurant. Der Shop offenbart sich Besuchern als kulinarische Schatzkammer des Waldviertels - er bietet eine große Auswahl an Käse- und Antipasti-Spezialitäten aus örtlicher Gastronomie und Landwirtschaft.

Funkelnde Schätze in der Amethyst Welt Maissau
Entlang einer Ader violetter Edelsteine wandern Besucher im Stollen der Amethyst Welt Maissau, wo sich die weltweit größte zugängliche Amethystader befindet. Bei einer Führung durch den Amethyst-Stollen erfahren Besucher alles über die Bedeutung des Amethysts in der Geschichte. Schautafeln dokumentieren die Zeitalter der Erde sowie die Entstehung des Amethyst-Vorkommens. In Vitrinen sind die interessantesten Grabungsfunde aus Maissau, Amethyste aus aller Welt sowie kostbare Schmuckstücke aus echten Edelsteinen zu sehen.

  • Mädchen beim Amethystschürfen - Amethyst Welt Maissau © Martin Sommer Mädchen beim Amethystschürfen - Amethyst Welt Maissau © Martin Sommer
  • Maissauer Amethyst, Edelsteinhaus © Martin Sommer Maissauer Amethyst, Edelsteinhaus © Martin Sommer

Wien

Virtuelle Zeitreise
Im Zentrum Wiens reisen Besucher mit Time Travel Vienna virtuell durch die Geschichte der Hauptstadt. Die Location in der Habsburgergasse ist historisch, das Ambiente modern: In den Gewölben des Klosters St. Michael versetzt ein 5D-Kino Besucher in die Zeit des römischen Wiens zurück. Die Gäste tauchen ins Mittelalter ein, als Pest und Rattenplage wüteten, in die Zeit der Türkenbelagerung 1683 und darüber hinaus. Die Kaiser Maximilian I., Franz Joseph und seine Sisi sowie Maria Theresia sind die Stars der „Habsburger-Show“, die einen augenzwinkernden Rückblick auf die Geschichte ihrer Herrscherfamilie werfen. Im „Ballsaal“ machen Besucher Bekanntschaft mit Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Strauß und lassen sich von Walzermusik beschwingen. Den Abschluss bildet eine interaktive Fiakerfahrt durch Wien. Der Rundgang durch die 1.300 m² große Geschichtserlebniswelt im Untergrund Wiens dauert rund 50 Minuten.

Streifzug durch die Kunstkammer
Die Kunstkammer Wien im Kunsthistorischen Museum umfasst rund 2.200 Objekte, zusammengetragen von den Habsburgern. Die sogenannten „Kunst- und Wunderkammern“ entstanden in der Zeit der Renaissance und des Barock als enzyklopädische Universalsammlungen, die das gesamte Wissen der Zeit erfassen sollten. Vor allem das Seltene, Kuriose und Außergewöhnliche galt als würdig, in den Fundus aufgenommen zu werden. Herausragende Goldschmiedearbeiten wie die berühmte Saliera von Benvenuto Cellini, Spitzenleistungen der Skulptur wie die Krumauer Madonna, meisterhafte Bronzestatuetten, filigrane und bizarre Elfenbeinarbeiten, virtuose Steingefäße, aber auch wertvolle Uhren, komplizierte Automaten, merkwürdige wissenschaftliche Instrumente, kostbare Spiele und vieles mehr sind in der Kunstkammer Wien zu besichtigen.

Kaiserappartements in der Hofburg
Die einstigen Privatgemächer der Kaiserfamilie in der Wiener Hofburg geben Einblick in das Alltagsleben von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Sisi, der glanzvollen Berühmtheit der Kaiserzeit. In den Kaiserappartements bewundert man die Prachträume, unter anderem das Arbeitszimmer von Franz Joseph und das Wohn-, Schlaf- oder Badezimmer von Sisi. Im Sisi-Museum sind persönliche Gegenstände der Kaiserin asgestellt.
  • Michaeler Platz - Hofburg © Österreich Werbung / Julius Silver Michaeler Platz - Hofburg © Österreich Werbung / Julius Silver

Burgenland

Burg Güssing - lebendige Vergangenheit
Imposant thront die 1157 als Wehranlage errichtete Burg Güssing auf einem längst erloschenen Vulkankegel. In der Hochburg mit dem Burgmuseum befinden sich zwei Dauerausstellungen, deren Exponate die Vergangenheit lebendig werden lassen. Porträts, Zeichnungen und Buchdrucke gewähren Einblicke in die Kunst, Religion und Wissenschaft des Mittelalters. Im Rittersaal tauchen die Besucher in die ruhmreiche Vergangenheit der Familie Batthyány ein. Die authentisch eingerichteten Zimmer gewähren Einblicke in die Lebensweise auf der Burg und vermitteln den Eindruck, der Burgherr sei nur kurz außer Haus. Schon die Anreise zur Burg ist ein Erlebnis: Vom Parkplatz aus gelangen Gäste mit einem „Panorama-Schrägaufzug“ schnell und bequem auf das Burgareal.

Ausflugstipps bei Regenwetter

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