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Kärnten, Salzburg, Tirol: Nationalpark Hohe Tauern

Der Nationalpark Hohe Tauern zählt zu den grössten Nationalparks Europas. Mit mächtigen Gipfeln wie dem Grossglockner, weiten Gletscherflächen sowie den imposanten Krimmler Wasserfällen ist er ein vielschichtiges Naturwunder.
 
Der älteste und grösste Nationalpark Österreichs erstreckt sich über 1.800 km² in drei Bundesländern. Über 300 Dreitausender, weite alpine Rasenlandschaften, Gletscher und tosende Wasserfälle prägen das alpine Landschaftsbild. Im Nationalpark sind etwa 10.000 Tierarten zuhause. In der Kernzone ist die Natur völlig unberührt von menschlichen Eingriffen. In der Aussenzone herrscht ein harmonisches Miteinander von nachhaltiger Alm-Bewirtschaftung und natürlichem Lebensraum.

Diese einzigartige Welt ist von zahlreichen Wanderwegen durchzogen - das Wanderwegenetz mit Alpinsteigen umfasst rund 4.300 km. Schutzhütten und Jausenstationen sind Stützpunkte für ausgedehnte Touren. Weiters machen 60 Themenwege sowie zahlreiche Ausstellungen die Lebensräume im Nationalpark Hohe Tauern erlebbar. Informationen zu Führungen und Ausstellungen gibt es in den drei grossen Besucherzentren Nationalparkzentrum Mittersill, BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz und Nationalparkhaus Matrei in Osttirol.

In den Hohen Tauern befindet sich ausserdem die Wiege des Alpinismus: Der 3.251 m hohe Ankogel war im Jahr 1761 der erste vergletscherte Alpengipfel, der bestiegen wurde. Heute können Bergsteiger – am besten in Begleitung von Berg- oder Skiführern – auf verschiedenen Routen die Berg- und Eiswelt der Hohen Tauern erklimmen.

Eindrucksvolle Aufnahmen aus dem Nationalpark Hohe Tauern

Durchatmen in der Traumkulisse

In den Ferien sich selbst entdecken: Beim Wandern, Schwimmen oder Velofahren im Nationalpark Hohe Tauern passiert das ganz von allein. Manchmal findet man sein Glück schon, wenn man sich frühmorgens an einen schönen Platz setzt, beobachtet, wie der Tag sich in die Welt tastet – und ihm dabei zuhört.

Komm, setzen wir uns. Für ein paar Minuten, hier vorn, auf den Felsen über dem See. Hörst Du das? Das ist Stille. Stille? Kann man Stille denn hören? Kann man. Wenn man ganz ruhig ist. Vor allem jetzt, früh am Morgen. Stille hört man, wenn man andere Geräusche wahrnimmt, die sonst nicht da sind, das ist das Geheimnis. Wie der Wind durch die Arven streicht. Wie auf der anderen Seite des Sees ein Vogel tschilpt. Wie der Bach über die Steine rauscht, die Bienen summen und aus dem Tal das leise Läuten der Glocken hinaufsteigt. Wie das Land sanft einatmet und wieder aus: Das ist Stille.

Die Hohen Tauern verzaubern vom ersten Moment an 

Wenn es stimmt, dass man sich einigen Gegenden Österreichs am besten mit den Ohren nähert, weil sie einen mit ihrer Optik vielleicht überwältigen: Dann gehört der Nationalpark Hohe Tauern ganz bestimmt dazu. Es gibt in den Alpen nicht viele Orte, an denen das Zusammenspiel von Geologie und Zeit zu solcher himmelsstürmender Grandezza geführt hat. Und ganz bestimmt gibt es nicht viele, die einen vom ersten Augenblick an so bezirzen.

226 Gipfel über 3.000 Meter: Mehr Berg geht nicht

Natürlich kann man den Nationalpark Hohe Tauern ganz sachlich beschreiben: 1.800 Quadratkilometer, verteilt auf Kärnten, Tirol und das Salzburger Land. Mittendrin der Grossglockner, im Westen die Venedigergruppe, im Osten der Hochschober: 226 Gipfel hier sind über 3.000 Meter hoch. Aber was bedeuten schon Fakten in einer Region, in der sich die Traumkulissen aneinanderreihen? In der man beim ersten Blick auf einen Bergsee versteht: So fühlt es sich also an, wenn es heisst, man geniesse den Augenblick.

  • Nationalpark Hohe Tauern - Weisssee © Österreich Werbung / Reinhold Leitner Nationalpark Hohe Tauern - Weisssee © Österreich Werbung / Reinhold Leitner
  • Nationalpark Hohe Tauern - Weisssee © Österreich Werbung / Reinhold Leitner Nationalpark Hohe Tauern - Weisssee © Österreich Werbung / Reinhold Leitner
  • Nationalpark Hohe Tauern - Weisssee © Österreich Werbung / Reinhold Leitner Nationalpark Hohe Tauern - Weisssee © Österreich Werbung / Reinhold Leitner
  • Nationalpark Hohe Tauern - Weisssee © Österreich Werbung / Reinhold Leitner Nationalpark Hohe Tauern - Weisssee © Österreich Werbung / Reinhold Leitner

Wo Österreich nach dem Himmel greift

Solche Orte gibt es viele im Nationalpark Hohe Tauern. Orte, die eine beinahe magische Ausstrahlung besitzen und die Augen öffnen für die Schönheit der Welt. Man kann sie in der atemberaubenden Weisssee-Gletscherwelt finden, hoch oben, wo Österreich nach dem Himmel greift. An der Pasterze mit ihren Eisfeldern, von denen auch an Hochsommertagen ein kalter Hauch hinüberzieht. Es gibt sie in der Leitenkammerklamm, wo sich das Wildwasser seinen Weg durch die Schlucht nach unten bahnt, und auf der Bank oben auf der Wiese, von der aus man Steinböcke beobachten kann. Und die Krimmler Wasserfälle sind sowieso ein Ort, der einem die Sprache verschlägt. Als ob irgendetwas tief in einem drin einen kleinen Glückssalto schlagen würde, so fühlt sich das an.

Die Berge helfen uns, zu verstehen

Doch, das stimmt tatsächlich: Die Berge hier strahlen einen besonderen Zauber aus. Sie geben uns das Gefühl, auf- und durchatmen zu können und das Tosen der anderen Welt eine Zeit lang zu vergessen. Die Berge helfen uns, zu verstehen. Die Erde. Ihre Geschichte. Und manchmal auch ein wenig uns selbst. 

  • Nationalpark Hohe Tauern - Krimmler Wasserfälle © Österreich Werbung / Reinhold Leitner Nationalpark Hohe Tauern - Krimmler Wasserfälle © Österreich Werbung / Reinhold Leitner
  • Nationalpark Hohe Tauern - Krimmler Wasserfälle © Österreich Werbung / Reinhold Leitner Nationalpark Hohe Tauern - Krimmler Wasserfälle © Österreich Werbung / Reinhold Leitner
  • Nationalpark Hohe Tauern - Krimmler Wasserfälle © Österreich Werbung / Reinhold Leitner Nationalpark Hohe Tauern - Krimmler Wasserfälle © Österreich Werbung / Reinhold Leitner
  • Zirbe_Nationalpark Hohetauern © TVB Rauris Zirbe_Nationalpark Hohetauern © TVB Rauris
Naturerlebnis mit Ranger im Nationalpark Hohe Tauern © Österreich Werbung / Peter Podpera Naturerlebnis mit Ranger im Nationalpark Hohe Tauern © Österreich Werbung / Peter Podpera

Unterwegs mit Nationalpark-Rangern

Farne und Moose entdecken, Insekten bestimmen oder Wildtiere bei der Fütterung beobachten: Bei einer Exkursion mit einem Nationalpark-Ranger lädt die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt im Nationalpark Hohe Tauern zum Staunen ein. Die Ranger kennen das grösste Schutzgebiet der Alpen wie ihre Westentasche und geben ihr Wissen weiter. Das ganze Jahr über begleiten sie Besucher jeden Alters mit massgeschneiderten Touren – vom Ausflug ins Tal der Geier bis zum Schneeschuhtrekking.

Darüber hinaus erfassen sie beispielsweise die Pflanzen und Tiere im Nationalpark oder warten die Lehrpfade. Ihre Leidenschaft? Den Gästen die Augen zu öffnen, für die schönsten Plätze und die Geheimnisse der alpinen Wildnis.

Lernen von Nationalpark-Rangern 

Zirbe Nationalpark Hohetauern © TVB Rauris Zirbe Nationalpark Hohetauern © TVB Rauris

Wohltuend für Körper und Geist: Die Arve

Die Arve ist ein Nadelbaum, der unsere Sinne berührt. Seit der letzten Eiszeit in der österreichischen Bergwelt zuhause, beeindruckt sie bis heute mit ihren positiven Eigenschaften. Möbel aus dem gelbrötlichen Arvenholz sind ein Hingucker fürs Auge und tun auch der Gesundheit gut: Eine Nacht im Arvenbett harmonisiert das Wohlbefinden und beruhigt den Herzschlag. Wer die „Königin der Alpen“ in freier Natur bestaunen will, muss hoch hinaus: Die Arve wächst an der oberen Baumgrenze auf bis zu rund 2.500 Metern Seehöhe.

Ausflugstipps zur Arve:

Tiere im Porträt

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  • Gämse_Nationalpark Hohetauern © TVB Rauris Gämse_Nationalpark Hohetauern © TVB Rauris

    Die Gams

    Begabte Felskletterin
    Dünne, an der Spitze gebogene Hörner und eine charakteristische schwarzweisse Fellzeichnung am Kopf: Daran erkennt man die tagaktive Gams auf ihrer Klettertour in den Hohen Tauern. Im Sommer klettert die Gams bis in die unzugänglichsten Gebiete, wo sie ungestört frische Käuter zwischen den Felsennischen hervorzupfen kann. Im Winter zieht es sie jedoch wieder weiter in die Wälder herunter. Mit dem Steinbock teilt sie ihre Abstammung von den Ziegen – sie ist jedoch bedeutend kleiner als ihr Artverwandter.

  • Murmeltier_Nationalpark Hohetauern © TVB Rauris Murmeltier_Nationalpark Hohetauern © TVB Rauris

    Das Murmeltier

    Geselliger Gefährte
    „Schlafen wie ein Murmeltier“: Dieser Spruch verdankt sich dem tiefen, rund halbjährigen Winterschlaf des pelzigen Nagers. Wenn sie nicht gerade schlummern, sind Murmeltiere ausgesprochen sozial und neugierig und lassen sich im Nationalpark Hohe Tauern gerne blicken. Lauert Gefahr, warnen sich die Murmeltiere gegenseitig durch Warnpfiffe vor Feinden.

  • Steinadler_Nationalpark Hohetauern © TVB Rauris Steinadler_Nationalpark Hohetauern © TVB Rauris

    Der Steinadler

    Imposanter Jäger
    Mit scharfen Blick wacht der Steinadler über seinen Horst in der Felswand. Bis zu 360 Brutpaare sind in den österreichischen Alpen angesiedelt. Besonders das grössere Weibchen beeindruckt durch seine stattliche Figur. Die Flügelspannweite von bis zu 230 Zentimetern macht sie zur unangefochtenen Königin der Lüfte.

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Der Nationalpark auf einen Blick

Weitere Informationen und Tipps

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  2. Baden & Wassersport
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  4. Naturpärke in Österreich
  5. Erlebnisregion Donau

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Zu den Pauschalen & Wettbewerben

Ktn/Sbg/T: Nationalpark Hohe Tauern

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