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    Tutorial zur Schladming-Dachstein-Abfahrt: Fliegen wie ein Vogel

    In Schladming-Dachstein warten zum Saisonabschluss Topspeed und sehr weite Sprünge. Vor allem die Sprünge haben es in sich und unser Skilehrer „rudicarrell“ hat einige Tipps parat, so dass ihr sie erfolgreich landen könnt.

    Nach der langen Strecke in Gastein folgt die kurze und knackige Strecke in Schladming-Dachstein. Diese ist die schnellste in diesem ASG-Winter und es gibt dabei eine große Herausforderung: Sprünge. Und zwar richtig große! Aber keine Panik, die Sprünge sind zwar anspruchsvoll, dafür ist die Strecke in kurzer Zeit bewältigt. Unser Skilehrer „rudicarrell“ hat die Schlüsselstellen bereits ausführlich studiert und liefert nützliche Tipps und Tricks.

    Die Basics

    Bevor wir ins Detail gehen, ein paar Basics zur Strecke:

    • Kurz und heftig: Die Fahrzeit ist mit einer Zeit unter 1:15 Minuten recht kurz gestaltet.
    • In Position bleiben: Es gibt nur zwei Stellen, wo ihr aus der Hocke müsst.
    • Bodenkontakt halten: Die Sprünge sind riesig – wenn ihr diese nicht gut drückt, springt ihr bis in den Wald!
    • Der Ski: Nachdem es kaum Kurven gibt, werden Kanten fast überhaupt nicht gebraucht. 13-2-85 ist für den Ski ein guter Richtwert.

    Ein gemütlicher Start bis zur ersten und einzigen schwierigen Kurve

    Oben weg geht es gemütlich los. Die ersten Kurven müsst ihr einfach rund und gefühlvoll fahren. Dabei stets in der Hocke bleiben und mit der Sprungtaste die Radien eng halten. Bei der Linkskurve nach 15 Sekunden ist eine Welle in der Kurve, die ihr drücken müsst.

    Direkt nach der ersten Zwischenzeit kommt dann eine langgezogene Linkskurve. Für diese müsst ihr etwas ausholen und dann sie aufrecht und so eng wie möglich durchziehen. Wieder mit der Sprungtaste den Radius eng halten. Dazwischen geht ihr kurz in die Hocke, um dann aufrecht auf der Kante den Radius eng zu halten. Wenn ihr durchgehend aufrecht fährt, rutscht ihr nach rund einer Sekunde weg, daher kurz in die Hocke gehen und am Kurvenausgang ganz nah an das Außentor.

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    Erster Sprung und viele, viele Wellen

    Direkt danach kommt der erste der drei großen Sprünge. Schaut, dass ihr die Welle vor dem Sprung bei der Holzhütte gut drückt und versucht den Sprung von rechts weit links anzufahren. Dann gut drücken und in der Mitte der Strecke den Sprung überfahren. Wenn es gut geht, solltet ihr nicht weiter als 20-30 Meter springen. Danach wird die Strecke eng und es folgt ein extrem schneller und enger Weg, der eine Vielzahl an Wellen hat. Diese kann man alle gut drücken, sodass man bis zur zweiten Zwischenzeit überhaupt nicht abhebt. Auch kann man alle diese Wellen durchgehend in der Hocke durchfahren, wenn man die Linie richtig trifft.

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    Die zwei Riesensprünge

    Nun folgt gleich nach der zweiten Zwischenzeit der zweite Sprung. Kurz davor ist noch eine Welle, die man leicht drücken kann. Danach haltet euch wieder gut in der Mitte der Strecke und springt nach rechts über den Sprung. Nachdem dieser in jedem Fall 60 Meter geht, muss die Richtung stimmen, sonst habt ihr nach der Landung keine Chance, das nächste Tor zu erwischen. Nun folgt der schwierigste Teil: Unmittelbar danach folgt ein Sprung, der für Skispringer wie geschaffen ist. Mit der falschen Technik geht es hier über 100 Meter weit. Kurz vor dem großen Sprung ist eine erste Welle, die man drücken kann: Hier muss man schlau fahren! Die erste Welle sollte man ausnahmsweise nicht drücken, dann in der Luft aus der Hocke gehen. So springt man über die Kante des Monstersprungs drüber, geht direkt danach wieder in die Hocke und landet schon nach 40-50 Metern wieder.

    Ab ins Ziel

    So kann man den steilen Hang nutzen, um möglichst viel Schwung für die letzten 20 Sekunden mitzunehmen. Aber Achtung: Auch wenn es nur noch gerade dahingeht, müsst ihr zahlreiche Wellen drücken. Schon direkt im steilen Hang nach dem Monstersprung müsst ihr aufpassen, dass ihr nicht noch einmal abhebt, so solltet ihr 145 km/h erreichen. Direkt bei der letzten Zwischenzeit ist eine fiese Kuppe im Gelände, ihr müsst diese genau drücken, sonst hebt es euch noch einmal aus. Danach gibt es noch eine Vielzahl an kleineren Wellen, die euch noch Geschwindigkeit kosten können. Wenn ihr alles gut trefft, hebt ihr bis ins Ziel gar nicht mehr ab und schwingt unten mit einer neuen Bestzeit ab.

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    Viel Spaß beim Üben wünscht euch rudicarrell!

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