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Entdeckungsreise in Österreichs Städten

Im Zeichen der Architektur, der Backkunst oder der urbanen Superlative: Österreichs Metropolen bieten stets neue Facetten für eine spannende Entdeckungsreise.

Bregenz Oberstadt © Curt Huber

Salzburgs Architektur entdecken

Mit speziellen Entdeckertouren führen Guides der Initiative Architektur Salzburg interessierte Besucher zu den Bauten, wo die Stadt ihr facettenreiches Gesicht besonders eindrucksvoll zeigt. Dabei stehen zwei Varianten zur Auswahl: Bei der Altstadt-Tour erkunden Besucher zu Fuß ausgewählte Bauten im Bereich des Weltkulturerbes – darunter das Mozarteum des Münchner Architekten Robert Rechenauer, der Makartsteg, entworfen vom Salzburger Architektenduo Sailer & Lang sowie das ICT&S Center der Universität Salzburg, erbaut nach den Skizzen der Salzburgerin Ursula Spannberger.

Bei der Stadt-Tour geht´s gemütlich im Kleinbus zu markanten Gebäuden im weiteren Stadtgebiet, etwa dem Heizkraftwerk Mitte von Bétrix & Consolascio und Eric Maier aus Zürich oder dem imposanten Hangar 7, dessen Entwürfe aus der Feder von Volkmar Burgstaller aus Salzburg stammen. Auf Anfrage lassen sich auch Land-Touren buchen, die Objekte in der näheren und weiteren Umgebung der Stadt zum Ziel haben. Wer eine Architekturführung durch Salzburg unternehmen möchte, meldet sich zwei Wochen im Voraus an. Die Altstadt-Tour findet in Gruppen von 15 Personen statt, die Stadt-Tour mit sieben Personen. Die Architekturführungen sind jeweils für eine Dauer von ca. 2,5 Stunden konzipiert, Start- und Zielpunkt ist der Bus-Terminal Mirabellplatz – St. Andrä Kirche.


Linz von oben bestaunen

Beim „Höhenrausch“ über die Dächer von Linz spazieren oder einen animierten Rundflug durch die Hauptstadt und das gesamte Donautal unternehmen: Wer die Stadt Linz von oben betrachtet, entdeckt neue Facetten einer vermeintlich bekannten Umgebung. Bis 14. Oktober lässt der Höhenrausch.3 unter dem Motto „Die Kunst der Türme“ über die Dächer der Stadt blicken. Beim Ausblick vom 30 Meter hohen Aussichtsturm aus Tannenholz erspähen Besucher bisher unbekannte Winkel. Der 15 Meter hohe Bambusturm des taiwanesischen Künstlers Wen Chih Wang ist ein kontemplativer, nach innen gerichteter, lichtdurchfluteter Raum aus Bambusgeflecht, der in der Nacht von innen beleuchtet ist. Auch die sakralen Türme der Ursulinenkirche sind in den Rundgang integriert und über Holzbrücken zugänglich. Außerdem führt der „Höhenrausch“ zu zwei modernen „Energietürmen“, die durch ihr aus Stahl geformtes Skelett wie Skulpturen wirken und auf der überspannten Stellfläche zum Verweilen einladen. Nur wenige hundert Meter weiter verleiht das Ars Electronica Center seinen Besuchern Flügel und lässt sie im „Deep-Space“, einem Projektionsraum, mit einer neuen Installation die Vogelperspektive einnehmen. Die überdimensionalen Bilder an Wänden, Boden und Decke machen nicht nur auf das eine oder andere Detail der Stadt aufmerksam, sondern nehmen die Gäste auch mit auf einen animierten Rundflug durch das gesamte Donautal. Dank des Filmemachers Erich Pröll, bekannt aus den Universum-Dokumentationen, lernen die Gäste dabei überraschend neue Perspektiven kennen.


Die süßen Seiten von Wien verkosten

Naschkatzen haben in Wien die Qual der Wahl: An vielen Ecken laden neue Kuchenläden zum Besuch, wo meist Quereinsteiger aus der Kreativszene ihre hausgemachten Cupcakes, Tartes und Brownies verkaufen. Sie bieten die moderne Ergänzung zur hohen Mehlspeisenkunst der Wiener Küche und überzeugen mit dem Charme des Selbstgemachten.

Zum Genuss frischer Cupcakes bitten zwei Geschäfte im achten Bezirk sowie eine Filiale im mumok. Eine ehemalige Grafikdesignerin kredenzt etwa im Cupcake in der Albertgasse neben süßen Klassikern wie Schoko-Mousse-Cupcakes auch pikante Varianten für ihre Gäste. Passend zu den kunstvoll verzierten Kuchen ist auch das Ambiente, das mit seiner rosa und weißen Einrichtung wie eine Puppenstube anmutet. In der opulenten, barock wirkenden Cupcake-Manufaktur im 9. Bezirk gibt es neben diesen Mini-Törtchen mit Creme-Verzierung auch „Cake-Pops“: kleine Kuchenpralinen auf einem Stäbchen, die wie ein Lollipop aussehen.

Im charmanten Kuchenladen Fett+Zucker in der Nähe des Karmelitermarkts nehmen die Gäste auf Retromöbel vom Flohmarkt Platz, um Apfelstreuselkuchen und Bananenbrot zu vernaschen. Bei 12 munchies am Aumannplatz im 18. Bezirk nehmen Besucher zwischen Möbeln aus den 1950er und 1960er Jahren Platz, um Muffins, Brownies und Tartes zu verkosten. Auch im fünften Bezirk lässt sich der Spaziergang zu Wiens süßen Schätzen fortsetzen: Von Makronen über kleine Törtchen bis Eclairs reicht das verführerische Angebot bei Rori’s Finest Sweets in der Pilgramgasse.


Innsbruck zum Gruseln

Alten und neuen Geistergeschichten sind Besucher in Innsbruck auf der Spur, wenn sie die Stadt bei einer Themenführung von ihrer gruseligen Seite entdecken. Bei der ebenso informativen wie unterhaltsamen Führung gehen sie dem Wahrheitsgehalt einiger Sagen rund um Riesen in Tirol auf den Grund, lernen angebliche Zaubermittel zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit kennen und lassen sich über die Geschichte der Hexenverbrennungen in der Region unterrichten. Weitere Begleiter auf der sagenhaften Reise durch Tirols Landeshauptstadt sind beispielsweise die Riesen Haymon und Thyrsus und das „Hahnekikerle“ ebenso wie historische Persönlichkeiten von Paracelsus über Kaiserin Maria Theresia bis hin zum Tiroler Freiheitskämpfer Joachim Haspinger. Dabei statten die Gäste einigen verwunschenen Häusern und Schauplätzen gruseliger Geschichten in der Innsbrucker Altstadt ebenso wie dem gegenüberliegenden Stadtteil Hötting einen Besuch ab.

Die gruselige Stadttour lässt sich bei Fremdenführer Alexander Ehrlich oder bei seiner Kollegin Barbara Ammann buchen. Um Voranmeldung wird gebeten.
AHRE Austria Guide


Kuriositäten in Bregenz auf der Spur

Nur 57 cm ist sie breit, die angeblich schmalste Hausfassade Europas. Das  Häuschen in der Kirchstraße 29 bestaunen Besucher in Bregenz  zusammen mit anderen Superlativen und Kuriositäten bei einer Stadttour. Da berichtet der Fremdenführer Walter Gohli aus der Geschichte und der Gegenwart der Landeshauptstadt und führt seine Gäste auf einem Spaziergang vom Ufer des Bodensees bis hinauf in die Altstadt.

Auf dem Programm steht etwa ein Rundgang auf der Seebühne entlang der größten und längsten Promenade am Bodenseeufer zum Hafen, wo die Hohentwiel vor Anker liegt – Sie ist das einzige noch betriebene Dampfschiff und zugleich das älteste, immer noch verkehrende Passagierschiff auf dem Bodensee. Gleich daneben lässt sich das größte Schiff, die Sonnenkönigin, besichtigen: Das Eventschiff, auf dem bis zu 1.000 Passagiere Platz finden, zählt zu den größten Fahrgastschiffen auf mitteleuropäischen Binnengewässern. Nur einen Steinwurf entfernt begegnet Besuchern die älteste Badeanstalt am Bodensee, die „Milli“, die schon seit 1825 zum Planschen und Schwimmen lädt.

Die Führung kostet insgesamt 85 Euro, der Betrag wird auf die Teilnehmer aufgeteilt. Termine sind individuell zu vereinbaren. Treffpunkt ist beim Tourismusbüro Bregenz in der Rathausstraße.