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Yoga am Berg

Zum ersten Mountain Yoga Festival haben sich zahlreiche Yogaliebhaberinnen und -liebhaber in St. Anton am Arlberg versammelt, um vier Tage lang unter freiem Himmel Yoga zu praktizieren und die Verbundenheit mit der Natur zu spüren.

Autorin: Anne Steinbach

Das Lachen ist schon von Weitem zu hören. Der Ort füllt sich immer mehr mit sportlich gekleideten Menschen. Denn St. Anton am Arlberg verwandelt sich beim Mountain Yoga Festival in einen Yogatempel – und herabschauende Hunde grüssen ab nun täglich die Sonne. Schon von Beginn an fühlen sich die Yogis,Yoginis und ich in der beschaulichen 2.500-Einwohner-Gemeinde herzlich aufgenommen. So kann man noch besser das geniessen, wozu wir alle hier sind: Yoga und die Berge.

Mit Yoga von 100 auf 0

Der erste Tag beginnt frühmorgens am Bach. Zu einer Zeit, die zwar „yogisch“ gesund erscheint, in den Ferien aber fast schon ein wenig mühsam ist, spazieren wir wie die Ameisen am Bach entlang. Das Plätschern des Wassers wirkt wie eine Meditation. Es lässt einen ein bisschen schreiten, langsamer als normal, und irgendwie auch dösen. „Dieser Kraftort hier wirkt bereits für sich allein und die Dinge kommen klar und schön zusammen. Je weniger man den Ort stört, desto wirksamer kann es letztlich sein“, meint auch die Yogalehrerin Patricia Thielemann. Wir sind eine bunt gemischte Gruppe aus Lifestyle-Yogafans, spirituellen Yogis und jenen, die einen Weg aus dem Alltag hinein in die Entspannung und Gelassenheit suchen. Mit dabei sind Jugendliche genauso wie Junggebliebene und Ehepaare, die sich zusammen ihre Auszeit nehmen möchten und diese in der Besonnenheit der Berge auch finden.
                                          
Eines stellt – trotz der Ruhe – aber alle vor eine ziemliche Herausforderung: die Wahl der passenden Yogapraxis. Das breit gefächerte Programm bietet nämlich unzählige Möglichkeiten. Da wäre etwa das schweisstreibende Spirit Yoga mit Patricia Thielemann aus Berlin, das fortgeschrittene Vinyasa Flow mit Sigrid Pichler aus New York oder die ruhigen Meditationen mit Sandy Duncan aus St. Anton.
Alle Yoga-Liebhaber, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen, kommen hier auf ihre Kosten.

Die Kraft der Berge spüren

  • Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg
  • Yoga am Berg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg Yoga am Berg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg
  • Yoga am Berg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg Yoga am Berg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg
  • Yoga am Berg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg Yoga am Berg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg
  • Yoga am Berg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg Yoga am Berg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg
  • Yoga am Berg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg Yoga am Berg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg
  • Yoga am Berg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg Yoga am Berg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg
  • Yoga am Berg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg Yoga am Berg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg
  • Bergkulisse © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg Bergkulisse © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg
  • Die Natur am Arlberg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg Die Natur am Arlberg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg
  • Yoga am Berg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg Yoga am Berg © Mountain Yoga Festival St. Anton am Arlberg

Die Alp: das bessere Studio

Die Yogamatten fest unter dem Arm verankert, geht es dort hin, wo das Festival seinen Namen her hat: in die Berge, um beim Yoga unter freiem Himmel der Natur so nah wie möglich zu sein. Der zweite Tag beginnt mit Entspannung unter strahlendem Sonnenschein und einer Aussicht, die es in sich hat: Vom „Gampen“ sieht man über die blühenden Alpen weit in das Tal. Im Sommer wirken die Berge durch das satte Grün fast noch magischer als im Winter. Und genau in dieser einzigartigen Kulisse, mit diesen grossen Gestalten vor der Nase Yoga zu machen, hat noch einmal eine ganz besondere Wirkung. Das Gras schmiegt sich wie ein natürlicher Polster mit jeder Yogaübung immer mehr an den Körper an. Die Luft ist frisch und die Sonne kitzelt die 150 Nasen, die hier in der Baum-Position in die Höhe gestreckt werden. Endlich werden die stickigen Yogastudios mit den Neonröhren und Klimaanlagen gegen die Natur ausgetauscht. Ja, Yoga und die Berge, das passt zusammen.

Same time, same station

Vier Tage in St. Anton vergehen wie im Flug. Dem Muskelkater nach zu urteilen, machten wir mehr als 500 herabschauende Hunde und 300 Sonnengrüsse, die auch ein letztes Mal in grosser Runde vor dem Abschied praktiziert werden. So lange, bis sich die neu gefundene Yoga-Familie des Mountain Yoga Festivals St. Anton verabschiedet und wieder in jegliche Himmelsrichtungen heimreist. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht, der Yogamatte im Gepäck und den Mala-Bändern ums Handgelenk sind wir in Gedanken aber schon im nächsten Jahr, wenn es wieder heisst „Offline is the new Luxury“ und St. Anton vom 31.08. bis 03.09.2017 erneut zu einem liebevoll hergerichteten Open-Air-Yogastudio wird. Namaste, St. Anton. Namaste, Mountain Yoga Festival.

So entspannend war das erste Mountain Yoga Festival

Fünf Fragen - Fünf Antworten

Wie funktioniert Yoga eigentlich, was brauche ich dafür und warum summt man dabei ein "Om"?

Yoga ist weit mehr als simples Körperverrenken auf einer Sportmatte: Das Wort selbst bedeutet so viel wie „Vereinigung“ oder „Integration“ und hat seine Wurzeln in Indien. Durch rhythmische Atemübungen, sanfte Bewegungsabläufe oder Meditationen sollen Körper, Geist und Seele in Einklang gebracht werden. Yoga ist ein ganzheitliches System und gilt weder als Religion noch als Sport.

1.: Wer kann Yoga praktizieren?
Das Schöne ist: Jeder kann Yoga machen, egal ob jung, alt, dick oder dünn. Yoga wirkt gegen Rückenschmerzen, Schlaf- oder Durchblutungsstörungen. Je nach Yogaart und Intensität der Übungen kann es andere Effekte haben. Die Asanas, also die ruhigen Yogapositionen, wirken sich etwa auf die Kraft, Flexibilität und den Gleichgewichtssinn aus. Die Muskeln werden trainiert und die Sehnen und Bänder aktiviert. Vielen hilft Yoga aber auch, um nach einem langen Arbeitstag Stress abzubauen.

2.: Wie oft soll man Yoga machen?
Dafür gibt es keine Regel. Yoga kann man so oft machen, wie es einem gut tut. Manche starten schon mit einem Sonnengruss in den Tag und lockern sich mit sanften Übungen. Je öfter man Yoga praktiziert, desto mehr machen sich die positiven Effekte bemerkbar. Am besten hört man voll und ganz auf den Körper – aber bitte nicht auf den inneren Schweinehund hören, der ist nämlich immer fit für die Couch.

3.: Was braucht man fürs Yoga?
Dehnbare, enger sitzende Sportkleidung ist ideal, damit nichts flattert und dadurch stört. Da man Yoga barfuss praktiziert, zieht man zwar keine Schuhe an, Socken wirken sich aber auf den Wohlfühleffekt positiv aus. Dann nimmt man sich noch eine Matte und ein Handtuch und schon kann es losgehen.

4.: Wie passt diese fernöstliche Meditationspraxis zu Österreich?
Man möchte meinen, sie sind wie zwei Welten, die aufeinanderprallen. Aber Österreichs Natur und das fernöstliche Yoga passen ziemlich gut zusammen. Beim Yoga möchte man zur Ruhe kommen, abschalten, sich erden und sich vollkommen auf den Moment fokussieren. Österreichs Alpen bieten die perfekte Kulisse dafür. Bei der klaren Bergluft konzentriert man sich noch leichter auf den Atem, die Sonne grüsst man unter blauem Himmel nochmal lieber und die satten Alpwiesen ersetzen jede Yogamatte. Schön.

5.: Was bedeutet „Om“?
Das gesungene Om läutet jede Yogaeinheit ein und schliesst sie ab. Das O ist der erste Buchstabe des Sanskrit-Alphabets und das M der letzte. Ausgesprochen wird es A U M und steht für die drei Bewusstseinszustände wach, Traum und Tiefschlaf. Das Mantra Om repräsentiert auch das Universum, wo laut Yogaphilosophie alles in rhythmischer Schwingung steht. Durch das Mantra soll unser Bewusstsein darauf fokussieren, dass auch wir in Bewegung und Teil des grossen Ganzen sind.

  • Wer schon jetzt Lust bekommen hat, vom Wohnzimmer aus ein kräftiges „Om“ anzustimmen, der schaut auf yogamehome , dem einzigen Online-Yogastudio Österreichs.

  • Yogafans wählen aus über 500 Videos und stellen sich individuell ihre Yoga-Einheit zusammen und bestimmen Dauer, Level, Yogatechnik. Tauchen Fragen auf, werden diese persönlich von erfahrenen Lehrern beantwortet. Namaste.

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