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Neue Ideen sind die Flügel alter Traditionen

Gerade in Österreich werden alte Werte oft durch neue Ideen und kostbaren Erfahrungsschatz von außen erfrischt. Schließlich erstarren Traditionen mitunter, wenn sie sich nicht weiterentwickeln.
Was Traditionen gerade in ländlichen Regionen Österreichs lebendig hält, ist den Interpretationen von innovativen Köpfen zu verdanken. Erstaunliches entsteht aus dieser Mischung an traditionsbewussten Überlieferungen und mutigen Neuerungen der jungen Generationen.
 

So lebendig ist Tradition heute: 3 Beispiele

Österreich, Tradition und Innovation spielen stimmig zusammen: Erfahrung, Neugier und Fingerspitzengefühl schaffen die Balance zwischen gestern und morgen. Und Ideenreichtum, Begeisterung und manchmal auch Mut verwirklichen dann Träume, die vielleicht von der vorigen Generation nie zu träumen gewagt wurden. Tradition als dauerhafter Prozess – angetrieben von Menschen, die ihre individuellen Erfahrungen, Wünsche und Vorstellungen in die Tat umsetzen. 

Drei Beispiele aus dem Salzburger Land, der Steiermark und aus Tirol zeigen, wie lebendig Tradition und Verbundenheit heute sein können. Wir begegnen Menschen, die ihre neuen Ideen konsequent einweben in das, was schon da war. Im Mix entstehen überraschende, spannende und vor allem immer hochwertige Lösungen. Was treibt diese Menschen an? Wie ist ihre persönliche Geschichte?

 

Die etwas andere Brillenmanufaktur in Tirol

Roland Wolf, Gründer von ROLF - Spectacles © ROLF Spectacles Roland Wolf, Gründer von ROLF - Spectacles © ROLF Spectacles

Neueste Technologie trifft altes Handwerk

Roland Wolf: Der Perfektionist

Menschen, die ihre Ideen vehement und erfolgreich verfolgen, haben eine ganz besondere Triebfeder. Davon ist Roland Wolf, einer der Gründer der Tiroler Brillenmanufaktur ROLF überzeugt. Und er selbst ist das beste Beispiel: Seine Leidenschaft sind 100 % Handarbeit, in einer Symbiose aus Natur, Handwerk und modernster Technologie. Das Ergebnis sind Naturbrillen aus Holz, Stein und Horn, die ohne Schrauben und Metall auskommen.

„Das alles schaffen wir, wenn wir jeden Tag extrem dran glauben“, da spricht der Idealist und Visionär. Und einer, der an Perfektion glaubt. Die Formel für den Familienbetrieb könnte lauten: Traditionelles Handwerk mit der neuesten Technik verbinden und nachhaltig handeln.

Tradition nicht ohne Innovation

  • ROLF-Spectacles / Produktion einer Holzbrille © ROLF Spectacles ROLF-Spectacles / Produktion einer Holzbrille © ROLF Spectacles
  • ROLF-Spectacles / SAPPHIRE Holzbrille © ROLF Spectacles ROLF-Spectacles / SAPPHIRE Holzbrille © ROLF Spectacles
  • ROLF Spectacles - das Team der Tiroler Brillenmanufaktur © ROLF Spectacles / Robert Eder (ROLF Spectacles) ROLF Spectacles - das Team der Tiroler Brillenmanufaktur © ROLF Spectacles / Robert Eder (ROLF Spectacles)
  • ROLF-Spectacles / evolved CORNICHE stone glasses © ROLF Spectacles ROLF-Spectacles / evolved CORNICHE stone glasses © ROLF Spectacles
  • ROLF Spectacles - Produktion in der Tiroler Brillenmanufaktur © ROLF Spectacles ROLF Spectacles - Produktion in der Tiroler Brillenmanufaktur © ROLF Spectacles
  • ROLF-Spectacles / Etui aus Holz © ROLF Spectacles ROLF-Spectacles / Etui aus Holz © ROLF Spectacles
  • ROLF Spectacles - Handwerkzeug in der Tiroler Brillenmanufaktur © ROLF Spectacles ROLF Spectacles - Handwerkzeug in der Tiroler Brillenmanufaktur © ROLF Spectacles

Roland Wolf, Gründer von ROLF Spectacles:

  • „Ich will die Veränderung – aber ich will auch, dass was bleibt."
  • „Ich will nicht, dass LKW wegen uns durch die Gegend fahren und dass unser Holz durch die Gegend gefahren wird."
  • „Ich möchte miterleben, wie produziert wird und wie ein Teil von uns komplett und vollkommen gefertigt wird."
  • „Nachhaltig sein können wir, wenn wir nur extrem dran glauben."
ROLF-Spectacles / evolved CORNICHE stone glasses © ROLF Spectacles ROLF-Spectacles / evolved CORNICHE stone glasses © ROLF Spectacles

20 Schafe oder Brillen aus Holz

 „Ich habe nach meiner Zeit bei einer coolen Berliner Brillenmarke überlegt, 20 Schafe zu hüten und von deren Wolle und Milch zu leben.“ Roland Wolf machte weiter mit Brillen – mit Brillen aus Holz! Denn schließlich wollte der Tiroler etwas Neues schaffen. Und Holzbrillen hatte noch niemand. „Das passt perfekt zu meiner Naturverbundenheit, zum guten alten Handwerk und zu meinen Werten.“

Tradition schätzt Roland Wolf, solange Innovation im Spiel ist. Und Nachhaltigkeit stand an oberster Stelle. Deshalb war von Anfang an klar: „Alles, wirklich alles, wird bei uns im Haus produziert. Ich möchte miterleben, wie ein Teil komplett hergestellt wird.“

Leben im natürlichen Kreislauf - Boutiquehotel Wiesergut

Martina und Sepp Kröll, Boutiquehotel Wiesergut in Hinterglemm, Salzburger Land © Boutiquehotel Wiesergut Martina und Sepp Kröll, Boutiquehotel Wiesergut in Hinterglemm, Salzburger Land © Boutiquehotel Wiesergut

Naturstein, Leder und Filz

Martina und Sepp Kröll, Wiesergut: Verzicht ist ein Gewinn

Wo im Jahre 1350 alles mit dem traditionellen Gutshof begann, finden sich heute unbehandelte Hölzer und Naturstein, Leder und behagliche Textilien. Die Architektur ist ursprünglich, archaisch, mit reduzierten Räumen aus Licht, Luft und Natur. „Verzicht ist ein Gewinn“, ist Sepp Kröll überzeugt.

"Unser Designhotel ist für uns ein Ort, den wir lieben und bewahren wollen. Gäste im Gut zu verwöhnen, ist seit langer Zeit unsere Leidenschaft. In Räumen, die einfach und wertvoll zugleich sind. Die Ruhe ausstrahlen, Genuss mit erntefrischen Naturprodukten aus der familiengeführten Landwirtschaft erlauben und Gelassenheit bringen."

Designhotel Wiesergut: „Wir nennen es Glück!“

  • Restaurant Wiesergut im Salzburger Land © Wiesergut / Hari Pulko (Boutiquehotel Wiesergut) Restaurant Wiesergut im Salzburger Land © Wiesergut / Hari Pulko (Boutiquehotel Wiesergut)
  • Boutiquehotel Wiesergut im Salzburger Land © Wiesergut / Hari Pulko (Boutiquehotel Wiesergut) Boutiquehotel Wiesergut im Salzburger Land © Wiesergut / Hari Pulko (Boutiquehotel Wiesergut)
  • Innenhof mit Feuerschale, Boutiquehotel Wiesergut in Hinterglemm im Salzburger Land © Wiesergut / Thomas Kottal (Boutiquehotel Wiesergut) Innenhof mit Feuerschale, Boutiquehotel Wiesergut in Hinterglemm im Salzburger Land © Wiesergut / Thomas Kottal (Boutiquehotel Wiesergut)
  • Innenhof , Boutiquehotel, Designhotel Wiesergut in Hinterglemm im Salzburger Land © Boutiquehotel Wiesergut / Hari Pulko (Boutiquehotel Wiesergut) Innenhof , Boutiquehotel, Designhotel Wiesergut in Hinterglemm im Salzburger Land © Boutiquehotel Wiesergut / Hari Pulko (Boutiquehotel Wiesergut)
  • Kühe auf der Wiese, dahiner das Boutiquehotel Wiesergut im Salzburger Land © Wiesergut Kühe auf der Wiese, dahiner das Boutiquehotel Wiesergut im Salzburger Land © Wiesergut
  • Frische Frühstück im Wiesergut in Hinterglemm im Salzburger Land © Wiesergut / Günter Standl Frische Frühstück im Wiesergut in Hinterglemm im Salzburger Land © Wiesergut / Günter Standl
Frische Frühstück im Wiesergut in Hinterglemm im Salzburger Land © Wiesergut / Günter Standl Frische Frühstück im Wiesergut in Hinterglemm im Salzburger Land © Wiesergut / Günter Standl

Ideen mit Erdung

Holzofenbrot und Marmeladen von der Mama

Sepp Kröll ist ein Mensch mit Bodenhaftung, wie er sich selbst beschreibt. Diese Art von Erdung ist die Basis seines Tagwerks und seiner Ideen: „Ich schau’ mir mit meinen Tieren den Sonnenaufgang an. Im Hotel lebe ich dann mein Gefühl für unsere Gäste.“

In ihrem Designhotel Wiesergut in Hinterglemm bieten Sepp und Martina Kröll „legeren Luxus in den Bergen“, mit Butter und Marmeladen von der Mama, eigenen Wildkräutern und Gemüse sowie handgemachtem Holzofenbrot. „Alles kommt von uns oder aus unserer Ideenwelt. Auch die eigene Keramik und die mundgeblasenen Wein- und Wassergläser.“

“Ich bin begeisterter Bauer!”

Sepp Kröll, Wiesergut © Wiesergut Sepp Kröll, Wiesergut © Wiesergut Sepp Kröll, Boutiquehotel-Besitzer Wiesergut

Strandcafé: Das 50er-Jahre-„Badehaus“ am See

Kathi und Peter Beuchel am Altausseer See © Peter Beuchel / Strandcafé / Altaussee Kathi und Peter Beuchel am Altausseer See © Peter Beuchel / Strandcafé / Altaussee

„...insgesamt sitzt man viel zu wenig am See.“

Fingerspitzengefühl, Erfahrung und Neugier

Neu einsteigen, sich trauen, Impulse aus fremden Branchen aufnehmen, Trends individualisieren und abwandeln, Traditionen nutzen – so könnte die Kurzbeschreibung von Kathi und Peter Beuchel lauten, wenn es um ihr Konzept geht, das sie seit wenigen Jahren in ihrem Strandcafé umsetzen.

An einem der schönsten Plätze Österreichs, am tiefblauen Altausseer See in der Steiermark, liegt das Holzhaus, das behutsam und feinfühlig zu einem Restaurant mit gemütlicher Holzterrasse umgebaut wurde. Ursprünglich ein Badehaus aus den 50er-Jahren, das nun von der 3. Generation wachgeküsst wurde.

In der Seele schwingt der See immer mit

  • Blick aus dem Appartement "Hideaway" zum Altausseer See © Österreich Werbung / Ulli Cecerle-Uitz Blick aus dem Appartement "Hideaway" zum Altausseer See © Österreich Werbung / Ulli Cecerle-Uitz
  • Altausseer See in der Steiermark © Österreich Werbung / Ulli Cecerle-Uitz Altausseer See in der Steiermark © Österreich Werbung / Ulli Cecerle-Uitz
  • Strandcafé am Altausseer See © Österreich Werbung / Ulli Cecerle-Uitz Strandcafé am Altausseer See © Österreich Werbung / Ulli Cecerle-Uitz
  • Kathi und Peter Beuchel am Altausseer See © Peter Beuchel / Strandcafé / Altaussee Kathi und Peter Beuchel am Altausseer See © Peter Beuchel / Strandcafé / Altaussee
  • Blick auf die Terrasse des Strandcafé am Altausseer See in den 50er-Jahren © Peter Beuchel / Strandcafé / Altaussee Blick auf die Terrasse des Strandcafé am Altausseer See in den 50er-Jahren © Peter Beuchel / Strandcafé / Altaussee
  • Strandcafé am Altausseer See in der Steiermark © Peter Beuchel / Strandcafé / Altaussee Strandcafé am Altausseer See in der Steiermark © Peter Beuchel / Strandcafé / Altaussee

Peter Beuchel, Wirt im Strandcafé Altaussee:


  • "Tradition ist ein kontinuierlicher Prozess."
     

  • "Das Erfolgsrezept: 2 Quereinsteiger, Familienbetrieb in 3. Generation, das Natur-Juwel Altausseer See, frischester Fisch, bester Wein."
     

  • "Unser Motto, um Tradition neu zu interpretieren: Mach es so, dass du dich wohl fühlst!"
     

  • "Was uns antreibt? Der Austausch mit spannenden Menschen in einer einzigartigen Umgebung."
     

Zwischen Tradition und Neuerung: 5 Beispiele aus Österreich

Neue Impulse beleben alte Traditionen

Statt schnelllebiger Trends investieren Menschen viel Herzblut, um ihre Ideen umzusetzen.

So wie Alois Gölles aus der Steiermark: Bereits in dritter Generation betreibt die Familie Gölles Obstbau in Riegersburg für edle Brände.

Neue Impulse beleben alte Traditionen

Statt schnelllebiger Trends investieren Menschen viel Herzblut, um ihre Ideen umzusetzen.

So wie Alois Gölles aus der Steiermark: Bereits in dritter Generation betreibt die Familie Gölles Obstbau in Riegersburg für edle Brände.

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