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Sicherheit in den Bergen im Sommer

Im Urlaub sind die Berge ein Erholungs- und Erlebnisraum, der neben viel Spaß auch Gefahren bergen kann. Mit diesen 10 Tipps für die Sicherheit in den Bergen, wird jede Wanderung zu einem entspannten Naturerlebnis. 

 

Für Ihren Bergurlaub mit Kindern in Österreich

1. Wohin in den Bergen?

Ob zu zweit oder mit der ganzen Familie, eine Wanderung muss gut geplant sein. Man kann sich vor Ort in den Tourismusinformationen oder auch im Hotel beraten lassen, welche Wanderungen für die jeweilige Situation und Kondition passend sind. Auch online, auf den Webseiten der Regionen, gibt es mittlerweile Karten zum Downloaden und Tipps für kurze oder längere Routen. Für unerfahrene Wanderer gilt es, längere Wanderungen im Alleingang zu vermeiden. Im Fall eines Absturzes oder der Orientierungslosigkeit kann eine Begleitperson oft lebensrettend sein. 

2. Wetter beachten

Das Wetter vor dem Aufbrechen zu checken, ist extrem wichtig. Die Wetterlage am Berg kann eine komplett andere sein als im Tal. Vor allem ändert sich das Wetter in anderen Höhenlagen besonders schnell, sodass man plötzlich im Nebel steht oder ein Gewitter auf sich zukommen sieht. 
Der Deutsche und auch Österreichische Alpenverein, wie auch verschiedenen andere Wetterseiten, bieten spezielle Bergwetterkarten an. Man ist auch gut beraten, sich an Einheimische vor Ort zu wenden bevor man aufbricht. 

3. Passendes Schuhwerk

Festes Schuhwerk ist unerlässlich am Berg. Viele Unfälle entstehen durch Ausrutschen und Stolpern. Wanderschuhe schützen den Fuß und man hat vor allem eine bessere Trittsicherheit bei Nässe oder losem Untergrund. Hier gilt es besonders darauf zu achten, dass man eine rutschfeste Profilsohle hat, und der Schuh gut passt. Gerade bei weiteren Wanderungen sollte der Schuh leicht und wasserdicht sein.

4. Auf gekennzeichneten Wegen bleiben

Abseits von gekennzeichneten Wegen steigt das Risiko von Orientierungslosigkeit und Absturz. Abkürzungen gilt es zu vermeiden: Sollte sich das Wetter plötzlich ändern, weiß man sehr schnell nicht, mehr wo man ist, und kann es im Zweifel auch Rettungskräften schwer beschreiben. 

5. Ausrüstung

Regen- Kälte- und Sonnenschutz sind wohl neben dem passenden Schuhwerk die wichtigste Ausrüstung. Je nach Wetterlage sollte man auch ausreichend Flüssigkeit und ebenso ein kleines Erste-Hilfe-Paket mitnehmen. Es gibt bestimmt viele Situationen im Urlaub, in denen man das Handy gerne mal zu Hause lässt, aber die Wanderung sollte keine davon sein. Vor dem Aufbruch noch den Akku laden, das kann im Notfall Leben retten. Insgesamt ist es aber besser, nicht zu viel Gewicht mit sich zu tragen, mit einem schweren Rucksack ermüdet man schneller und verliert dadurch Konzentration, so entsteht erhöhte Unfallgefahr.  

6. Telefonnummern für Notfälle in Österreich

Trotz aller Vorsicht sind Unfälle nicht zu 100% zu vermeiden. Im Fall der Fälle sollte man also die gängigen Notrufnummern bereit haben.
Der Euro-Notruf 112 funktioniert auch in Österreich und stellt die Verbindung zur nächstgelegenen Polizeistelle her. Der Alpin-Notruf lautet 140 in Österreich. Alle Notrufnummern funktionieren auch wenn man kein Mobilfunktnetz in den Bergen hat, in dem Fall das Handy ausschalten, wieder einschalten und statt der Pin-Nummer den Euro-Notruf eingeben. Wichtig ist aber ein voller Akku! Das Handy unbedingt vor der Wanderung laden und währenddessen vor Kälte schützen. Sonst kann man weder einen Notruf absetzten noch von Suchtrupps geortet werden.

Für den Fall das kein Mobiltelefon vorhanden ist um Hilfe zu holen, kann ein Alpines Notsignal abgesetzt werden: Alle zehn Sekunden ein sichtbares oder hörbares Zeichen geben (Rufen, Licht, ...) - eine Minute lang, dann eine Minute Pause machen und die Signale wiederholen. 

7. Vorsicht bei Selfies

Was nach einem Scherz klingt, ist leider jedes Jahr für sehr viele bittere Realität. Immer wieder stürzen jungen Menschen ab, weil sie versuchen, das beste Bild zu machen. Es ist am Berg jederzeit Vorsicht geboten, ein falscher Tritt oder auch nur ein Stolpern kann schon zu schweren Verletzungen oder Abstürzen führen. 

8. In den Bergen mit Kindern

Kinder wollen die Natur spielerisch entdecken und brauchen Abwechslung. Lange Touren, die Konzentration über längere Strecken bedürfen, sind für Kinder ungeeignet. Bei engen Passagen, auf denen Absturzrisiko besteht, sollte immer ein Erwachsener ein Kind betreuen. Insgesamt gibt es in Österreich sehr viele Erlebnisse am Berg zu entdecken, die speziell auf die Bedürfnisse von Familien ausgerichtet sind. Dafür haben wir hier ein E-Book mit nützlichen Tipps zum Thema Bergurlaub mit Kindern in Österreich.

9. Vorsicht mit Tieren

Man hört immer wieder von Unfällen mit Kühen oder Stieren und Wanderern. Die Ursache liegt oft darin, dass Muttertiere ihre Jungtiere beschützen wollen, besonders häuftig passiert das, wenn ein Hund einen Wanderer begleitet. Hunde werden von Kühen oft als Gefahr gesehen.  Aber auch Kinder sollten nicht die Nähe von Kälbern suchen. Grundsätzlich gilt es, sich in der Nähe von Weidetieren ruhig zu verhalten, so viel Abstand wie möglich zu halten und Drohgebärden von Kühen ernst zu nehmen. 

10. Respekt vor der Natur und der Umwelt

Zum Schutz der Natur bedarf es nicht viel und jeder kann dazu beitragen, dass wir die Schönheit noch weiter genießen können. Keinen Abfall liegen lassen, keinen unnötigen Lärm machen, um Wild- und Weidetiere nicht aufzuschrecken. Keine Pflanzen ausreißen und Schutzgebiete respektieren.


Viele Spaß bei Ihrem nächsten Bergabenteuer.

Entdecken Sie hier die schönsten Touren und alles rund um das Thema Wandern in Österreich.


 

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