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Eintauchen, aufatmen, in Balance kommen: Wald wirkt Wunder

Wald erdet, Wald wirkt Wunder. Aber was ist es, das selbst die hektischsten Unruhegeister zwischen Weißtanne, Schwarzerle, Rotbuche & Co auf den Boden und in Balance bringt? Und wo sind die schönsten Wälder in Österreich zu finden?
 
Die Augen geschlossen, ein tiefer Atemzug, den Duft von frischer Erde und feuchtem Moos in der Nase. Wie hinter einem Gewebe aus zarter Spitze schillert das Sonnenlicht durch das Laub und wirft ein gaukelndes Schattenspiel auf den Boden. Rundum ein Surren und Gurren in der Luft, aufgeregtes Vogelgezwitscher schallt unaufhörlich aus den Baumkronen. Mit der Natur auf Tuchfühlung, ihr so nah wie möglich kommen. Und vielleicht sich selbst? Alles ist möglich. Im Wald ticken die Uhren einfach anders.

Eintauchen ins „nordische“ Waldviertel

Drosendorf im Waldviertel ist ein idealer Startpunkt, um sich in einem der Wälder, die die kleine mittelalterliche Stadtgemeinde an der Thaya umgeben, ruhig ein wenig zu verlieren. Die beschauliche Waldwanderung im rauen Norden Österreichs beginnt mit einer Umrundung der Befestigungsmauern.

Von der steilen Felsnase aus, auf der Drosendorf gebaut ist, reicht der Blick weit ins Land hinein. Die Verfärbung dann im Herbst in dieser Gegend gleicht einem leuchtenden Farbenmeer. Nicht selbstverständlich, denn vorwiegend wachsen Fichten im Waldviertel um die Wette – so wie in den meisten Regionen Österreichs.
Wandern im oberen Waldviertel © Waldviertel Tourismus www.ishootpeople.at / www.ishootpeople.at Wandern im oberen Waldviertel © Waldviertel Tourismus www.ishootpeople.at / www.ishootpeople.at

3 Tipps zum Wandern im Waldviertel

  • Umlaufberg, Thayatal im Waldviertel © NP Thayatal, Mirau / Rainer Mirau Umlaufberg, Thayatal im Waldviertel © NP Thayatal, Mirau / Rainer Mirau
  • Wildkatze in freier Wildbahn © Nationalpark Thayatal / D. Manhart Wildkatze in freier Wildbahn © Nationalpark Thayatal / D. Manhart
  • Mandelstein, Waldviertel © Waldviertel Tourismus www.ishootpeople.at / www.ishootpeople.at Mandelstein, Waldviertel © Waldviertel Tourismus www.ishootpeople.at / www.ishootpeople.at
  • Morgenlicht © Nationalpark Thayatal / D. Manhart Morgenlicht © Nationalpark Thayatal / D. Manhart
  • Nebel im Thayatal © Nationalpark Thayatal / D. Manhart Nebel im Thayatal © Nationalpark Thayatal / D. Manhart
  • Wandern im oberen Waldviertel © Waldviertel Tourismus www.ishootpeople.at / www.ishootpeople.at Wandern im oberen Waldviertel © Waldviertel Tourismus www.ishootpeople.at / www.ishootpeople.at

Wildkatzen im Nationalpark Thayatal

Und plötzlich: Ein Knacken im Walddickicht, ein Huschen durch den Blätterboden – das war doch…, war das vielleicht…? Vor mehr als 10 Jahren feierten Naturliebhaber eine Sensation. Wildkatzen hatten sich wieder in den Wäldern des Nationalparks Thayatal angesiedelt.

Aufmerksam und mit offenen Augen durch den Wald zu gehen, zahlt sich hier aus – wenn auch die Chance, einem der scheuen Tiere tatsächlich in freier Natur zu begegnen, recht gering ist. Ganz bestimmt beobachten lassen sich allerdings die beiden Wildkatzen Frieda und Carlo in einem geräumigen Gehege beim Nationalparkhaus. Und wer weiß, was die Waldwanderung noch alles an Überraschungen in freier Wildbahn bringen kann: Seeadler, Kormorane, Fischotter, Biber…, alles ist möglich, im Waldviertel.
Wildkatze in freier Wildbahn © Nationalpark Thayatal / D. Manhart Wildkatze in freier Wildbahn © Nationalpark Thayatal / D. Manhart

3 besondere Erlebnisse im Nationalpark Thayatal

Aufatmen in den 6 schönsten Waldregionen Österreichs

 
  • Waldviertel: Das mystische Waldviertel in Niederösterreich begeistert mit Kraftplätzen, Wasserfällen, Moorlandschaften und beinah endlosem Wald.
  • Steiermark: Das waldreichste Bundesland birgt Schätze an Waldlandschaften: Vom Auwald im Süden bis zu den Lärchen-Zirbenwäldern in knapp 2.000 Metern Seehöhe.

  • Böhmerwald: Im oberösterreichischen Mühlviertel gilt der Böhmerwald als Erholungs-Geheimtipp. Besonders beindruckend: Die magische Ruhe.

  • Bregenzerwald: Die Region in Vorarlberg ist berühmt für ihr Miteinander von Tradition und Moderne in der Holzarchitektur – und natürlich für die idyllischen Naturschauplätze.

  • Silberregion Karwendel: Hoch oben im Tiroler Karwendelgebirge liegt ein Tal, bewachsen mit 2.200 Ahornbäumen – ein beeindruckendes Naturschauspiel in allen Jahreszeiten.

  • Lungau: Mit 50% Waldanteil ist der Lungau im SalzburgerLand wie geschaffen für Entschleunigung und Krafttanken.

Auf die Ruhe folgt die Entschleunigung

Waldreich Österreich
Beinah die Hälfte der Gesamtfläche Österreichs ist von Laub- und Nadelbäumen bewachsen. Ob die gemütlich gelassene Lebensart der Österreicher mit diesem Waldreichtum zu tun hat? Immerhin wächst Wald in allen Bundesländern, soweit das Auge reicht: die Steiermark, Kärnten und Salzburg führen das grüne Ranking an – sogar Wien grünt mit mehr als 20% Wald.  


Wald wirkt Wunder
Das Zusammenspiel aller Sinne mitten im Wald bringt uns Menschen auf den Boden – und erdet. Diese Redewendung kann wohl nur im Wald gewachsen sein, oder? Es fängt an mit der wundersamen Ruhe, die zu allererst berührt. Dann kommt die Entschleunigung, die Auszeit aus dem gewohnten Trott, das Aufatmen in frischer Luft. Und dann die Entspannung. Ein Spaziergang durch den Wald belebt, erfrischt, inspiriert.

Umlaufberg, Thayatal im Waldviertel © NP Thayatal, Mirau / Rainer Mirau Umlaufberg, Thayatal im Waldviertel © NP Thayatal, Mirau / Rainer Mirau

Grünes Österreich: 10 Fakten zum Wald

  •  47,6% Waldfläche = 5,5 Mio. Fußballfelder
  •  3,4 Mrd. Bäume
  •  65 verschiedene Baumarten
  •  rund 25% dem Natur- und Landschaftsschutz gewidmet
  •  20% Laubbäume
  •  80% Nadelbäume
  •  61% Fichten als häufigste Baumart
  •  48 Naturparks
  •  3 Biosphärenparks
  •  6 Nationalparks
Wandern durch den Naturpark © © Kärnten Werbung Wandern durch den Naturpark © © Kärnten Werbung

Naturschatz trifft Naturschutz

Als eines der waldreichsten Länder Europas schützt Österreich seinen kostbaren Naturschatz in unterschiedlichen Konzepten:     
 
  • Wertvolle Kulturlandschaften werden in Naturparks genutzt.     

  • Die Pflege biologischer und kultureller Vielfalt steht in den Biosphärenparks am Programm.    

  • Zu Nationalparks werden nur ökologisch wertvollste Areale erklärt – hier steht Naturschutz an oberster Stelle.

Artenvielfalt steuert das Ökosystem

Von Gletscherregionen, Bergwäldern und Flusstälern im Westen bis zu Steppenseen im Osten – die 6 Nationalparks repräsentieren die wichtigsten Landschaftstypen Österreichs. In diesen Regionen werden unter anderem Lebensräume für die Wiederansiedelung ausgestorbener Arten der Tier- und Pflanzenwelt geschützt. Denn nur eine intakte Artenvielfalt macht es möglich, lebensnotwendige ökologische Schätze der Natur zu erhalten – sauberes Wasser und reine Luft sind kostbare Ressourcen, die Österreich der achtsamen Pflege des Naturraums verdankt.

Arten des Jahres 2018

Eine Spinne mit pinkfarbenen Eiern, ein fliegender „Skorpion“ und eine Schnecke, die die schädliche Spanische Wegschnecke frisst: Das sind die „Arten des Jahres 2018“, die der Naturschutzbund Österreichs gewählt hat und damit Bewusstsein für bestimmte Arten oder Lebensräume schafft, die gefährdet sind.

Nationalpark Kalkalpen © Franz Sieghartsleitner Nationalpark Kalkalpen © Franz Sieghartsleitner

Die 3 waldreichsten Nationalparks

Wanderung bei Sonnenaufgang im Bregenzerwald

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