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Fünf Gründe fürs Sonnenskilaufen am Gletscher

Am Vormittag noch im Pulverschnee carven und am Nachmittag in den Badesee springen? In Österreich ist alles möglich – schließlich haben die acht Gletscher bis in den späten Frühling hinein Saison. 
Stundenlanger Spaß im Schnee, wenn im Tal schon die Blumen blühen: Sonnenskilaufen am Gletscher in Österreich hat seinen ganz eigenen Reiz. Hier die fünf besten Gründe, warum man es auf keinen Fall verpassen sollte.
 

Die Saison verlängern

Für echte Ski-Enthusiasten wirkt die Zeit zwischen dem Saisonende und dem nächsten Winter-Opening oft endlos lange. Dabei lässt sie sich ganz einfach verkürzen: Auf den österreichischen Gletschern kann man selbst im Frühling noch herrlich auf Firn carven – und auf dem Mölltaler oder Hintertuxer Gletscher ist sogar das ganze Jahr über Saison. 
 

Sonne tanken 

Nach den Wintermonaten schreien Körper und Seele geradezu nach Licht und Vitamin D? Zeit für einen Orts- und Höhenwechsel, denn auf dem Gletscher ist die Sonne Dauergast. Besonders fein: sich in kurzen Ärmeln vor der Skihütte im Liegestuhl zu räkeln und schon ein wenig für den Sommer vorzubräunen.
 

Mmmmhhhhhhhh!

Regionale Spezialitäten wie die herzhaften Pinzgauer Kasnocken oder die Ennstaler Kasrahmsuppe machen den „Einkehrschwung“ in der Hütte auch für die ausdauerndsten Skifahrer schmackhaft. Vor allem, wenn sie mit viel österreichischem Charme serviert werden. 

 

Das Panorama inhalieren

Sonnenskilaufen auf dem Gletscher ist auch ein Fest fürs Auge: Weit schweift der Blick über die umliegenden Berggipfel, deren weiße Spitzen unter dem satten Blau des Himmels sogar noch eine Spur weißer aussehen. Man fühlt sich so frei und unbeschwert, als hätte man den Alltag einfach unten an der Talstation zurückgelassen. Doch, Moment, hat man ja auch.
 

Schnee in Hülle und Fülle

Während man sich im Tal mitunter fragt, ob Frau Holle vielleicht schon auf Sommerfrische ist, herrscht oben auf dem Gletscher entspannte Schneesicherheit – und das bis in den Juli hinein. Und dann? Heißt es nur noch ein kleines bisschen warten, bis die neue Saison beginnt. Däumchen drehen ist aber selbst in dieser Zeit nicht angesagt: Österreichs Bergwelt bietet nicht nur in Ski-, sondern auch in Wanderschuhen unvergessliche Erlebnisse.

  • Sonnenskilauf © Tirol Werbung / Josef Mallaun Sonnenskilauf © Tirol Werbung / Josef Mallaun
  • Skifahren in Serfaus © Tirol Werbung / Josef Mallaun Skifahren in Serfaus © Tirol Werbung / Josef Mallaun
  • Den Winter genießen © © Österreich Werbung / Zajic Den Winter genießen © © Österreich Werbung / Zajic
  • Bergstation Mölltaler Gletscher © Zupanc Bergstation Mölltaler Gletscher © Zupanc
  • Pitztaler Gletscher, Cafe 3.440 © © Österreich Werbung / Robert Maybach Pitztaler Gletscher, Cafe 3.440 © © Österreich Werbung / Robert Maybach
  • Pitztaler Gletscher, Cafe 3.440 © © Österreich Werbung / Robert Maybach Pitztaler Gletscher, Cafe 3.440 © © Österreich Werbung / Robert Maybach
  • Das Cafe am Pitztaler Gletscher © © Österreich Werbung / Robert Maybach Das Cafe am Pitztaler Gletscher © © Österreich Werbung / Robert Maybach
  • Pitztal, Pitztaler Gletscher, Cafe 3.440 © © Österreich Werbung / Robert Maybach Pitztal, Pitztaler Gletscher, Cafe 3.440 © © Österreich Werbung / Robert Maybach
  • Jazzmusik im Skigebiet Gastein © © Österreich Werbung / Peter Burgstaller Jazzmusik im Skigebiet Gastein © © Österreich Werbung / Peter Burgstaller
Kaunertaler Gletscherbahn © Daniel Zangerl Kaunertaler Gletscherbahn © Daniel Zangerl

Der richtige Sonnenschutz

Vitamin D tanken

Um nicht vor lauter Weiß zu erröten, ist es beim Skifahren extrem wichtig, auf den richtigen Sonnenschutz zu achten. Es gilt: Je höher das Skigebiet, desto intensiver die UV-Strahlung der Sonne und somit auch das Risiko von Sonnenbrand und Hautschäden. Beim Sonnenliegen am Gletscher darf man deshalb die Sonne nicht unterschätzen: Durch den reflektierenden Schnee wirkt das Licht nochmal intensiver. Empfindliche Stellen wie Augen, Lippen, Nase und Ohren sind besonders gefährdet. Am besten trägt man eine halbe Stunde vor dem Skifahren eine wasserfeste Sonnencreme (LSF 30) auf und frischt diese regelmäßig auf. Ist man zusätzlich mit Fettstift und Sonnenbrille ausgestattet, steht dem Sonnentag am Gletscher nichts mehr im Wege.

Pitztaler Gletscher – Ausblick Wildspitze © TVB Pitztal / Daniel Zangerl Pitztaler Gletscher – Ausblick Wildspitze © TVB Pitztal / Daniel Zangerl

Schnee in Hülle und Fülle

Wie entstehen Gletscher?

Gletscher entstehen in kalten und schneereichen Gebieten in denen mehr Neuschnee fällt, als schmilzt. So kann eine immer dickere Schicht entstehen, die durch das Gewicht des Neuschnees zusammengepresst wird. Der Druck verändert die Struktur der Kristalle: Das Volumen des Schnees verringert sich und die leichten Flocken werden zu glatten Eisplättchen. Langsam beginnt der Altschnee zu vergletschern.
In Österreich gibt es acht Gletscher, auf denen man bis in den Frühsommer Skifahren kann - fünf davon liegen in Tirol. Insgesamt umfassen die heimischen Gletscher 17 km³ Eis - das entspricht etwa einem Fünftel des mittleren Jahresniederschlags in Österreich. Die Pasterze am Fuße des Großglockners in Kärnten ist übrigens Österreichs größte „Schneezunge“.

Winter-Openings in Österreich

Saisondaten der Skigebiete in Österreich:

www.bergfex.at

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