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Klangspuren Schwaz

Ob beim gemeinsamen Pilzesuchen mit zeitgenössischen Komponisten oder auf der traditionellen „Pilgerreise“, die einen Tag lang zu den verschiedenen Spielstätten führt – das Festival für zeitgenössischer Musik geht ungewöhnliche Wege.

Man hätte Friedrich Cerha unter der Gruppe Pilzesucher kaum erkannt. In Anzug und Mokassins stapft er gelassen durchs Unterholz und gibt Auskunft über seine Leidenschaft fürs Pilzesammeln und die Musik. Nachdem genug fürs gemeinsame Mittagessen gefunden ist, geht es noch ins Hotel Grafenast auf 1.330 Meter Seehöhe zum Zithervirtuosen Martin Malaun.

Die Pilzwanderung ist nur eine der ungewöhnlichen Veranstaltungen des Tiroler Festivals für Neue Musik. Tradition hat auch die „Pilgerwanderung“ zum Innsbrucker Dom, während der in Dorf- und Pfarrkirchen Zeitgenössisches erklingt. Auch das Festival wandert traditionellerweise von Ort zu Ort.

Beweglich ist man auch bei der Programmgestaltung: Es gibt Neues, Sperriges und Eigenständiges aus dem weiten Feld zeitgenössischer Musik. Dass die Klangspuren aus dem internationalen Musikgeschehen nicht mehr wegzudenken sind, verdankt sich auch der zehntägigen Veranstaltungsreihe Internationale Ensemble Modern Akademie, die immer in Schwaz abgehalten wird.

www.klangspuren.at

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