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Kaiserschmarrn

Die österreichisch-ungarische Monarchie mag noch so viele Völker unter ihrem Doppeladler vereinigt haben – bei der Speisenauswahl zeigte sich Kaiser Franz Joseph sehr bodenständig und regionsbezogen. Neben, oder besser gesagt nach gekochtem Rindfleisch liebte er einfache Teigmassen aus Eiern, Mehl, Milch und ein wenig Zucker, wie etwa beim flaumigen Kaiserschmarrn.
Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Vanilleis © Österreich Werbung / Andreas JokutiKaiserschmarrn mit Apfelmus und Vanilleis © Österreich Werbung / Andreas Jokuti

für 4 Portionen

  • Zutaten
  • 240 g glattes Mehl
  • ½ l Milch
  • 8 Eier
  • Salz
  • 5 EL Kristallzucker
  • Butter, Öl
  • Rosinen nach Belieben
  • Zwetschkenröster
  • ca. 1kg Zwetschken
  • ca. 150 g Zucker
  • Gewürznelken, Zimtrinde
  • Saft einer halben Zitrone

Zubereitung Kaiserschmarrn

Milch, Mehl, eine Prise Salz glatt rühren.Eier dazu geben und langsam mit dem Schneebesen unterheben, nicht mehr schlagen! Pfanne mit etwas Öl erhitzen, Teig einlaufen lassen und bei mäßiger Hitze backen, wenn er goldgelb ist, wenden und fast fertig backen. Mit Zucker bestreuen, Butter zugeben, Teig nun mit zwei Gabeln in Stücke zerreißen und nochmals etwas anrösten. Wer mag, gibt Rosinen dazu. Nach Belieben mit Puderzucker garnieren und mit Kompott oder Zwetschgenröster servieren. Das „Revolutionäre“: Der Kaiserschmarren wird flaumig – ganz ohne aufwändiges Eischnee-Schlagen.

TIPP
Machen Sie zwei Backdurchgänge, sonst wird der Teig zu dick und ist innen nicht ganz durch.
 

Die Zwetschken

Die Zwetschken waschen halbieren und entkernen. Die Hälften mit ein bisschen Wasser, Gewürznelken, der Zimtrinde und Zucker einkochen bis sie weich sind. Mit Zitronensaft und eventuell noch etwas mehr Zucker abschmecken.

Klassischerweise wird der Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster serviert, aber auch mit Marillenröster, Apfelmus oder Vanilleeis ist er sehr beliebt.

„So schmeckt Österreich“ – Alexa kocht

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  • Flaumiger Kaiserschmarrn © Zell am See-Kaprun Tourismus GmbH / Nikolaus Faistauer Flaumiger Kaiserschmarrn © Zell am See-Kaprun Tourismus GmbH / Nikolaus Faistauer

Legende der Namensherkunft "Kaiserschmarrn"

Eine der Legenden der Herkunft besagt, dass der Hof Pâtissier des Kaisers eine Süßspeise für die Kaiserin Elisabeth kreirt haben soll. Wie allseits bekannt, war die Kaiserin allerdings sehr firgurbewusst, so sollte es ein besonders leichtes Gericht aus Palatschinkenteig werden. Als die Kaiserin das Gericht verschmähte soll Kaiser Frank Josef mit dem Worten "Na geb' er mir halt den Schmarren her, den unser Leopold da wieder z'sammenkocht hat“ eingesprungen sein.

Nach einer weiteren Geschichte soll dem Kaiser das Gericht auf einer Hütte nach einer Jagd aufgtischt worden sein und weil es ihm so gut schmeckte, hat er es kurzerhand "Kaiserschmarrn" genannt.

Da sich alle Geschichten um Kaiser Frank Josef ranken, dürfte der Kaiserschmarrn im 18. Jahrhundert in Österreich erfunden worden sein.

Das Wort "Schmarrn" wird in Österreich übrigens nicht nur für Süßspeisen verwendet, sondern es ist auch ein Ausdruck der Geringschätzung. Es wird umgangssprachlich auch im Sinne von "Unsinn" verwendet. 

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