Wien ist besonders bekannt für seine großen, berühmten Museen und Sammlungen. Jedoch bietet die Bundeshauptstadt auch eine Vielfalt an kleinen und außergewöhnlichen Ausstellungen und Museen.
Pathologisch-anatomische Sammlung
Der sogenannte "Narrenturm" wurde im Jahr 1784 unter Kaiser Joseph II als erstes psychiatrisches Krankenhaus Europas erbaut. 1869 wurde der Anstaltsbetrieb eingestellt, seit 1971 ist hier die Pathologisch-anatomische Sammlung untergebracht, die mit etwa 45.000 Objekten heute als weltweit größte Sammlung pathologischer Präparate gilt.
www.nhm-wien.ac.at
Sigmund Freud-Museum
Mehr als 65.000 Besucher zieht es jährlich zur berühmten Adresse Berggasse 19. In dem Haus aus der Gründerzeit lebte einst der renommierte Arzt und Begründer der
Psychoanalyse, ehe er 1938 vor den Nationalsozialsten fliehen musste. Mit Hilfe seiner jüngsten Tochter, Anna Freud, wurden Anfang der 70-er Jahre die ehemaligen Arbeits- und Wohnräume für das Sigmund Freud Museum mit originalen Einrichtungsgegenständen bestückt. So können Besucher nun das authentische Wartezimmer in der früheren Praxis erleben. Ausgewählte Stücke aus Freuds privater Sammlung sowie persönliche Gegenstände eröffnen Einblicke in Freuds kulturelles Umfeld und geben Hinweise, wie es zur Entstehung der Psychoanalyse kam.
www.freud-museum.at Bestattungsmuseum
Mit 1000 Objekten bietet es einen
weltweit einzigartigen Gesamtüberblick über Totenkult und Bestattungsrituale, die Bundeshauptstadt Wien bildet dabei den Schwerpunkt. Die Thematik Sterben und Tod wird anhand der gezeigten Exponate in pietätvoller Weise als kulturelle Drehscheibe des Vergänglichen präsentiert und ein nachvollziehbarer Übergang zum heutigen Totenkult geschaffen.
www.bestattungsmuseum.at
Alt Wiener Schnapsmuseum
Der Betrieb wird seit 5 Generationen von der Familie Fischer geführt, die mit diesem Museum einen Einblick in die Tradition des Destillerie-Handwerks und in die Chronik einer bürgerlichen Familie gewährt. Schon beim Betreten des "Comptoirs" mit seiner Täfelung aus dem ehemaligen Hotel Krantz-Ambassador und der alten Büroeinrichtung fühlt sich der Besucher in die Zeit der Monarchie versetzt.
www.schnapsmuseum.com
Kriminal Museum Wien
In einem der ältesten Häuser der Leopoldstadt, dem sogenannten "Seifensiederhaus" ist das Wiener Kriminalmuseum, vereinigt mit dem traditionsreichen Museum der Bundespolizeidirektion Wien (ehem. k.k. Polizeimuseum) untergebracht. In zwanzig Räumen wird dem Besucher die Geschichte des Justiz- und Polizeiwesens sowie der Kriminalität vom späten Mittelalter bis heute nahegebracht.
www.kriminalmuseum.at
3. Mann Museum
Das "Dritte Mann Museum" ist eine private Sammlung, die sich ganz dem 1948 in Wien gedrehten Filmklassiker "Der dritte Mann" widmet. 13 Räume illustrieren anhand von Originalen und Dokumenten den internationalen Erfolg des Films und das Leben im Nachkriegs-Wien. Das Museum versteht sich als Hommage an Graham Greene, Carol Reed, Orson Welles, Joseph Cotten, Alida Valli, Trevor Howard, Anton Karas, Paul Hörbiger und natürlich Harry Lime.
www.3mpc.net
Madame Tussauds Wien Eine Melange aus Berühmten und Berüchtigten präsentiert „Madame Tussauds“ auch in Wien. Unter den Wachsfiguren sind internationale und österreichische Prominente aus den Bereichen Film, Fernsehen, Sport, Politik, Musik und Geschichte vertreten. Faszinierend realistische Kopien prominenter Persönlichkeiten finden sich dabei in speziell erschaffenen interaktiven Kulissen wieder, die in der Wiener Dependance einen besonderen Stellenwert einnehmen. Ob ein Intelligenztest gegen Albert Einstein, das Dirigieren des Donauwalzers mit Johann Strauß, mit Heinz Fischer ans Rednerpult oder Elferschießen gegen Hans Krankl – mehr als 2.000 m² Family-Entertainment erwartet die Besucher auf den drei Ebenen des Hauses.
www.madametussauds.com/wien
Wiener Schuhmuseum
Die Sammlung zeigt seltene Exponate aus verschiedenen Jahrhunderten, wie die Reitstiefel von Kaiser Franz Joseph oder jene Fußballschuhe, in denen die Wiener Kicker-Legende Matthias Sindelar in den 1930er-Jahren Tore für Österreichs „Wunderteam“ erzielte. Der zünftige „Großglockner“-Bergschuh ist ebenso zu finden wie das klassische „Wiener Modell“, ein Herrenschuh mit einem charakteristischen Lochmuster. Ein Schwerpunkt der Schau liegt auf dem Damenschuh und seine modischen Veränderungen über die Jahrzehnte hinweg. Eine nostalgische Schuster-Werkstatt gewährt Besuchern außerdem Einblick in den Alltag eines Schuhmachers von anno dazumal.
www.schuhmuseum.at
Die größten Museen in Wien