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Wachauer Marillenknödel

Das Geheimnis des Wachauer Marillenknödels ist die Fülle: Die „echte“ Marille (Aprikose). Mit diesem Rezept schmeckt der Marillenknödel wie das Original in der Wachau.
Wachauer Marillenknödel © Österreich Test / Wolfgang SchardtWachauer Marillenknödel © Österreich Test / Wolfgang Schardt

Zubereitungszeit: 60 min

  • 260 g Topfen (Quark)
  • 130 g Mehl
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Sauerrahm
  • 100 g zimmerwarme Butter
  • etwas gemahlener Zimt
  • 1 Zitrone
  • 140 g Semmelbrösel
  • Butter
  • Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 400 g kleine reife Marillen (Aprikosen)
  • je Marille/Aprikose 1 Stück Würfelzucker
  • Strohrum
  • Puderzucker

Zubereitung:


Quark über Nacht in einem Sieb abtropfen lassen. Am nächsten Tag mit Mehl, Eiern, Salz, Sauerrahm, Butter und etwas gemahlenem Zimt vermischen. Mit dem Abrieb von 1 Zitrone verfeinern und zu einem geschmeidigen Teig kneten.

Semmelbrösel in Butter rösten. Etwas Zucker dazugeben. 1 Vanilleschote längs halbieren und das Mark auskratzen. Mit den Bröseln vermischen und zur Seite stellen.

Aprikosen (Marillen) waschen und mit einem kleinen Schnitt den Kern entfernen und die Stelle nun mit je 1 Stück Würfelzucker, das mit Strohrum getränkt wurde, befüllen.

Aus dem hergestellten Teig kleine Knödel formen, diese von der Mitte aus etwas flach aufdrücken, ein Stück vorbereitete Marille einlegen, mit Teig umschliessen und in Knödelform bringen.

Die Marillenknödel in kochendes Salzwasser (nur wenig Salz) geben. Temperatur reduzieren und ca. 20 Min. köcheln.

Der Teig muss gar sein, bevor Sie die Knödel mit einem Lochschöpfer behutsam aus dem Wasser heben. Gut abtropfen lassen und in den gerösteten Semmelbröseln drehen.

Mit reichlich Puderzucker bestäuben und heiss servieren.


Dazu passt: Weingut Franz Türk, Eiswein vom Grünen Veltliner, 2012. CHF 32.00, haus-oesterreich.ch


Tipp: Der Marillenknödel (Marille = Aprikose) ist der Inbegriff der Wachau. Und ein Beispiel für die Offenheit der Österreicher gegenüber anderen Kulturen. Schliesslich verbindet die Delikatesse eine ursprünglich chinesische Frucht (Marille) mit einer Pflanze aus Polynesien (Zucker) und einer oberösterreichischen Zubereitungsidee (Knödel). Die EU hat – wie kann es anders sein – auch ihre behördlichen Finger im Spiel. In diesem Fall haben aber die Wachauer Marillenbauern ob der strengen Vorgaben gut lachen. Sie erhielten mit der kontrollierten Ursprungsbezeichnung Wachauer Marille g. U. ein europaweit gültiges Zertifikat, das ihre kostbaren Früchte unter die Besten ihrer Art einreiht.

Leicht nachgekocht mit diesen Videos

Der Marillenknödel ist auch als Hauptspeise vorzüglich

  • Wachauer Marillenknödel © Österreich Test / Wolfgang Schardt Wachauer Marillenknödel © Österreich Test / Wolfgang Schardt

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Rezept: Marillenknödel

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