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Keltenmuseum Hallein

Nach dem Golde drängt, am Golde hängt doch alles… Dass das Objekt der Begierde im Salzburger Raum aber nicht metallen, sondern weiß war und welche Auswirkungen das Salz auf die kulturelle Entwicklung in der Eisenzeit hatte, belegt das Keltenmuseum in Hallein auf eindrucksvolle Weise.

Keltenmuseum Hallein © Keltenmuseum Hallein

Bereits im 5. Jahrhundert vor Christus wurde rund um den Dürrnberg, einem der wichtigsten Fundorte keltischer Gräber und Gegenstände in Mitteleuropa, mit Salz gehandelt. Die ostalpinen Salzlagerstätten bildeten die Basis für den materiellen und kulturellen Reichtum der Kelten.

Das Keltenmuseum Hallein vereint die auf dem Dürrnberg zutage geförderten keltischen Grabfunde. Thematisch gruppiert in verschieden Themenbereiche illustriert die mit dem Österreichischem Museumsförderungspreis ausgezeichnete Dauerausstellung Leben, Arbeit und Kunstfertigkeit des ersten prägenden Kulturvolks Europas. Prunkstücke der Ausstellung sind die 2.500 Jahre alte keltische Schnabelkanne und die Grabausstattung eines keltischen Stammesführers, der samt Streitwagen in einer hölzernen Kammer bestattet worden war und 1959 unversehrt gehoben wurde.

Darüber hinaus sind im Keltenmuseum zahlreiche Objekte zur Geschichte des Salzbergbaues auf dem Dürrnberg und zur Geschichte Halleins zu sehen.

www.keltenmuseum.at

Salzgewinnung in Hallein