Bereits im 5. Jahrhundert vor Christus wurde rund um den Dürrnberg, der heute neben Hallstatt im oberösterreichischen Salzkammergut den wichtigsten Fundort keltischer Gräber und Gegenstände in Mitteleuropa darstellt, mit Salz gehandelt. Die ostalpinen Salzlagerstätten bildeten die Basis für den materiellen und kulturellen Reichtum der Kelten.
Das Keltenmuseum Hallein vereint sämtliche seit 1949 am Dürrnberg zutage geförderten Grabfunde auf 3000 m² Ausstellungsfläche. Thematisch gruppiert in die Bereiche „prähistorischer Salzabbau“ und „keltische Siedlungen am Dürrnberg“ illustriert die mit dem Österreichischem Museumsförderungspreis ausgezeichnete Schau Leben, Arbeit und Kunstfertigkeit des ersten prägenden Kulturvolks Europas.
Prunkstück der Ausstellung ist die Grabausstattung eines keltischen Stammesführers, der samt Streitwagen in einer hölzernen Kammer bestattet worden war und 1959 unversehrt gehoben wurde. Das absolute Highlight ist die 2.500 Jahre alte, keltische Schnabelkanne.
www.keltenmuseum.at

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