Please choose Language or Country
or

Dem eigenen Kompass folgen

Abseits der bekannten Routen durch Österreich warten versteckte, aber bezaubernde Geheimtipps auf ihre Entdeckung. Eine Reise zu alternativen Zielen mit Wow-Effekt!
Rattenberg Zentrum © Alpbachtal Seenland Tourismus / G. Grießenböck Rattenberg Zentrum © Alpbachtal Seenland Tourismus / G. Grießenböck

Klein, aber oho

Rattenberg

Innsbruck ist berühmt durch die schöne Altstadt, die sich mit dem Goldenen Dachl schmückt und vom Schloss Ambras und der Berg-Isel-Schanze umrahmt wird. Namensgebend für die Stadt war der Fluss Inn, der sich durch das gesamte lang gestreckte Tal schlängelt.


Rattenberg ist weniger bekannt, aber auch am Inn gelegen. Rattenberg ist zudem die kleinste Stadt Österreichs mit nur 400 Einwohnern. Hier lässt es sich hervorragend durch die mittelalterlichen Fußgängerzonen schlendern und Handwerkskunst aus nächster Nähe begutachten. Bekannt ist das Städtlein für seine Kultur, allen voran für seine Glaskunst und für sein einzigartiges Augustinermuseum. Darüber hinaus gibt es die jährlichen Schlossbergspiele, die von Laien schon seit über 60 Jahren aufgeführt werden.

Spanische Hofreitschule, Bundesgestuet Piber © Spanische Hofreitschule / Bundesgestüt Piber Spanische Hofreitschule, Bundesgestuet Piber © Spanische Hofreitschule / Bundesgestüt Piber

Die Welt der weißen Pferde

Lipizzanergestüt Piber

Die Lipizzaner sind die älteste Kulturpferderasse Europas. Eine Vorführung der edlen Tiere in der Spanischen Hofreitschule sollte ein Fixpunkt bei jedem Wien-Besuch sein. Doch selbst wenn die Pferde in der Bundeshauptstadt ihre „Arbeitsstätte“ haben, wachsen sie eigentlich in der Steiermark heran.

Wer hinter die Kulissen der Aufzucht blicken möchte, dem ist das steirische Lipizzanergestüt Piber zu empfehlen. Vierhundertjährigem Fachwissen ist die Grundlage für die Zucht. Den Hengsten wird in ihren alten Tagen Auslauf auf den hügeligen Sommerweiden gewährt und Touristen werden interessante Einblicke ermöglicht.

Die Schlögener Schlinge erwandern

  • Riječna petlja - Schlögener Schlinge © Österreich Werbung / Peter Burgstaller Riječna petlja - Schlögener Schlinge © Österreich Werbung / Peter Burgstaller
„An der schönen blauen Donau“ gilt als die geheime Bundeshymne Österreichs. Ihr Komponist ist Johann Strauß. Ihr Protagonist ist die Donau, Europas zweitlängster Fluss. Er lässt sich wunderbar bei einer Schifffahrt erkunden oder eben vom „Schlögener Blick“ von oben betrachten. Um die 180-Grad-Kehre des Flusses im oberen Donautal aus der „Gipfelperspektive“ fotografieren zu können, steht eine leichte 7,6 km Wanderung bevor. Jeder Schritt zahlt sich aus!
Seegrotte Hinterbrühl © Seegrotte Schaubergwerk GmbH Seegrotte Hinterbrühl © Seegrotte Schaubergwerk GmbH

Romantische Bootsfahrt

Seegrotte Hinterbrühl

Besonders an heißen Sommertagen ist die Eisriesenwelt im Tennengebirge ein echter Tipp. Warum „Riesenwelt“? Es ist die größte Eishöhle der Erde, mit einer Gesamtlänge von unglaublichen 42 km!


Ein anderer, ebenso faszinierender Rekordhalter in seinen Ausmaßen ist der größte unterirdische See Europas, der sich in der Nähe von Wien befindet und den Namen Seegrotte Hinterbrühl trägt. Im Jahr 1912 schuf ein gewaltiges Ereignis diese imposante Naturstätte. Durch eine Sprengung im damaligen Gipsbergwerk strömten 20 Millionen Liter Wasser in die Stollen, die heute für romantische Bootsfahrten genutzt werden.

Achtung: Aufgrund von Wartungsarbeiten ist die Seegrotte bis auf Weiteres geschlossen.

Maltatal / Kaernten / Stausee © Österreich Werbung /  Homberger Maltatal / Kaernten / Stausee © Österreich Werbung / Homberger

Mit dem Auto erkunden

Maltatal-Hochalmstraße

Im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern, wo Steinbock und Murmeltier eine intakte Natur vorfinden, steht der höchste Berg Österreichs, der Großglockner (3.798 Meter). Bis zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe schlängelt sich die berühmte Glockner-Hochalpenstraße, eine der beliebtesten Ausflugsstrecken in den Alpen.


Eine ebenso besondere Erlebnisfahrt garantiert die weniger bekannte Maltatal-Hochalmstraße. Saftig grüne Wiesen und unzählige Wasserfälle prägen das Tal. Daher wird es auch oft als das „Tal des stürzenden Wassers“ bezeichnet. Ein imposantes Panorama hat man von Österreichs höchster Staumauer, der Kölnbrein-Staumauer.

Kitzsteinhorn Gipfelwelt 3029 © Kitzsteinhorn Kitzsteinhorn Gipfelwelt 3029 © Kitzsteinhorn

Höhenangst überwinden

Kitzsteinhorn

Das glasklare Wasser hat Österreich seinen Gletschern zu verdanken, wie dem Dachstein- und dem Kitzsteinhorn-Gletscher. Direkt an der Bergstation der Dachstein-Gletscherbahn kann die eigene Höhenangst am Sky Walk ausgetestet werden: Wenn sich der Blick nach unten richtet, sieht man unterhalb der eigenen Füße, die auf einer Glasplatte stehen, erst mal lange nichts – genauer gesagt erst mal 250 Meter lange nichts.


Auf über 3.000 Metern, am Kitzsteinhorn, ist man der unendlichen Freiheit sehr nahe. Salzburgs höchstgelegenes Ausflugsziel, die „Gipfelwelt 3000“, kann man gemütlich mit der Seilbahn erreichen. Das Smartphone wird besser in der Hosentasche gelassen. Hier gilt es nämlich, die herrliche Bergwelt der Hohen Tauern bewusst wahrzunehmen und nicht mit dem Handy aufzunehmen.

 

In Kunst eintauchen – Grafenegg Festival

  • Grafenegg Festival, Tonkünstler-Orchester. Residenzorchester © Udo Titz Grafenegg Festival, Tonkünstler-Orchester. Residenzorchester © Udo Titz
„JEDERMANN!“ Wenn dies vom Salzburger Domplatz im Sommer ertönt, dann kann man sicher sein, dass Hugo von Hofmannsthals gleichnamiges Stück aufgeführt wird und Theaterbegeisterte die Mozart- und Festspielstadt stürmen. 

Weit abgelegen vom städtischen Treiben findet seit 2007 in Grafenegg ein jährliches Musikfestival statt. Von Ende August bis Mitte September sorgen internationale Orchester und Solisten für ein musikalisches Feuerwerk. Den Rahmen dafür bilden ein märchenhaftes Romantikschloss, ein weitläufiges Parkgelände und ein moderner Wolkenturm als Bühne. In dieser ländlichen Idylle werden Musik und Kunst großgeschrieben.

Die Kraft des Wasserfalls in Golling

  • Gollinger Wasserfall © SalzburgerLand Tourismus Gollinger Wasserfall © SalzburgerLand Tourismus
Die Krimmler Wasserfälle sind über die Grenzen Salzburgs hinaus bekannt und wegen ihrer Heilkräfte gut besucht.

Ein wahrer Geheimtipp ist hingegen der Gollinger Wasserfall. Hier kann man in einsamer Stille die Seele baumeln lassen und die Kraft des Wasserfalls, der beachtliche 75 Höhenmeter in die Tiefe stürzt, bestaunen. Eine Besonderheit des Wasserfalls ist, dass man auf einem gemütlichen Weg direkt zum Ursprung des Wasserfalls wandern kann.
Schloss Ort, Gmunden am Traunsee © Oberösterreich Tourismus GmbH / Andreas Röbl Schloss Ort, Gmunden am Traunsee © Oberösterreich Tourismus GmbH / Andreas Röbl

Eine Stadt zum Verlieben

Gmunden

Die malerische UNESCO-Welterbestätte Hallstatt ist weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Nicht weit davon entfernt, ebenso in der Region Salzkammergut, liegt das unbekanntere Städtchen Gmunden direkt am Traunsee und von wunderschönen Bergen umgeben.

Wenn der Berg nicht ruft, bleibt man am besten am See und unternimmt eine gemütliche Segelfahrt. Anschließend verspricht der Riedling-Fisch, serviert auf einem original Gmundner-Keramik-Geschirr, einen besonderen Genuss mit Blick auf das Schloss Ort

Dvorac Laxenburg, Franzensburg © Schloss Laxenburg Betriebsgesellschaft m.b.H. Dvorac Laxenburg, Franzensburg © Schloss Laxenburg Betriebsgesellschaft m.b.H.

Kaiserliche Luft schnuppern

Schloss Laxenburg

Erzherzogin Maria Theresia müsste man gewesen sein. Im 18. Jahrhundert wurde für diese nämlich eine Sommerresidenz im Wiener Bezirk Hietzing erbaut. Die Rede ist vom Schloss Schönbrunn, das wohl bekannteste Schloss aus der Habsburgerzeit.


Das Jagdschloss der Habsburger ist etwas außerhalb von Wien gelegen, ein Geheimtipp und in jedem Fall einen Besuch wert. Schloss Laxenburg befindet sich außerhalb der Stadtgrenze, in Niederösterreich. Es war der Ort der Flitterwochen Kaiser Franz Josephs und seiner Elisabeth. Aber nicht nur damals, sondern auch heute noch werden Feste, Kulturveranstaltungen und Konzerte in kaiserlichem Ambiente gefeiert.

Die geistliche Welt der Benediktiner im Stift Altenburg

  • Knjižnica samostana Altenburg, Waldviertel © Österreich Werbung / Gerhard Trumler Knjižnica samostana Altenburg, Waldviertel © Österreich Werbung / Gerhard Trumler
Auf einem Hügel am rechten Ufer der Donau liegt ein beachtliches goldgelbes Kloster, das schon aus weiter Ferne ins Auge sticht. Das Stift Melk ist ein Must-see in Österreich und eines der beliebtesten Fotomotive entlang der Donau.

Weniger bekannt, aber nur 50 km Luftlinie entfernt, befindet sich ein ganz spezieller benediktinischer „Kraftort“: das Stift Altenburg, das als „Barockjuwel des Waldviertels“ wegen der Fresken des Malers Paul Troger, einer der bedeutendsten österreichischen Künstler jener Zeit, gilt. Die Stiftsgärten und die mittelalterliche Klosteranlage, die sich unter dem barocken Prunkbau verbirgt und von den Mönchen als „Kloster unter dem Kloster“ bezeichnet wird, bringen einem zum Schweigen und Staunen, was Natur und Mensch gemeinsam schaffen können.

 

11 bezaubernde Reiseziele abseits bekannter Routen

Bildrechte

Die Österreich Werbung betreibt unter den Hauptdomains <a href="http://www.austria.info" target="_blank">www.austria.info</a> bzw. <a href="http://www.austriatourism.com" target="_blank">www.austriatourism.com</a> Websites, die in erster Linie der Bewerbung Österreichs als Fremdenverkehrsland dienen.