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In die schönsten Wälder Österreichs eintauchen

Wald erdet, Wald wirkt Wunder. Aber was ist es, das selbst die hektischsten Unruhegeister zwischen Weißtanne, Schwarzerle, Rotbuche & Co auf den Boden und in Balance bringt? Und wo sind die schönsten Wälder in Österreich zu finden?
 

Ein Atemzug voll Wald

Die Augen geschlossen, ein tiefer Atemzug, den Duft von frischer Erde und feuchtem Moos in der Nase. Wie hinter einem Gewebe aus zarter Spitze schillert das Sonnenlicht durch das Laub und wirft ein gaukelndes Schattenspiel auf den Boden. Rundum ein Surren und Gurren in der Luft, aufgeregtes Vogelgezwitscher schallt unaufhörlich aus den Baumkronen. Mit der Natur auf Tuchfühlung, ihr so nah wie möglich kommen. Und vielleicht sich selbst? Alles ist möglich. Im Wald ticken die Uhren einfach anders. Diese Verbundenheit mit dem Wald ist in unterschiedlichen Regionen – wie beispielsweise im oberösterreichischen Almtal – und Hotels mit speziell entwickelten WALDNESS® Programmen zu erleben.
  • im Wald © Österreich Werbung / Susanne Einzenberger im Wald © Österreich Werbung / Susanne Einzenberger

Wald – Ein Energiespender

Bäume sind wahre Plaudertaschen! Sie kommunizieren über Duftstoffe und ein unterirdisches Wurzelsystem – so bekommt man von dem Treiben gar nichts mit, wenn man durch den Wald spaziert, ein Ort der Besinnung. Und ein Energiespender. Wer Entschleunigung sucht oder den vergangenen Trott ausatmen will, der tankt Kraft am besten im Wald. Taucht man erstmal in das dichte Grün ein, kann man sich den erdigen Düften der Natur hingeben. Das passiert dann fast von selbst, denn der Artenreichtum inspiriert ohne Anstrengung. Jeder Schritt über Tannen- und Fichtennadelteppiche, jeder Blick hinauf in die Baumkronen, jedes Berühren von Rinden oder Farnen lädt auf mit Energie. Immer wieder ein kleines Wunder, wie naturverbunden der Mensch im Wald wird, wie frei. Die Seele atmet auf, und aus dem Inneren kommt ein Lächeln ins Gesicht – ganz von allein.

Aufatmen in den 6 schönsten Waldregionen Österreichs

 
  • Waldviertel: Das mystische Waldviertel in Niederösterreich begeistert mit Kraftplätzen, Wasserfällen, Moorlandschaften und beinah endlosem Wald.
  • Steiermark: Das waldreichste Bundesland birgt Schätze an Waldlandschaften: Vom Auwald im Süden bis zu den Lärchen-Zirbenwäldern in knapp 2.000 Metern Seehöhe.

  • Böhmerwald: Im oberösterreichischen Mühlviertel gilt der Böhmerwald als Erholungs-Geheimtipp. Besonders beindruckend: Die magische Ruhe.

  • Bregenzerwald: Die Region in Vorarlberg ist berühmt für ihr Miteinander von Tradition und Moderne in der Holzarchitektur – und natürlich für die idyllischen Naturschauplätze.

  • Silberregion Karwendel: Hoch oben im Tiroler Karwendelgebirge liegt ein Tal, bewachsen mit 2.200 Ahornbäumen – ein beeindruckendes Naturschauspiel in allen Jahreszeiten.

  • Lungau: Mit 50% Waldanteil ist der Lungau im SalzburgerLand wie geschaffen für Entschleunigung und Krafttanken.
Wald © Österreich Werbung / Loebl-Schreyer Wald © Österreich Werbung / Loebl-Schreyer

Auf die Ruhe folgt die Entschleunigung

Waldreich Österreich
Beinah die Hälfte der Gesamtfläche Österreichs ist von Laub- und Nadelbäumen bewachsen. Ob die gemütlich gelassene Lebensart der Österreicher mit diesem Waldreichtum zu tun hat? Immerhin wächst Wald in allen Bundesländern, soweit das Auge reicht: die Steiermark, Kärnten und Salzburg führen das grüne Ranking an – sogar Wien grünt mit mehr als 20% Wald.  


Wald wirkt Wunder
Das Zusammenspiel aller Sinne mitten im Wald bringt uns Menschen auf den Boden – und erdet. Diese Redewendung kann wohl nur im Wald gewachsen sein, oder? Es fängt an mit der wundersamen Ruhe, die zu allererst berührt. Dann kommt die Entschleunigung, die Auszeit aus dem gewohnten Trott, das Aufatmen in frischer Luft. Und dann die Entspannung. Ein Spaziergang durch den Wald belebt, erfrischt, inspiriert.

“Egal, ob man im Wald, am Flussufer oder auf einen Berg spaziert – die Sinne erwachen auf eine Weise, die in der Stadt oft verborgen bleibt. So ist etwa der erdige Duft des Waldes für den Geruchsinn ein Geschenk, das er nur inmitten der Natur erhält.”

die Natur genießen © Österreich Werbung / Maximilian Salzer die Natur genießen © Österreich Werbung / Maximilian Salzer Marco Sammicheli, Design Kurator und Universitätsdozent aus Mailand

Alles, was man über den Wald in Österreich wissen muss

im Wald © Österreich Werbung / Maximilian Salzer im Wald © Österreich Werbung / Maximilian Salzer

Das Geheimnis um den Waldduft ist gelüftet

Der typische Waldgeruch riecht frisch, erdig, ein wenig nach Moos. Wie er sich zusammensetzt, wurde von Innsbrucker Forschern vor Kurzem erst herausgefunden. Dabei stießen sie dank spezieller Messgeräte auf einen Cocktail an komplizierten chemischen Stoffverbindungen.
 
Wald rund um den Egelsee © Österreich Werbung / Susanne Einzenberger Wald rund um den Egelsee © Österreich Werbung / Susanne Einzenberger

Forestbathing – Wellness im Wald

„Shinrin-yoku“ ist Japanisch und heißt so viel wie „in den Wald eintauchen“ und beschreibt das bewusste Wahrnehmen von Farben, Geräuschen und Düften des Waldes. Bereits wenige Minuten in der Ruhe des Waldes lassen den Blutdruck sinken.
 

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Wussten Sie, dass Bäume …

  1. … miteinander kommunizieren? Mit Duftstoffen und chemischen Signalen warnen sie sich etwa vor Schädlingen. Aber auch mit dem feinen Wurzelsystem von Pilzen (Mykorrhiza) übertragen Bäume Informationen.
  2. … soziale Wesen sind und sich um ihre Nachbarn kümmern? Durch das Wurzelsystem versorgen sie auch junge Bäume mit Zucker, falls diese nicht genug Sonne abbekommen.
  3. … aufeinander Rücksicht nehmen? Beim Wachsen lassen sie etwa nur kleine Äste in Richtung ihrer Nachbarn wachsen, um diese nicht zu stören.
  4. … ein Gedächtnis haben? Sie achten auf ihre Umwelt, speichern die Daten und können so vorausschauend ihr Verhalten ändern – etwa bei Temperaturschwankungen.
  5. … auch einen Schönheitsschlaf brauchen? Selbst Bäume müssen mal abschalten. Wachsen sie aber neben einer permanenten Lichtquelle, können sie auch unter Schlafentzug leiden.

Mehr dazu im Film „Das Geheimnis der Bäume“ von Francis Hallé oder im Buch „Das geheime Leben der Bäume“ von Peter Wohlleben.

Nationalpark Thayatal - Umlaufberg, Niederösterreich © Nationalpark Thayatal / Rainer Mirau Nationalpark Thayatal - Umlaufberg, Niederösterreich © Nationalpark Thayatal / Rainer Mirau

Grünes Österreich: 10 Fakten zum Wald

  •  47,6% Waldfläche = 5,5 Mio. Fußballfelder
  •  3,4 Mrd. Bäume
  •  65 verschiedene Baumarten
  •  rund 25% dem Natur- und Landschaftsschutz gewidmet
  •  20% Laubbäume
  •  80% Nadelbäume
  •  61% Fichten als häufigste Baumart
  •  48 Naturparks
  •  3 Biosphärenparks
  •  6 Nationalparks
Wandern durch den Naturpark © Kärnten Werbung Wandern durch den Naturpark © Kärnten Werbung

Naturschatz trifft Naturschutz

Als eines der waldreichsten Länder Europas schützt Österreich seinen kostbaren Naturschatz in unterschiedlichen Konzepten:     
 
  • Wertvolle Kulturlandschaften werden in Naturparks genutzt.     

  • Die Pflege biologischer und kultureller Vielfalt steht in den Biosphärenparks am Programm.    

  • Zu Nationalparks werden nur ökologisch wertvollste Areale erklärt – hier steht Naturschutz an oberster Stelle.

Artenvielfalt steuert das Ökosystem

Von Gletscherregionen, Bergwäldern und Flusstälern im Westen bis zu Steppenseen im Osten – die 6 Nationalparks repräsentieren die wichtigsten Landschaftstypen Österreichs. In diesen Regionen werden unter anderem Lebensräume für die Wiederansiedelung ausgestorbener Arten der Tier- und Pflanzenwelt geschützt. Denn nur eine intakte Artenvielfalt macht es möglich, lebensnotwendige ökologische Schätze der Natur zu erhalten – sauberes Wasser und reine Luft sind kostbare Ressourcen, die Österreich der achtsamen Pflege des Naturraums verdankt.

Arten des Jahres 2018

Eine Spinne mit pinkfarbenen Eiern, ein fliegender „Skorpion“ und eine Schnecke, die die schädliche Spanische Wegschnecke frisst: Das sind die „Arten des Jahres 2018“, die der Naturschutzbund Österreichs gewählt hat und damit Bewusstsein für bestimmte Arten oder Lebensräume schafft, die gefährdet sind.

Nationalpark Kalkalpen © Franz Sieghartsleitner Nationalpark Kalkalpen © Franz Sieghartsleitner

Die 3 waldreichsten Nationalparks

“Die wenigsten Menschen sind sich darüber im Klaren, welch wichtige Rolle Moose in unserer Natur einnehmen. Sie sind für den Wasserhaushalt in Wald- und Feuchtgebieten mitverantwortlich und leisten als Wasserspeicher unglaubliche Wunder.”

Moos-Experte Roman Türk © Roman Türk Moos-Experte Roman Türk © Roman Türk Univ.-Prof. i. R. Roman Türk, Präsident Naturschutzbund Österreich

Wie funktioniert Moos?

Wie funktioniert Moos?

Eintauchen ins „nordische“ Waldviertel

Drosendorf im Waldviertel ist ein idealer Startpunkt, um sich in einem der Wälder, die die kleine mittelalterliche Stadtgemeinde an der Thaya umgeben, ruhig ein wenig zu verlieren. Die beschauliche Waldwanderung im rauen Norden Österreichs beginnt mit einer Umrundung der Befestigungsmauern.

Von der steilen Felsnase aus, auf der Drosendorf gebaut ist, reicht der Blick weit ins Land hinein. Die Verfärbung dann im Herbst in dieser Gegend gleicht einem leuchtenden Farbenmeer. Nicht selbstverständlich, denn vorwiegend wachsen Fichten im Waldviertel um die Wette – so wie in den meisten Regionen Österreichs.
Wandern im oberen Waldviertel © Waldviertel Tourismus / www.ishootpeople.at Wandern im oberen Waldviertel © Waldviertel Tourismus / www.ishootpeople.at

3 Tipps zum Wandern im Waldviertel

  • Nationalpark Thayatal - Umlaufberg, Niederösterreich © Nationalpark Thayatal / Rainer Mirau Nationalpark Thayatal - Umlaufberg, Niederösterreich © Nationalpark Thayatal / Rainer Mirau
  • Wildkatze in freier Wildbahn © Nationalpark Thayatal / D. Manhart Wildkatze in freier Wildbahn © Nationalpark Thayatal / D. Manhart
  • Mandelstein, Waldviertel © Waldviertel Tourismus / www.ishootpeople.at Mandelstein, Waldviertel © Waldviertel Tourismus / www.ishootpeople.at
  • Morgenlicht © Nationalpark Thayatal / D. Manhart Morgenlicht © Nationalpark Thayatal / D. Manhart
  • Nebel im Thayatal © Nationalpark Thayatal / D. Manhart Nebel im Thayatal © Nationalpark Thayatal / D. Manhart
  • Wandern im oberen Waldviertel © Waldviertel Tourismus / www.ishootpeople.at Wandern im oberen Waldviertel © Waldviertel Tourismus / www.ishootpeople.at

Wildkatzen im Nationalpark Thayatal

Und plötzlich: Ein Knacken im Walddickicht, ein Huschen durch den Blätterboden – das war doch…, war das vielleicht…? Vor mehr als 10 Jahren feierten Naturliebhaber eine Sensation. Wildkatzen hatten sich wieder in den Wäldern des Nationalparks Thayatal angesiedelt.

Aufmerksam und mit offenen Augen durch den Wald zu gehen, zahlt sich hier aus – wenn auch die Chance, einem der scheuen Tiere tatsächlich in freier Natur zu begegnen, recht gering ist. Ganz bestimmt beobachten lassen sich allerdings die beiden Wildkatzen Frieda und Carlo in einem geräumigen Gehege beim Nationalparkhaus. Und wer weiß, was die Waldwanderung noch alles an Überraschungen in freier Wildbahn bringen kann: Seeadler, Kormorane, Fischotter, Biber…, alles ist möglich, im Waldviertel.
Wildkatze in freier Wildbahn © Nationalpark Thayatal / D. Manhart Wildkatze in freier Wildbahn © Nationalpark Thayatal / D. Manhart

3 besondere Erlebnisse im Nationalpark Thayatal

im Wald © Österreich Werbung / Maximilian Salzer im Wald © Österreich Werbung / Maximilian Salzer

Wo kann man in Österreich in den Wald eintauchen

Wildwasser, Wald-Wunder, Holz-Architektur

Bildrechte

Die Österreich Werbung betreibt unter den Hauptdomains <a href="http://www.austria.info" target="_blank">www.austria.info</a> bzw. <a href="http://www.austriatourism.com" target="_blank">www.austriatourism.com</a> Websites, die in erster Linie der Bewerbung Österreichs als Fremdenverkehrsland dienen.